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fascism is not an opinion - fascism is a crime!
Updated: 1 hour 22 min ago

#Tritte gegen Körper und Kopf: 16-Jährige #misshandelt gehbehinderten #Obdachlosen – #kaltland

Sat, 12/26/2020 - 11:21

Ein Obdachloser schläft in einem Tunnel des Essener Hauptbahnhofs.Am Morgen des ersten Weihnachtstages wird er plötzlich angegriffen und verletzt. Die brutale Tat soll eine 16-Jährige verübt haben. Eine 16-Jährige soll einen gehbehinderten Obdachlosen in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs mit einer Serie von Tritten gegen den Körper und Kopf misshandelt haben. Der 48-jährige Mann wurde nach Angaben der Bundespolizei am frühen Morgen des ersten Weihnachtstags attackiert, nachdem er sich neben seinem Rollstuhl hingelegt hatte und eingeschlafen war. Aus den Videoaufzeichnungen in diesem Bereich gehe hervor, dass die 16-Jährige das Opfer mit einer mehrminütigen Unterbrechung insgesamt 16-mal gegen den Körper und Kopf getreten habe, wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte. Eine 14 Jahre alte Begleiterin der Jugendlichen soll teilnahmslos daneben gestanden und sich den Gewaltausbruch angeschaut haben. Die 16-Jährige aus Essen soll das Opfer dann auch noch mit einem Messer bedroht und eine Stichbewegung gegen den Bauch angedeutet haben. Der 48-Jährige schleppte sich in seinen Rollstuhl und habe sich vermutlich aus Angst vor weiteren Misshandlungen in eine S-Bahn begeben, schilderte ein Sprecher der Bundespolizei.Etwa zwei Stunden nach der Tat seien dann Bahnmitarbeiter auf den im Gesicht blutenden Mann aufmerksam geworden, der über Schmerzen am gesamten Körper geklagt habe (…) Die Tatverdächtige sei den Einsatzkräften aus zahlreichen Straftaten am Essener Hauptbahnhof bereits bekannt, erklärte der Sprecher der Bundespolizei weiter. Aus der Sicht seiner Behörde sei sie eine Intensivtäterin. Beide Jugendliche sollen in den kommenden Tagen befragt werden. Es werde wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

via rnd: Tritte gegen Körper und Kopf: 16-Jährige misshandelt gehbehinderten Obdachlosen

Angekündigter Rückzug von Initiator Ballweg Wie geht es mit »Querdenken« jetzt weiter?

Sat, 12/26/2020 - 11:13

Michael Ballweg will bis auf Weiteres keine »Querdenken«-Demos mehr anmelden. Doch Experten warnen: Die Bewegung bleibt gefährlich. Der mögliche Rückzug von »Querdenken«-Initiator Michael Ballweg bedeutet nach Einschätzung des Szenekenners Tobias Ginsburg keineswegs das Ende der Bewegung. »Querdenken« steht hinter den Demos gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Gegenüber »Watson« sagte Ginsburg, das Netzwerk der Corona-Leugner sei größer als die Person Ballweg. »Auch wenn Ballweg verschwinden sollte – da warten schon eine ganze Reihe geld- und machtgeile Profiteure und Verschwörungsideologen in ihren Startlöchern.« Ballweg hatte am Donnerstag in einer Videobotschaft mitgeteilt, dass er zunächst keine großen »Querdenken«-Demonstrationen mehr anmelden werde. Mit diesem Rückzug im Winter sollten nach seinem Bekunden angeblich Kräfte für den Frühling gesammelt werden. »Aus diesem Grund werde ich auf Weiteres keine Großdemonstrationen mehr anmelden.« Dies empfehle er auch anderen »Querdenken«-Gruppen in Deutschland. Ballweg rief außerdem dazu auf, das zuvor ergangene Verbot der für den 30. Dezember geplanten Großdemo in Berlin zu akzeptieren.

via spiegel: Angekündigter Rückzug von Initiator Ballweg Wie geht es mit »Querdenken« jetzt weiter?

Leiterin einer #Intensivstation – “Kein Patient bekommt #Heiligabend aktiv mit” – #covid

Sat, 12/26/2020 - 06:22

Weihnachten auf der Covid-Intensivstation ist vor allem eins: einsam. Die Krankheitsverläufe seien schwerer geworden, die Kapazitäten ausgeschöpft. Eine Stationsleiterin berichtet. ZDFheute: Wie sieht es derzeit auf Ihrer Station aus? Carolin von Ritter-Zahony: Wir haben unser volles Patientenkontingent ausgeschöpft. Wir haben zehn Patienten, von denen auch zehn beatmet werden. Zwei Lungenersatzmaschinen und viele, viele Bauchlagen. Tatsächlich hat sich die Situation deutlich zugespitzt. Ab jetzt wird es kritisch. Was wirklich auffällt: Die Verläufe sind insgesamt bedeutend schlechter als noch in der ersten Welle. Wir haben tatsächlich noch nicht viele Patienten lebend rausgekriegt. (…) ZDFheute: Eigentlich wollte ich auch fragen, was Weihnachten auf der Covid-Station für die Patienten bedeutet. Die Frage kann ich mir sparen, oder? Von Ritter-Zahony: Tatsächlich ja, wir haben keinen einzigen Patienten, der Heiligabend aktiv mitbekommt. ZDFheute: Wie ist die Stimmung in der Belegschaft? Von Ritter-Zahony: Sie machen ihren Job richtig gut, aber sind gleichzeitig auch sehr frustriert. Gerade wenn man weiß, dass viele Patienten vermutlich das ganze Prozedere nicht überleben werden.

via zdf: Leiterin einer Intensivstation – “Kein Patient bekommt Heiligabend aktiv mit”

Jüdisches Mahnmal in Stralsund geschändet

Sat, 12/26/2020 - 06:11

Die Gedenkstele erinnert an die Opfer der Pogrome während der NS-Zeit. Unbekannte haben die jüdische Gedenkstele in Stralsund beschmiert. Zwischen Dienstag und Donnerstag sei ein nicht bestimmbares schwarzes Schriftzeichen auf das Mahnmal aufgetragen worden, teilte die Polizei der Hafenstadt in Mecklenburg-Vorpommern am frühen Donnerstagmorgen mit. Außerdem sei vermutlich gegen die Stele getreten worden. Die Gedenkstele im Hof des Johannisklosters war 1988 in der Nähe der früheren Synagoge von Stralsund errichtet worden, um an die Opfer der Pogrome zu erinnern.

