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fascism is not an opinion - fascism is a crime!
Updated: 22 hours 42 min ago

Rechtsextremismus in Serbien – Aufruhr in Belgrad wegen eines Mladic-Graffitis

Fri, 11/12/2021 - 13:51

Ein riesiges Wandbild des Kriegsverbrechers werde von höchsten Stellen geschützt, sagt der Journalist Thomas Roser. In Belgrad gibt es Spannungen rund um ein riesiges Wandbild des verurteilten serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladic. Mehrere Hundert Menschen demonstrierten am Dienstag gegen das umstrittene Graffiti, das den Organisator des Massakers von Srebrenica im Juli 1995 als «Helden» darstellt. Der in Belgrad lebende Journalist Thomas Roser sagt, das Wandbild werde von der Regierung geschützt. (…) Wer sind die Personen, welche das Wandbild immer wieder herrichten? Es handelt sich dabei um Anhänger oder Mitglieder von rechtsextremen Organisationen mit Verbindungen zur serbischen Regierung – sie geniessen deren Schutz. Präsident Aleksandar Vucic gehörte selber früher ja auch einer ultranationalistischen Partei an und er setzte sich öffentlich für einen Ratko-Mladic-Boulevard in Belgrad ein. Verherrlichung von Kriegsverbrechern und Leugnung von Genozid soll zum gesellschaftlichen Konsens gemacht werden. Mithilfe der Rechtsextremen soll in Serbien offenbar ein Klima geschaffen werden, in dem die Verherrlichung von Kriegsverbrechern und die Leugnung von Genozid zum gesellschaftlichen Konsens gemacht wird. Anders Denkende sollen eingeschüchtert werden.

via srf: Rechtsextremismus in Serbien – Aufruhr in Belgrad wegen eines Mladic-Graffitis

Rechtsradikale Parolen, Rassismus und Gewalt am Bahnhof Friedrichshafen

Fri, 11/12/2021 - 13:09

Ein 23-Jähriger schubst und verletzt eine Frau am Stadtbahnhof in Friedrichshafen und betritt dann eine Buchhandlung, wo er rechtsradikale Parolen ruft und offenbar rassistische Beschimpfungen von sich gibt. Erst jetzt ist der Fall öffentlich bekannt geworden, da die Kriminalpolizei um Hinweise bittet und über das Polizeipräsidium Ravensburg eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlichte. Demnach hatte ein 23-jähriger Mann  gegen 18:15 Uhr am Stadtbahnhof Friedrichshafen zunächst eine Frau geschubst und dabei verletzt. Daraufhin »betrat er die dortige Buchhandlung und soll drei bislang unbekannte etwa 19 bis 25 Jahre junge Männer mit südländischem Aussehen mit rechtsradikalen Äußerungen beschimpft haben.« Gegenüber einer Verkäuferin, die umgehend einschritt, habe er weitere radikale Parolen geäußert. Als der 23-Jährige von der Frau aus dem Geschäft verwiesen wurde, beleidigte er laut Polizei auch diese. Hinzugerufene Kräfte der Bundespolizei nahmen den Mann vorläufig fest und leiteten ein Strafverfahren gegen den 23-Jährigen ein.

via allgäu rechtsaußen: Rechtsradikale Parolen, Rassismus und Gewalt am Bahnhof Friedrichshafen

Todesdrohungen wegen Rundfunkbeiträgen: Trierer Reichsbürger vor Gericht

Fri, 11/12/2021 - 13:06

Am 16.11. beginnt am Amtsgericht Trier der Strafprozess gegen einen in Trier lebenden Angeklagten, der die Zahlung der Rundfunkbeiträge verweigern sowie Mitarbeiter des Betragsservices und einen Gerichtsvollzieher mit dem Tod bedroht haben soll, wie das Amtsgericht mitteilt. In einer Email soll er sich zudem selbst als „Staatsangehöriger des Deutschen Reichs“ bezeichnet haben. In dieser Email aus dem Mai 2020 an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio soll er zudem unter anderem folgende Äußerungen in Bezug auf dessen Mitarbeiter getätigt haben: „beschissene Landesverräter, Hobbyverbrecher, menschlicher Dreck, Drecksverein, Hochverräterbande, Abschaum, Vollfotzen“ und „sittenwidrige Gauner“. Weiterhin soll er gedroht haben, die Mitarbeiter aufzuhängen. Wörtlich soll er geschrieben haben: „Sie unterschreiben den Wisch gemäß der für sie rechtsverbindlichen Statuten mit Vor- und Familiennamen, damit ich Sie in Berlin aufsuchen und Ihnen die Haut abziehen und Sie an Ihrem Hochverrätergebäude aufhängen kann […]“ und: „Die Masse an Menschen, die diese Zwangszahlungen verweigern, bilden die Opposition, die Ihre korrupten Ärsche schon bald an den Galgen bringen wird… Ich werde lachend um Ihre Leichen tanzen, denn ohne sittenwidrige Gauner wäre diese Welt wahrlich ein Stück besser“.