via jüdische allgemeine: Jüdisches Mahnmal in Stralsund geschändet

Gendarmes tués dans le Puy-de-Dôme : l’enquête se poursuit – #terror

Thu, 12/24/2020 - 04:07

Deux jours après le drame de Saint-Just, dans le Puy-de-Dôme, au cours duquel trois gendarmes ont perdu la vie et un quatrième a été blessé alors qu’ils intervenaient pour porter secours à une femme victime de violences conjugales, l’enquête se poursuit. Trois gendarmes ont été tués et un quatrième blessé par un forcené armé dans la nuit de mardi à mercredi à Saint-Just (Puy-de Dôme). Les victimes sont le brigadier Arno Mavel (21 ans), le lieutenant Cyrille Morel (45 ans) et l’adjudant Remi Dupuis (37 ans). Les militaires, qui intervenaient pour des violences conjugales, ont été blessés mortellement par arme à feu alors qu’ils tentaient de porter secours à une femme ayant trouvé refuge sur le toit d’une maison, dans un hameau isolé. Lors d’une conférence de presse mercredi après-midi, le procureur de la République de Clermont-Ferrand est revenu sur le déroulé des faits et évoqué “une scène de guerre”. L’homme de 48 ans a finalement été retrouvé mort dans sa voiture. Le procureur de Clermont-Ferrand a confirmé qu’il s’était suicidé. Surarmé, catholique très pratiquant voire extrémiste, survivaliste, Frédérik Limol “présentait un profil très inquiétant”, a souligné le magistrat. La conjointe de Frédérik Limol, extrêmement choquée, était toujours hospitalisée mercredi soir. Elle n’a pas encore pu être entendue dans le cadre de l’enquête.

via le dauphine: Gendarmes tués dans le Puy-de-Dôme : l’enquête se poursuit

siehe auch: Bluttat in Frankreich: Mann (48) erschießt drei Polizisten – Angreifer tot aufgefunden! Bei einem Angriff in Frankreich hat ein Mann drei Polizisten getötet und einen weiteren Beamten verletzt. Der 48-jährige Tatverdächtige wurde nach dem blutigen Angriff tot aufgefunden. Die Ermittlungen dauern aktuell weiter an. Horror-Tat in Frankreich. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll ein Mann drei Polizisten erschossen und einen vierten Beamten verletzt haben, heißt es. Die Gendarmen wurden tödlich getroffen, als sie am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Frau retten wollten, die sich auf ein Hausdach geflüchtet hatte, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Nach dem blutigen Angriff in Zentralfrankreich ist der Tatverdächtige tot aufgefunden worden. Das teilte der französische Innenminister Gérald Darmanin am Mittwoch via Twitter mit; EN DIRECT – Gendarmes tués dans le Puy-de-Dôme: le procureur évoque “une vraie scène de guerre“. (…) “Ce qui est sûr, c’est qu’il était parfaitement aguerri dans le maniement des armes”, déclare le procureur de la République de Clermont-Ferrand au sujet de Frédéric Limole. D’après l’enquête, le forcené avait équipé l’arme qu’il possédait d’un silencieux et d’une visée laser. Impossible de savoir, toutefois, s’il avait prémédité son acte et ce meurtre de trois gendarmes. (…) “Catholique pratiquant”, Frédéric Limole était selon le procureur de la République de Clermont-Ferrand “persuadé d’une fin du monde prochaine”. Le procureur fait ainsi état d’un “profil inquiétant”, qui était en conflit avec son ex-épouse, Catherine A., divorcée en 2015 et avec qui il avait eu un enfant en 2013. (…) Le forcené qui a tué trois gendarmes ce matin était lourdement armé, indique une source proche du dossier à BFMTV: une arme de guerre et au moins deux pistolets automatiques ont été retrovués. L’homme était tireur sportif.

Habt Ihr mitbekommen? Ein 48-jähriger katholischer Fundamentalist, bewaffnet mit Glock-Pistole und Sturmgewehr, hat in Puy-de-Dôme drei Polizisten erschossen und dann sein Haus in Brand gesteckt. Vor dem geplanten Attentat hatte er seine Partnerin angegriffen. <1 /2> https://t.co/4h1ASI6320

— Robert Andreasch (@robertandreasch) December 23, 2020

Ce que l’on sait du profil du tueur présumé des trois gendarmes dans le Puy-de-Dôme https://t.co/iPfksnZ5HU pic.twitter.com/RpevbzlY05

— L' Est-éclair (@lesteclair) December 24, 2020

Politiker wollen Antworten zu rechtsextremen Strukturen in Zürcher Polizei

Thu, 12/24/2020 - 03:21

Zwei Vorfälle im Zusammenhang mit Rechtsextremismus bei der Zürcher Polizei haben in jüngster Zeit für Fragen gesorgt. Jetzt wollen drei Zürcher Kantonsräte Antworten. Sie haben einen Vorstoss eingereicht und fordern, dass die Zürcher Polizei auf allfällige rechtsextreme Strukturen überprüft wird. Diesen Herbst haben zwei Fälle zu möglichen rechtsextremen Netzwerken in der Zürcher Polizei für Schlagzeilen gesorgt. Einerseits wurde auf dem Handy eines Flughafenpolizisten ein Chat gefunden, in dem Videos und Fotos mit rechtsextremen Inhalten gefunden wurden. In diesem Gruppenchat soll auch ein Kantonspolizist mit drin gewesen sein. Anderseits wurde bekannt, dass die Sondereinheit Diamant in Deutschland bei der Firma Baltic Shooters trainiert hat. Der Chef dieser Firma soll angeblich Kontakt zur rechtsextremen Szene haben. Zürcher Politiker wollen nun wissen, ob es sich dabei um Einzelfälle handelt und ob es ein Monitoring gibt, mit dem allfällige rechtsextreme Strukturen frühzeitig entdeckt werden können.

via toponline: Politiker wollen Antworten zu rechtsextremen Strukturen in Zürcher Polizei


Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Beat_Jost&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Beat Jost (page does not exist)”>Beat Jost</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link– symbolbild

Ausgeschlossen – Rassismus-Eklat bei Bauverhandlung in Hof Gemeinderat Arnold Kopeczek von der Bürgerliste musste Bauverhandlung wegen rassistischer Bemerkungen verlassen.