via lokalo: Todesdrohungen wegen Rundfunkbeiträgen: Trierer Reichsbürger vor Gericht

„No Nut November“ – WIE AUS EINEM WITZ EIN RECHTSEXTREMER TREND GEWORDEN IST

Fri, 11/12/2021 - 13:03

Seit einigen Jahren heißt der vorletzte Monat des Jahres für einige — meist rechtsaußen angesiedelte — Männer „No Nut November“ (NNN). Warum? Im ganzen November sollen keine Pornos angeschaut und nicht onaniert werden. Der NNN war eigentlich ein Witz auf Kosten der „NoFap“-Bewegung, einer Internet-Community, die Selbstbefriedigung aus obskuren Gründen ablehnt. Doch der Witz hat sich mittlerweile verselbstständigt und wird von esoterischen Männerrechtlern und rechtsextremen Aktivisten ernst genommen. Angefangen hat der Hype um den abstinenten November auf der Plattform Reddit in einem gleichnamigen Subreddit (Kanal). Dieser Subreddit wiederum entstand als Reaktion auf einen anderen Subreddit, „nofap“, wo sich hauptsächlich Männer gegenseitig anspornen, nicht zu onanieren. Die „NoFap“-Community glaubt daran, dass „semen retention“, also das Zurückhalten ihrer Samen, sie zu stärkeren, besseren, männlicheren Männern macht. Die Theorien der Selbstbefriedigungsgegner basieren auf entweder ausgedachten oder falsch verstandenen Fakten. Jede Ejakulation senke laut der Erzählung von „NoFap“ den Testosteronwert. Der Verzicht auf Onanie verbessere daher  Konzentration und Schlaf, und die gewonnenen Zeit, die nicht durch Selbstbefriedigung verschwendet werde, könne zur Selbstoptimierung verwendet werden. Denn der Muskelaufbau gehe dann leichter und die Beziehung zur Partnerin werde auch verbessert. Ein Thema, das allerdings nicht immer ganz klar wird. Denn einige Vertreter der Bewegung sprechen sich für komplette Abstinenz aus, also auch gegen Sex, andere wollen lediglich auf Selbstbefriedigung verzichten. Dazu wird „NoFap“ als Gegenmittel zur „Pornosucht“ propagiert, die sich in exzessiver Selbstbefriedigung äußere. So die Online-Aktivisten. Der NNN wiederum war zuerst vor allem eine Persiflage auf Themenmonate und Internetchallenges, die mehr oder weniger erfolgreich auf Krankheiten oder Missstände aufmerksam machen wollen. (…) Aber: Nicht alle haben den Witz verstanden. Der „No Nut November“ wurde zum niedrigschwelligen Einstieg in die „NoFap“-Welt. Besonders Männerrechtler und damit schnell auch rechtsalternative und extreme Influencer und ihr Gefolge nahmen den Witz sehr ernst. Wer es nicht schafft, ist ein „Coomer“ und wechselt sein Profilbild für den Rest des Monats zu einem bärtigen, grinsenden “Pornosüchtigen”. Ein Meme, das ebenfalls auf Reddit und 4chan geboren wurde. Die Prämissen der Community klingen dabei zum Teil nachvollziehbar. Expert:innen bestreiten zwar, dass „Pornosucht“ überhaupt existiert, ernstzunehmende Studien, die sie belegen, gibt es nicht. Trotzdem existieren viele legitime Kritikpunkte an der Pornoindustrie. Etwa der Umgang vor allem mit Frauen in der Branche, die Normalisierung von unrealistischen Körperbildern und Sexpraktiken, Reproduktion von rassistischen Stereotypen und vieles mehr. All das ist allerdings kein Stein des Anstoßes für die Community. Dafür haben die Onanie-Gegner aber andere Feinde ausgemacht. In der Erzählung der „NoFap“-Community ist die Pornoindustrie nämlich Teil der „jüdischen Weltverschwörung“. Juden und Jüdinnen kontrollierten demnach die großen Videoplattformen und die Studios und verdienten Geld damit, Männer durch ihre Produkte zu kontrollieren und zu manipulieren. Durch Pornosucht würden Männer verweichlicht und ihr Widerstand werde kleingehalten. Diese Erzählung ist nicht neu, sondern eine moderne Interpretation des „Juden als Zuhälters“, eine Geschichte, die bereits im 19. Jahrhundert Konjunktur hatte und von den Nationalsozialisten auf die Spitze getrieben wurde, die behaupteten, dass 90 Prozent aller Zuhälter jüdisch seien. David Duke, “Grand Wizzard” beim Ku Klux Klan, vertritt etwa diese These und bezeichnet Pornographie als „Waffe gegen Europäer“, die von Juden und Jüdinnen kontrolliert werde. Das Ziel sei dabei – wie so oft in rechtsextremen Erzählungen-, die Schwächung der „weißen Rasse“. Durch Pornographie und Selbstbefriedigung würden Männer nicht nur davon abgehalten, Kinder zu zeugen, sondern durch Porno-Genres, in denen etwa schwarze Männer mit weißen Frauen Sex hätten, würde „Rassenschande“ normalisiert. Eine Erzählung, die die Verschwörungsideologie vom „Großen Austausch“ oder der „Umvolkung“ anhand von Sexualität neu erzählt.