Thu, 12/24/2020 - 03:14

Gleich zweimal wurde der Gemeinderat der Bürgerliste Hof, Arnold Kopeczek vergangenen Woche von der Verhandlung zur Betriebsgenehmigung einer neuen Abfallbehandlungsanlage der Firma „Hackgut Winter GmbH“ (die NÖN berichtete) ausgeschlossen. Zuerst beanstandeten VP-Bürgermeister Felix Medwenitsch und Verhandlungsleiter Norbert Haring, dass Kopeczek seine Schutzmaske nicht über der Nase trug. Um seine Begründung, er müsse das als Allergiker nicht, nachzuweisen, musste er die Verhandlung verlassen, um ein ärztliches Attest vorzulegen. Dieses genügte Geschäftsführerin Andrea Winter nicht. Sie bestehe auch auf den Nasenschutz. Schließlich habe sie die Verantwortung für 150 Mitarbeiter. Kopeczeks Kommentar „die wenigsten davon sind Österreicher“ brachte dann das Fass zum Überlaufen. Er wurde wegen Rassismus von der Verhandlung ausgeschlossen.

via noen: Ausgeschlossen – Rassismus-Eklat bei Bauverhandlung in Hof Gemeinderat Arnold Kopeczek von der Bürgerliste musste Bauverhandlung wegen rassistischer Bemerkungen verlassen.

Neo-Nazi who planned #terror attacks given new jail sentence for child sex offences

Wed, 12/23/2020 - 14:17

Boy, 17, convicted of five sexual assaults against a younger girl. A teenage neo-Nazi who was jailed for planning terror attacks has been given a new sentence for child sex offences. The 17-year-old boy, who cannot be named for legal reasons, was found guilty of five counts of sexually touching a girl under the age of 13. He was given an 18-month detention and training order for the assaults at Leeds Youth Court on Wednesday. District Judge Richard Kitson said the term could be served concurrently to his previous sentence of six years and eight months for preparing acts of terrorism. “The offences [against the girl] are wholly different to those that have resulted in your current sentence and, in theory, consecutive sentences would be justified,” he told the defendant. “I think that would be inappropriate in view of the extended sentence which you are currently serving.” The defendant is due to turn 18 this month, meaning the ban on identifying him would expire automatically, but his lawyers have applied to extend the reporting restriction. (…) When he was arrested in March 2019, police found a piece of paper in his pocket containing a message in code that said: “Killing is probably easier than your paranoid mind thinks. You’re just not used to it.” The boy was carrying a drawing of a fellow school pupil being beheaded, because he believed he was gay and deserved “judgement”. After reading Norway shooter Anders Breivik’s manifesto, he had written his own version entitled: “Storm 88: A manual for practical sensible guerrilla warfare against the k**e [offensive term for a Jewish person] system in Durham city area, sieg hiel.” It called for lone-wolf terror attacks to fight against a supposed “genocide” of white people and listed proposed attack targets in Durham, including schools, public transport and council buildings. Writing on the Fascist Forge forum, the teenager claimed a race war was “inevitable”, and called himself an “accelerationist”. Prosecutors said they had not identified a “particular act or acts” of terrorism that the boy was going to commit, but that he had been preparing for some kind of atrocity since October 2017.

via independent: Neo-Nazi who planned terror attacks given new jail sentence for child sex offences

Headstones With Nazi Swastikas Removed From National Cemetery In Texas

Wed, 12/23/2020 - 14:03

Two headstones with swastikas were quietly removed from Fort Sam Houston National Cemetery early Wednesday morning after veterans and their families complained about Nazi imagery being displayed there. According to the San Antonio Express-News, cemetery director Aubrey David and a handful of workers replaced a pair of headstones without issuing a public statement. The headstones marked the graves of Alfred P. Kafka and Georg Forst, two German World War II soldiers who died in prisoner of war camps in the U.S. Both men had received the Iron Cross, a German military decoration that at the time of the Nazi regime featured a swatstika on it, which was pictured on the markers. The tombstones were also inscribed with a German phrase that translates to “He died far from his home for the Führer, people and fatherland,” the newspaper reported.

via forbes: Headstones With Nazi Swastikas Removed From National Cemetery In Texas

‘Lights Out’: Neo-Nazi plot to disable power grid allegedly included attacking sub-station in #Colorado – #terror #atomwaffendivision #awd

Wed, 12/23/2020 - 13:54

Xcel Energy has acknowledged to 11 News sister station CBS4 that it is aware of an alleged plot to disable the nation’s power grid, which included a possible attack on an El Paso County substation. The FBI is investigating a neo-Nazi group that is believed to have been planning an attack on the United States power grid. The plot was being called “Lights Out.” One of the structures targeted that is mentioned in the details of the investigation is outside of Colorado Springs. It’s called “Midway” and it is operated by Xcel. The information is contained in a search warrant affidavit that was accidentally unsealed in federal court in Wisconsin. The warrant is to seek information on a cell phone number from the telephone company service provider. The affidavit details an alleged plot naming three people who have not been charged so far in this case. It was reviewed by CBS4 investigator Rick Sallinger on Sunday, Dec. 13. The next day, the warrant was resealed and no longer open to public viewing. It says the plot is to disable power substations in the southeastern United States and in El Paso County Colorado.
The affidavit cites an informant as claiming the target date to carry out the attack was to be for 2024, but sooner if Donald Trump was to lose the 2020 election.The federal court document describes one of the alleged plotters planning to travel to Denver. There he hoped to meet up with an author popular in neo-Nazi circles.The request for a search warrant says the plotters consulted an online U.S. Department of Energy web site that detailed the power grid and power stations critical to it.The informant told law enforcement that the group planned to fire rifles into the power facilities. The court document states those under investigation referenced the white supremacist group “Atomwaffen.” The Southern Poverty Law Center describes the Atomwaffen Division as “organized as a series of terror cells that work toward civilizational collapse.” It adds that their strategy can be traced back to “The Order” in the 1980s.

via kktv: ‘Lights Out’: Neo-Nazi plot to disable power grid allegedly included attacking sub-station in Colorado

„FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo #Schiffmann droht Verlust der ärztlichen #Zulassung – #schauhin #covidioten #kuendigung #gefaelligkeitsattest

Wed, 12/23/2020 - 12:55

Konto weg, Praxis gekündigt und bald verliert er womöglich auch die Approbation: Dr. Bodo Schiffmann, einer der prominentesten Köpfe aus dem Lager der Corona-Maßnahmen-Kritiker, steht schwer unter Beschuss. In einem aktuellen Video eröffnet HNO-Arzt Schiffmann seinen Anhängern, dass er vermutlich bald nicht mehr als Arzt praktizieren darf. In einem Schreiben der Approbationsbehörde werde ihm nahegelegt, auf seine Zulassung zu verzichten. Außerdem habe man ihm die Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim und sein Konto bei der Deutschen Bank gekündigt. Schiffmann gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Corona-Maßnahmen-Opposition und war einer der ersten Mediziner, die öffentlich Kritik am Umgang mit dem Virus äußerten. In einem amtlichen Schreiben wird Schiffmann vorgeworfen, gefälschte Atteste ausgestellt zu haben. Außerdem soll er seine Anhänger dazu aufgerufen zu haben, „falsche Informationen” zur Corona-Impfung zu verbreiten. Dieses Verhalten stehe „nicht im Einklang mit der ordnungsgemäßen Ausübung des Arztberufes.” Schiffmann zitiert: „Wie Ihnen sicher bekannt ist, setzt die Erteilung der Approbation als Arzt voraus, dass sich der Antragsteller nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit ergibt.” Um ein Widerrufsverfahren zu vermeiden, könne Schiffmann gleich die beigefügte Verzichtserklärung ausfüllen und unterschreiben. Das wird er wohl nicht tun. Aber: „Der nächste Schritt wird sein, dass die Approbation ruht”, so Schiffmann. Das könne sich über Jahre hinziehen. „In der Zeit kann man dann natürlich auch nichts in der Praxis machen.” Die Approbationsbehörde beruft sich unter anderem auf ein Ermittlungsverfahren, das bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen des Verdachts der Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse gegen Schiffmann läuft. Der HNO-Arzt hatte Patienten Maskenbefreiungen aus gesundheitlichen Gründen ausgestellt. (…) In einem zweiten Schreiben, aus dem Schiffmann zitiert, werden ihm die gemieteten Praxisräume im Krankenhaus Sinsheim gekündigt. In dem Anwaltsschreiben hieße es unter anderem: „Ihre Stellung als einer der Vorreiter der Querdenken-Bewegung und deren enge Verbindung mit der politisch rechten Szene in der öffentlichen Wahrnehmung ist geeignet, auch den Ruf des Krankenhaus Sinsheim zu schädigen. Wird unsere Mandantin mit Ihnen in Verbindung gebracht, besteht die Verbindung auch darüber hinaus zu diesem politischen Spektrum.” Dies könne dem Ansehen der Klinik schaden. Zudem würde Schiffmann wie die Querdenker die Gefährlichkeit oder wahlweise Existenz der Pandemie infrage stellen. Schiffmann dazu: „Ja, tu ich.” Er zitiert weiter: „Es ist für unsere Mandantin inakzeptabel, mit Ihnen als eine Person in Verbindung gebracht zu werden, die Demonstrationen veranstaltet und zur Teilnahme an Demonstrationen aufruft, die auch von Vertretern des politischen rechten Gedankenguts für ihre Zwecke genutzt werden.”

via nordkurier: „FALSCHE INFORMATIONEN” – Bodo Schiffmann droht Verlust der ärztlichen Zulassung

siehe auch: GRN-Klinik kündigt Mietvertrag mit “Querdenker” Schiffmann. Die GRN-Kliniken haben den Mietvertrag mit dem Sinsheimer HNO-Arzt Bodo Schiffmann gekündigt. Der umstrittene Mediziner gehört zu den bekanntesten Gegnern der staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Die Kündigung erfolgte bereits Mitte November. Schiffmann habe die von ihm gemieteten Räume als Parteizentrale für seine Bewegung genutzt, sagte Rüdiger Burger, der Geschäftsführer aller vier GRN-Kliniken des Rhein-Neckar-Kreises. Der Mediziner war auf zahlreichen Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen aufgetreten, unter anderen auf den Demos der sogenannten Querdenken-Bewegung; Wegen falschen Attesten & Impf-Lügen: Schwindel-Arzt Schiffmann soll Zulassung verlieren. Schiffmann kurz vor dem Aus? In den letzten Monaten fragten sich viele aufmerksame Beobachter:innen, was wohl mit der Meute der Verschwörungsideolog:innen passieren wird, wenn ihr Hauptthema, die Pandemie, vorbei sein wird. Am Beispiel Attila Hildmann machte ich mir des Öfteren Gedanken, wie es um seine weitere Karriere besteht sein wird, wenn der größte Spuk vorbei ist. Wenn die Pandemie nicht mehr unser Leben bestimmt. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Aber was kommt dann? In den letzten Tagen dieses Jahres, geprägt von vielen unschöne Nachrichten, geprägt vom „harten Lockdown“ und hohen Infektions- und Todeszahlen, erleben wir viele krude Dinge. Ein Michael Ballweg um Querdenken dürfte täglich weniger Spaß am Desinformationen verbreiten haben und hat es eventuell einfach zu sehr ausgereizt. Ab jetzt dürfte es nicht einfacher werden für ihn. Die blinde Jagd nach PR-Stunts hat ihn jetzt in eine Zwickmühle manövriert: Verliert er mit Ansage eine Klage oder gibt er zu, was die Fahndung des Finanzamtes bereits vermutet: Dass hinter “Querdenken” nichts als ein profitorientiertes Gewerbe steckt?


By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Wald-Burger8″ title=”User:Wald-Burger8″>Wald-Burger8</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Bei #Schiffmann fliegen die Strafanzeigen rein. Die Räume seiner Praxis ist er wohl los. Die Approbation soll ihm entzogen werden. Wem gibt er die Schuld? Seinen Anhängern, die seine Atteste der Polizei gezeigt haben. Jetzt sollen sie für ihn spenden. Der Kerl ist am Ende. pic.twitter.com/jaBDS0YYa4

— Robert Daut (@RobertDaut) December 23, 2020

Berlin: Polizei verbietet “Querdenken”-Demo auch am 30. Dezember

Wed, 12/23/2020 - 12:14

Wegen des Versammlungsverbots an Silvester hatte die “Querdenken”-Bewegung eine Demonstration in Berlin auf den 30. Dezember verlegt. Auch für dieses Datum wurde die geplante Demo nun verboten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in der Pandemie würde sie eine Gefährdung darstellen, so die Begründung. Die für den 30. Dezember in Berlin geplante „Querdenken“-Demonstration gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise wird verboten. Angesichts der Pandemiesituation würde eine Versammlung zur unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung führen, teilte die Berliner Polizei am Mittwochabend mit. Für die Kundgebung hatten die Kritiker der Corona-Politik 22 500 Teilnehmer auf der Straße des 17. Juni angemeldet.