via belltower: „No Nut November“ – WIE AUS EINEM WITZ EIN RECHTSEXTREMER TREND GEWORDEN IST

ANGRIFFE AUF ZIVILGESELLSCHAFT: Von Hassern und Hetzern

Thu, 11/11/2021 - 12:48

Angriffe auf Polizisten, übelste Drohungen gegen Politiker: Der Landtag hat „viele Geschichten und Erfahrungen von Menschen gehört, die man nicht glauben möchte“. Und es gibt Kritik an den Staatsanwälten. Hass, Hetze und Gewalt: Immer häufiger müssen Ehrenamtliche, Rettungskräfte, Lokalpolitiker, Feuerwehrleute und auch Polizisten verbale und körperliche Attacken ertragen. Schon im Sommer 2020 hatte der hessische Landtag während einer Anhörung Betroffener das Ausmaß der Angriffe auf die Zivilgesellschaft und den öffentlichen Dienst vernommen. Am Mittwoch sprachen sich die Abgeordneten fraktionsübergreifend dafür aus, Ursachen und Symptome stärker zu bekämpfen. Keine Einigkeit herrschte bei der Frage nach der Schuld und den geeigneten Schritten. „Wir haben im Rahmen der Anhörung viele Geschichten und Erfahrungen von Menschen gehört, die man nicht glauben möchte“, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU). Dies müsse den Landtag zum Handeln animieren. Die Landesregierung habe schon manches auf den Weg gebracht und investiere seit Jahren in die Schutzausstattung der Einsatzkräfte. Noch in dieser Woche wolle man eine Angriffsentschädigung in Höhe von 2000 Euro für Beschäftigte, die im Dienst als Vertreter des Staats angegriffen werden, beschließen, kündigte Beuth an und ergänzte, dass dies auch für freiwillige Feuerwehrleute und kommunale Mandatsträger gelte. „Das ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die den Kopf für uns alle hinhalten“, sagte der Innenminister. Er plädierte zudem für eine weitere Verschärfung der Strafen. „Wer unsere Einsatzkräfte angreift, greift unseren Rechtsstaat an. Das muss ordentlich bestraft werden“, sagte Beuth.
Ermittlungen abgelehnt. Exakt diese Konsequenz ist nach Einschätzung von Günter Rudolph, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, offenbar nicht immer gegeben. Rudolph nannte erschreckende Beispiele, in denen die SPD Strafanzeige gestellt hatte. In einer E-Mail sei zur Vernichtung der SPD aufgerufen worden. „Verlogenes Sozen-Pack, 1933 sind die Hälfte der Sozen zur NSDAP übergelaufen, zugekiffte Sozialdemokraten“, habe laut Rudolph unter anderem in der Mail gestanden. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wurde trotz Strafanzeige mit Hinweis auf die Meinungsfreiheit abgelehnt. „Ich erwarte einen etwas anderen Umgang der Justiz. Auch hier ist Sensibilisierung nötig, weil das stärkt nicht das Vertrauen in den Rechtsstaat“, ärgerte sich der Sozialdemokrat. „Die Getöteten in Hanau waren selbst die auslösende Ursache für diese Gewalttat, was ja die Staatsanwaltschaft auch bestätigt hat. Mitleid nicht im Geringsten“, las er aus einer weiteren Hass-Mail vor. Auch in diesem Fall sei nach der Strafanzeige die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens von der Wiesbadener Staatsanwaltschaft abgelehnt worden. „Ich habe dafür kein Verständnis“, sagte er. „Hass und Hetze sowie Verschwörungstheoretiker betreiben weiter ihr Unwesen“, monierte Rudolph. Die SPD fordert daher den Ausbau der politischen Bildung, Demokratieerziehung und Schulsozialarbeit sowie ein hessisches Demokratiefördergesetz. In den Haushaltsberatungen werde die SPD einen Lehrstuhl für Rassismus fordern, kündigte Rudolph an. Ursachen benennen Die zunehmende Gewalt gegen die Zivilgesellschaft sei ein Angriff auf die Demokratie selbst, sagte Lukas Schauder von den Grünen. Die Linke forderte, die Ursachen zu benennen. „Wer behauptet, dass von Hetze, Drohungen und Gewalt vor allem Vertreter des Staats betroffen seien und dabei nicht einmal die radikale und militante politische Rechte als Hauptverursacher adressiert, der hat die Probleme immer noch nicht verstanden oder will sie nicht verstehen“, zeigte sich der innenpolitische Sprecher Torsten Felstehausen überzeugt.