via rnd: Berlin: Polizei verbietet “Querdenken”-Demo auch am 30. Dezember

Protokoll belegt: AfD stimmt für Flüchtlinge in Gevelsberg

Wed, 12/23/2020 - 11:10

Gevelsberg erklärt sich bereit, bei Bedarf mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Ein Sitzungsprotokoll zeigt: Auch die AfD stimmte dafür. Diese Abstimmung im Gevelsberger Stadtrat ist im AfD-Kreisverband heftig eingeschlagen. Die beiden AfD-Ratsherren Falk Arndt und Andreas Vollmer-Weiß hatten die Hände für einen Antrag der Grünen gehoben. Sind diese schon nicht der natürliche Tanzpartner auf dem politischen Parkett, sorgte der Inhalt des Antrags für noch viel größeren Ärger: Mit den Stimmen der AfD-Fraktion votierte der Rat der Stadt Gevelsberg einstimmig dafür, dass die Stadt sich dazu bereit erklärt, im Bedarfsfall sogar noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, als ihr eigentlich zugewiesen werden.

via wp: Protokoll belegt: AfD stimmt für Flüchtlinge in Gevelsberg

LUKE HUNTER: profile of a Nazi #terror propagandist – #atomwaffendivision #awd #feuerkriegdivision #fkd #ironmarch

Wed, 12/23/2020 - 11:03

A young Nazi closely monitored by HOPE not hate is behind bars for terror-related offences. Today Luke Hunter, 23, of High Callerton, Newcastle, was sentenced today to four years and two months for seven terror-related offences, including encouragement of terrorism HOPE not hate identified the extremist, who went by various pseudonyms online, during a yearlong investigation. In October 2019, days before his arrest, we informed authorities of his identity and activities after noticing worrying changes in his behaviour, including an uncharacteristic period of silence. It has since emerged that his father, who lives separately from his son, is a retired officer with the Met’s Counter Terror Command, and was still working there as a civilian at the time of his son’s arrest. From his countryside home, the prolific young extremist encouraged terrorism, venerated mass murderers, advocated for the formation of “insurgent decentralised cells” and formed links to an international, terroristic Nazi organisation, the Feuerkrieg Division (FKD), which has since been banned in the UK under anti-terror laws. He also encouraged violence against police officers. He did so through his own websites, numerous Twitter accounts, YouTube, Instagram, and the messaging apps Telegram and Discord; he also produced hundreds of hours of podcasts, multitudes of graphic designs, and dozens of stylised fascist videos. He was also active offline, networking, attending fascist meetups and events, and addressing a far-right conference in Glasgow in 2019. By the time of his arrest, he had become a recognised voice in the international extreme right.
Hunter is, in some ways, representative of a new generation of far-right extremists. Across the far right a post-organisational threat has emerged, a decentralised collective of anonymous activists working towards similar goals, often in informal interaction with one another. Organisations still play an important role, but membership of such a group is not required to wield influence in this collective form of politics. Hunter himself is not known to have been a member of an organisation in any traditional sense; rather he is a talented but deeply disturbed propagandist operating on poorly-moderated messaging apps and livestreamed videos. (…) However, the earliest political involvement we have definitively traced dates to April 2017, with his posts on the influential, now-defunct Nazi forum Iron March (IM). Despite its small size, IM was key in fostering the modern Nazi underground, partly by introducing a new generation to James Mason’s SIEGE, an accelerationist collection of texts that promotes the establishment of leaderless terrorist cells. British Nazis, including leading members of the now-banned National Action (NA), were influential on the forum; IM was also central in the emergence of the AtomWaffen Division (AWD), an American Nazi terror group linked to several murders. AWD would inspire future groups, such as the FKD. (…) Launched in Octber 2018 and formally disbanded in February 2020, FKD built on the legacy of AtomWaffen Division, establishing an estimated membership of 50 across Europe and North America, including a handful in the UK. Members in various countries have received charges and convictions for terror-related offences. In the UK, after the September 2019 arrest of a teenage member, FKD posted a picture of the Chief Constable of the West Midlands Police, Dave Thompson, with a gun to his head. “Release our member or your heads will be our agenda”, the group wrote on Telegram, and posted the addresses of police stations and offices. Hunter regularly pushed FKD material on his Telegram channel, with FKD returning the favour, and in September, he wrote “Hail the Feuerkrieg Division!” followed by “Death to ZOG. Death to PC Thompson!” alongside a news report of the FKD’s campaign against the West Midlands police (ZOG is short for “Zionist Occupied Government”, antisemitic slang for alleged Jewish control).

via hopenothate: LUKE HUNTER: profile of a Nazi terror propagandist

siehe auch: Neo-Nazi influencer, 23, caught with swastika-festooned memorabilia and machete in bedroom where he spread extremist hate online is jailed for four years. Luke Hunter, 23, from Newcastle, instrumental online presence of violent group. During police raid swastika memorabilia and a machete found in his bedroom. Produced content encouraging killing of Jews, homosexuals and non-whites. A 23-year-old neo-Nazi ‘influencer’ caught with swastika-festooned memorabilia and a machete in his bedroom where he spread extremist hate online has been jailed for four years. Luke Hunter, from Newcastle, used the name Death Cult Posting on an encrypted messaging app and was said to have a ‘significant online reach’, particularly among young people. He used his popularity online to support a violent group called Feuerkrieg Division (FKD), of which membership is banned in the UK; Neo-Nazi propagandist jailed for encouraging terror attacks. Luke Hunter’s prolific online presence made him an ‘internationally recognised voice in the international extreme right’. A neo-Nazi propagandist has been jailed for encouraging terror attacks and broadcasting violent material around the world. Luke Hunter used websites, podcasts, posters, videos and accounts on Twitter, YouTube, Instagram, Telegram and Discord to spread his hate. The 23-year-old, from Newcastle, celebrated far-right terrorists including the Christchurch shooter Brenton Tarrant, Jo Cox’s killer Thomas Mair and bomber David Copeland. Hunter, whose father is a former Metropolitan Police counter-terrorism officer, used his channels to support terrorist groups such as National Action, Feuerkrieg Division (FKD) and Atomwaffen Division, and hosted discussions on how best to carry out attacks. The defendant, who was diagnosed with autism as a teenager, was jailed for four years and two months at Leeds Crown Court on Wednesday.

symbolbild – FKD UK

Die Flyer-Maschinerie der Corona-Gegner

Wed, 12/23/2020 - 07:26

Seit Monaten läuft eine bundesweite Desinformationskampagne – offline. Gegner der Corona-Maßnahmen füllen deutsche Briefkästen mit irreführenden Flyern. Diese Recherche von CORRECTIV.Faktencheck zeigt, mit welchem massiven organisatorischen und finanziellen Aufwand sie die Menschen beeinflussen wollen. Ende Oktober erhalten wir die Nachricht eines Lesers aus Bielefeld: „Schon vor circa drei Wochen hatten wir ein Flugblatt in den Briefkästen, in dem Corona geleugnet wurde – ohne eine Angabe von Verantwortlichen“, schreibt er. „Heute war wieder so ein Pamphlet in den Briefkästen, worin eine Pandemie abgestritten wird und vor einer Zwangsimpfung gewarnt wird.“ Seitdem erreichten uns etliche Zuschriften über unerwünschte Flyer-Post im Briefkasten. Die Flugblätter sind Teil einer großangelegten Desinformationskampagne, an der sich zehntausende Gegner der Corona-Maßnahmen beteiligen. Eine Recherche von CORRECTIV.Faktencheck zeigt, dass zwei Vereine eine zentrale Rolle bei der Verteilung spielen: Die „Freiheitsboten“, ursprünglich von dem Arzt Bodo Schiffmann ins Leben gerufen, und „Eltern stehen auf“. Sie organisieren sich über den Messengerdienst Telegram. Dort kann man sich nicht nur wie bei Whatsapp Nachrichten senden, sondern auch öffentliche Kanäle einrichten, die jeder wie einen Newsletter abonnieren kann. Telegram ist ein Soziales Netzwerk, das jedoch anders als Facebook, Whatsapp oder Twitter bislang nichts gegen Desinformation unternimmt. Die Flyer-Kampagne hat hunderte Telegram-Gruppen über ganz Deutschland verteilt hervorgebracht. Für die Druckkosten fließen offenbar hohe Geldbeträge. Mutmaßlich stammt das Geld dafür aus Spenden, aber wie sich die Initiativen genau finanzieren, ist unklar. Auf unsere Anfragen dazu bekamen wir keine klaren Antworten. Fest steht: Sie haben Verbindungen in ein bundesweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Meinungsmachern und Anwälten, das CORRECTIV.Faktencheck im August offen legte. Mit unseriösen Maskenattesten, Youtube-Videos und Beiträgen in Sozialen Netzwerken sollen die Corona-Maßnahmen der Regierung untergraben werden.
Die „Freiheitsboten“ verteilen auch massenhaft Flyer in Kooperation mit anderen Organisationen. Darunter ist der Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD), dessen Vorsitzender der umstrittene Wissenschaftler Sucharit Bhakdi ist. Dem Verein wurde im Oktober der Status der Gemeinnützigkeit entzogen. Allein für einen seiner Flyer mit einer angeblichen Auflage von drei Millionen würden die Druckkosten nach Recherchen von CORRECTIV.Faktencheck im fünfstelligen Bereich liegen. In einer wochenlangen Recherche haben wir analysiert, wie die Flyer-Maschinerie organisiert ist, wer die Drahtzieher sind und wie groß die Gefahr ist, die von dieser Art der Stimmungsmache ausgeht. Mitten in einer weltweiten Pandemie findet in Deutschland eine organisierte Desinformationskampagne statt – online und offline. Seit Jahren berichtet CORRECTIV.Faktencheck darüber, wie sich Desinformation vor allem im Netz rasant verbreitet. Doch dort wird sie inzwischen teils wirkungsvoll bekämpft, zum Beispiel von Faktencheck-Redaktionen wie uns. In der Corona-Pandemie suchen die Verbreiter irreführender Narrative daher neue Wege – und agieren immer stärker offline. „Da man keine Chance sieht, über die ‘Mainstream-Medien’ seine Botschaften mit einem positiven Ton zu verbreiten, liegt dieser Schritt nahe“, sagt der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Carsten Reinemann von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das diene dazu, Personen zu erreichen, die sonst nichts von den Aktivitäten der Corona-Gegner mitbekommen würden. Anders als in Sozialen Netzwerken gibt es bei Flyern keine Möglichkeit für Widerspruch. „So wie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit geschützt ist, ist auch die Meinungsfreiheit geschützt. Per Flyer darf Unsinn verbreitet und die Regierung kritisiert werden“, schreibt uns das baden-württembergische Innenministerium in einer E-Mail. „Wenn allerdings per Flyer Straftaten begangen werden, ist das ein Fall für unsere Sicherheitsbehörden.“ Die Verbreitung von Desinformation mag keine Straftat sein. Aber sie kann Gesellschaften spalten, Angst und Hetze verbreiten und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Einem Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zufolge besteht die Gefahr, „dass durch gezielte Desinformation die Verunsicherung in der Bevölkerung durch die Corona-Pandemie geschürt wird“. Vor allem Rechtsextremisten könnten diese Verunsicherung nutzen, „um staatliche Entscheidungen in Frage zu stellen“.

via correctiv: Die Flyer-Maschinerie der Corona-Gegner

Rechtsextreme #Serientäter in #Berlin gefasst – #Polizei verhaftet #Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P. – #terror #betrueger #brandstifter

Wed, 12/23/2020 - 06:22

Die mutmaßlich für die jahrelange Serie rechter Brandstiftungen in Neukölln verantwortlichen Täter sind offenbar überführt. Die Polizei schlug jetzt zu. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft in Berlin scheint im Fall der jahrelangen Serie rechtsextremer Brandstiftungen im Bezirk Neukölln ein Fahndungserfolg gelungen zu sein. Beamte der „BAO Fokus“ haben nach Informationen des Tagesspiegels am Mittwochmorgen die schon lange tatverdächtigen Neonazis Sebastian T. und Tilo P. verhaftet. Beiden werde die Beteiligung an mehreren Brandstiftungen vorgeworfen, hieß es in Sicherheitskreisen. Bei Sebastian T. kommt noch der Verdacht hinzu, er habe unrechtmäßig Corona-Soforthilfe für Soloselbstständige beantragt. Das Amtsgericht Tiergarten hatte auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen die beiden Rechtsextremisten erlassen. (…) Seit 2016 wurden in Neukölln mehr als 70 rechte Angriffe verübt, darunter 23 Brandstiftungen. Die Angriffe trafen vor allem Linke und Menschen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Mehrmals gingen Fahrzeuge in Flammen auf. Polizei, Justiz und der Senat gerieten angesichts ausbleibender Fahndungserfolge zunehmend in die Kritik. Neben Sebastian T. und Tilo P. gilt auch der vorbestrafte Neonazi Julian B. als einer der drei Hauptverdächtigen in der Anschlagsserie. Ob es auch zu ihm neue Erkenntnisse gibt, blieb bislang unklar (…) Die Ermittlungen gegen Sebastian T. und Tilo P. waren allerdings auch in der Vergangenheit nicht völlig erfolglos. Ende August begann am Amtsgericht Tiergarten ein Prozess gegen die beiden Neonazis wegen des Vorwurfs, in Neukölln rechtsextreme Parolen geschmiert zu haben. Polizisten hatten im August 2019 bei der Observation von T. und P. mitbekommen, dass die beiden Sprüche wie „Mord an Hess!!!“ an Wände von Gebäuden sprühten.
Die Neonazis glorifizierten Rudolf Heß, den ehemaligen Stellvertreter Adolf Hitlers in der NSDAP, als Märtyrer. Heß hatte sich im August 1987 im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis erhängt. Die rechte Szene behauptet, Heß sei ermordet worden. Die Staatsanwaltschaft hatte allerdings Mühe, ihre Anklage durchzubringen. Das Amtsgericht ließ zunächst nur drei von 14 Tatvorwürfen zu. Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde beim Landgericht ein, das akzeptierte dann zwölf Anklagepunkte. Der Prozess begann am 31. August am Amtsgericht, geriet aber schnell ins Stocken. Die Richterin setzte die Verhandlung aus, da mehrere Polizisten nur begrenzt aussagen durften. In Sicherheitskreisen war jetzt zu hören, der Prozess könnte im Februar fortgesetzt werden. Möglicherweise werde das Verfahren wegen der Heß-Parolen auch mit dem zu den Brandstiftungen kombiniert, hieß es.

via tagesspiegel: Rechtsextreme Serientäter in Berlin gefasst Polizei verhaftet Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P.

siehe auch: Neuköllner Neonazi-Anschlagserie: Früherer NPD-Kader und Ex-AfD-Mitglied verhaftet. Die beiden Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagserie in Berlin-Neukölln werden dem Haftrichter vorgeführt. Sie gelten schon seit Jahren als verantwortlich für mehr als 70 Drohungen und Anschläge. Bisher reichten die Beweise jedoch nicht aus. Die Polizei Berlin hat am Mittwoch die beiden Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagserie in Berlin-Neukölln festgenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter mit. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) wurden der frühere NPD-Kader Sebastian T. und das Ex-AfD-Mitglied Tilo P. festgenommen. Sie gelten schon lange als Hauptverantwortliche einer Serie von mindestens 72 Taten wie Brandstiftungen und Drohungen allein zwischen 2016 und 2018. P. soll zudem unberechtigt Corona-Soforthilfe für Soloselbständige beantragt und kassiert haben, schreibt der „Tagesspiegel“. T. scheint sich mittlerweile der Neonazi-Kleinstpartei „Dritter Weg“ zugewandt zu haben. Ein auf der linksradikalen Website „Indymedia“ veröffentlichtes Foto zeigt T. mit einer Mütze des „Dritten Wegs“. Das Foto soll bei einer Flugblatt-Verteilaktion der Neonazis am Montag im Berliner Stadtteil Lichtenberg entstanden sein. Auf den Flugblättern wurde ausgerechnet der Stopp angeblichen „linken Terrors“ gefordert.

Aufklärung einer Serie mutmaßlich rechtsextremistisch motivierter Straftaten in Berlin-Neukölln: #PolizeiBerlin hat heute früh im Auftrag von #GeneralstaatsanwaltschaftBerlin Haftbefehle gegen zwei Tatverdächtige vollstreckt. Weitere Infos folgen später.

— Generalstaatsanwaltschaft Berlin (@GStABerlin) December 23, 2020

Endlich! Die #Neonazis Sebastian T. und Tilo P. sind als Tatverdächtige der rechten Brandanschlagserie #Neukölln in Haft. Danke an diejenigen, die all die Jahre energisch in der Sache Druck gemacht haben. @BuendnisNK @der_neukoellner @nikschrader @SeeroiberJenny @berlin_out u.a. https://t.co/tFqjW7Z83n

— Martina Renner (@MartinaRenner) December 23, 2020

Neonazi Stephan Ernst soll lebenslang in Haft – #Bundesanwaltschaft sieht bei #Mord an Walter #Lübcke „historische Dimension“ – #terror

Wed, 12/23/2020 - 06:16

Der rechtsextreme Mörder von Walter Lübcke soll die Höchststrafe bekommen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Täter auch einen weiteren Anschlag vor. Der Mord erschütterte die Bundesrepublik, einen tödlichen rechtsextremen Anschlag auf einen Politiker hatte es nach dem Krieg nicht gegeben. Das Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) habe eine „historische Dimension“, sagte Oberstaatsanwalt Dieter Killmer am Dienstag im Plädoyer vor dem 5. Strafsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts. Killmer machte deutlich, dass die Bundesanwaltschaft den angeklagten Neonazi Stephan Ernst (47) für schuldig hält, Lübcke am späten Abend des 1. Juni 2019 erschossen zu haben. Ernst habe aus einer flüchtlingsfeindlichen Motivation gehandelt. Killmer forderte für Ernst lebenslange Haft. Das Urteil wird für den Januar erwartet. Der Neonazi hasste Lübcke, nachdem der Politiker im Oktober 2015 öffentlich die Unterbringung von Asylbewerbern gerechtfertigt und Flüchtlingsfeinden gesagt hatte, sie könnten Deutschland verlassen, sollten sie dessen Werte nicht vertreten. (…) Ernst könnte dann nicht nach 15 Jahren Haft auf Bewährung entlassen werden und müsste vermutlich 20 Jahre oder noch länger die Strafe absitzen. Aus Sicht der Bundesanwaltschaft sind zudem die Voraussetzungen für eine anschließende Sicherungsverwahrung erfüllt. Der Neonazi, der schon vor dem Mord an Lübcke schwere Gewalttaten verübt hatte, käme dann auch nach Verbüßung der Strafe nicht frei. Den Mitangeklagten im Fall Lübcke, Markus H. (44), hält die Bundesanwaltschaft für schuldig, Stephan Ernst in der Absicht bestärkt zu haben, Lübcke zu ermorden. Markus H. soll Ernst auch im Umgang mit Schusswaffen trainiert haben. Für die Bundesanwaltschaft ist jedoch nicht erwiesen, dass H. beim Mord an Lübcke dabei war. Das hatte Ernst im August behauptet. Die Bundesanwaltschaft fordert für Markus H. neun Jahre und acht Monate Haft wegen Beihilfe zum Mord und für einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

via tagesspiegel: Neonazi Stephan Ernst soll lebenslang in Haft Bundesanwaltschaft sieht bei Mord an Walter Lübcke „historische Dimension“

Krematorium in Zittau wegen Corona-Toten überfüllt – Leichen werden zwischengelagert

Tue, 12/22/2020 - 14:48

In Zittau in Ostsachsen sind die Corona-Todeszahlen dramatisch hoch. Die Zahl der notwendigen Einäscherungen übersteige derzeit „mitunter die Kapazitäten des Zittauer Krematoriums“. Leichen müssen deshalb sogar außerhalb des Krematoriums zwischengelagert werden. Wegen der dramatisch hohen Corona-Todeszahlen in Zittau in Ostsachsen müssen dort Leichen außerhalb des Krematoriums zwischengelagert werden. Die Toten sollen „im Bereich des Hochwasserstützpunkts“ gelagert und „bei Freigabe zur Einäscherung“ ins Krematorium gefahren werden, teilte die Stadt Zittau am Dienstagabend mit. Darauf habe sich die Geschäftsführung des Krematoriums mit Oberbürgermeister Thomas Zenker kurzfristig geeinigt. Besonders im Dezember explodierte nach Angaben der Stadt die Zahl der Toten. Während im vergangenen Jahr im Dezember 45 Menschen starben, waren es in diesem Monat bislang schon 115. Im November verdoppelte sich die Zahl der Toten von 52 im vergangenen Jahr auf 110 in diesem Jahr. Im Oktober vergangenen Jahres starben 45 Menschen, in diesem Jahr 73. Die Zahl der notwendigen Einäscherungen übersteige derzeit „mitunter die Kapazitäten des Zittauer Krematoriums“, hieß es. Es gebe deutlich höhere Sterbefallzahlen, mehr Aufnahmegespräche, Leichenschauen und Beurkundungen in den Standesämtern. Alle Beteiligten seien an den „Belastungsgrenzen“. In dem Krematorium müssen demnach seit zehn Tagen permanent etwa 70 Verstorbene versorgt werden, „weshalb es dringend notwendig ist, die Arbeitssituation für die Mitarbeiter des Krematoriums zu entspannen.“

via rnd: Krematorium in Zittau wegen Corona-Toten überfüllt – Leichen werden zwischengelagert

In #Zittau sind die #Corona-Todeszahlen dramatisch hoch. Die Zahl der notwendigen Einäscherungen übersteige derzeit „mitunter die Kapazitäten des Zittauer Krematoriums“. Leichen müssen deshalb sogar außerhalb des Krematoriums zwischengelagert werden. https://t.co/jhNpNwgk7n

— RND (@RND_de) December 22, 2020

Corona-Alltag einer Krankenschwester auf der Intensivstation: „Es ist furchtbar“

Tue, 12/22/2020 - 14:36

Ein Corona-Patient, der sich in Todesangst an ihre Hand klammert und sie anfleht, ihn gesund zu machen. Szenen wie diese erlebt die Krankenschwester Ulrike Rux immer wieder auf der Intensivstation. Sie berichtet von herzzerreißenden Momenten – und dem Unverständnis für Corona-Leugner. Mehr als 27.000 Corona-Tote gibt es bislang in Deutschland, und hinter jedem steht ein bewegendes Schicksal. Das weiß die Rostocker Krankenschwester Ulrike Rux (44) nur zu gut – gegenüber der „Ostsee-Zeitung“ (OZ) erzählt sie, welche herzzerreißenden Szenen sie bei ihren Covid-19-Patienten erlebt hat. Corona-Infizierte, die Todesängste ausstehen, verzweifelt um ihr Leben ringen und mutterseelenallein sterben, all das hat Rux, die in der Intensivstation im Klinikum Südstadt in Rostock arbeitet, miterlebt. „Zu sehen, wie Menschen via Telefon und Videochat von ihrer Familie Abschied nehmen müssen – das ist furchtbar. Das kann sich keiner vorstellen“, sagt sie. (…) Dass ein Teil der Bevölkerung sich immer noch weigert, Masken zu tragen, und auch sonst Corona-Regeln ignoriert, kann die 44-Jährige nicht nachvollziehen. Manchmal wünsche sie sich, Corona-Leugner könnten auf ihre Station kommen und ihre Patienten sehen, wie sie an Maschinen hängen, mit Schläuchen in jeder Körperöffnung, und um ihr Leben kämpfen. „Dann würden vielleicht auch Querdenker begreifen, wie wichtig es ist, dass wir uns alle zusammenreißen“, so Rux zur „Ostsee-Zeitung“.

via rnd: Corona-Alltag einer Krankenschwester auf der Intensivstation: „Es ist furchtbar“

Ein #Corona-Patient, der sich in Todesangst an ihre Hand klammert und sie anfleht, ihn gesund zu machen. Szenen wie diese erlebt die #Krankenschwester Ulrike Rux immer wieder auf der #Intensivstation. https://t.co/jc1F8TzZp8

— RND (@RND_de) December 22, 2020

Verstoß gegen #Corona-Regeln: Rund 1400 #Bußgeldverfahren in #Sachsen – #covidioten

Tue, 12/22/2020 - 07:40

Sachsen hat mit 4000 Beamten die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Innerhalb einer Woche leiteten die Beamten knapp 1400 Bußgeldverfahren ein. Dennoch gehen die Verstöße weiter, mit Garagenpartys und Gruppentreffen. Die sächsische Polizei hat ihre Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verstärkt. Wie das Innenministerium am Dienstag auf Anfrage mitteilte, wurden vom 14. bis 20. Dezember landesweit 1399 Bußgeldverfahren eingeleitet, 60 Verwarngelder erhoben und 489 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Bei den Kontrollen seien mehr als 4000 Beamte im Einsatz gewesen. Innenminister Roland Wöller (CDU) dankte den Polizistinnen und Polizisten, die „unter Gefährdung ihrer eigenen Gesundheit dafür sorgen, diese Pandemie auch in Sachsen in den Griff zu bekommen“. Im Bereich der Polizeidirektion Leipzig wurden in dieser Zeit knapp 600 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Bestimmungen eingeleitet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Allein 105 Verstöße gegen die Bestimmungen wurden während des Demonstrationsgeschehens am vergangenen Samstag in Leipzig festgestellt.

via lvz: Verstoß gegen Corona-Regeln: Rund 1400 Bußgeldverfahren in Sachsen

Sachsen hat mit 4000 Beamten die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Innerhalb einer Woche leiteten die Beamten knapp 1400 Bußgeldverfahren ein. Dennoch gehen die Verstöße weiter, mit Garagenpartys und Gruppentreffen. https://t.co/pBI1prCaAv

— LVZ (@LVZ) December 22, 2020

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