via faz: ANGRIFFE AUF ZIVILGESELLSCHAFT: Von Hassern und Hetzern

Hunderte #Sprengkörper und ein rassistisches #Manifest – #Terrorermittlungen gegen 20-Jährigen aus #Nordhessen – #Spangenberg #Akzelerationismus

Thu, 11/11/2021 - 12:39

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen einen 20-Jährigen aus Spangenberg wegen der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat. Die Polizei fand bei ihm hunderte Sprengkörper und ein rassistisches Manifest. Ein 20-Jähriger aus Spangenberg (Schwalm-Eder) steht unter Verdacht, rechtsterroristische Anschläge geplant zu haben. Gegen den Auszubildenden werde wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt auf Anfrage mit und bestätigte damit eine hr-Recherche. Der junge Mann befinde sich bereits seit Mitte September in Untersuchungshaft. Hunderte Sprengkörper und rassistisches Manifest Wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen als Sprecherin der Anklagebehörde berichtete, war die Wohnung des Verdächtigen zunächst nur wegen eines möglichen Waffendelikts durchsucht worden. Bei der Razzia seien dann jedoch rund 600 selbstgebaute Kleinsprengkörper sowie sechs Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) gefunden worden. Als USBV werden beispielsweise Rohrbomben sowie Brief- oder Paketbomben bezeichnet. Um was es sich in diesem Fall konkret gehandelt hat, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet worden, weil sie in Hessen für Terrorverfahren zuständig ist.
“Zudem wurde auf der Festplatte des Beschuldigten eine Art Manifest aufgefunden, in dem er sich gegen den Bestand der BRD wendet und zum totalen Rassenkrieg auffordert”, erklärte Niesen. “Nach den bisherigen Ermittlungen spricht einiges für eine rechtsextreme Ideologie des Beschuldigten.”

via hessenschau: Hunderte Sprengkörper und ein rassistisches Manifest – Terrorermittlungen gegen 20-Jährigen aus Nordhessen

#Speyer: #Anschlag auf #Impfbusse geplant? #Impfgegner wollen „#Terror veranstalten“

Thu, 11/11/2021 - 12:31

Seit der Schließung der Impfzentren sind vermehrt Impfbusse im Einsatz, an denen sich Menschen immunisieren können. Impfgegner planen nun vielleicht einen Brandanschlag! (…) Immer wieder haben Gegner der Impfungen und Corona-Maßnahmen gezeigt, dass sie auch nicht vor Gewalt zurückschrecken. So werden auf Querdenker-Demos immer wieder Polizisten und Journalisten angegriffen, Politiker im Netz aufs Übelste beleidigt und Personal in Restaurant und Supermärkten aggressiv angegangen. Trauriger Höhepunkt ist ein Mord in Idar-Oberstein, bei dem ein Maskengegner einen Kassierer kaltblütig erschießt. Auch vor Sachbeschädigung schrecken manche Impfgegner nicht zurück. Wenn es nach Mitgliedern einer Telegram-Gruppe mit dem Namen „ElternStehenAuf Speyer + Rhein-Pfalz-Kreis + Germersheim“ geht, könnten bald sogar ein paar Impfbusse in Flammen stehen. In der Gruppe mit über 300 Mitgliedern wird tagtäglich gegen Politiker und Impfungen gehetzt. Dabei werden auch so manche Verschwörungsmythen gestreut und Beiträge von Verschwörungsideologen geteilt. Besonders die Impfung von Kindern ist den Mitgliedern ein gewaltiger Dorn im Auge. Als dann bekannt wird, dass einer der Impfbusse an einer Berufsschule in Speyer steht, kommt die Sorge hoch, dass er auch bald an Grundschulen und Kindergärten stehen könnte. Daraufhin stellt ein Gruppenmitglied die Frage, wieso die Busse nicht über Nacht einen Platten haben könnten. Ein anderer User denkt allerdings noch weiter: „Warum haben die Busse über Nacht kein Feuer?“ Eine weitere Person habe zudem Bilder gesehen, auf dem die Fahrzeuge in der Nacht im Freien geparkt werden würden. Planen die Mitglieder also einen Brandanschlag? Auch in einem Musikvideo, bei dem Xavier Naidoo mitgemacht hat, wird die Sprengung eines Impfzentrums gezeigt.

via mannheim24: Speyer: Anschlag auf Impfbusse geplant? Impfgegner wollen „Terror veranstalten“

#DARMSTADT – #Hitlergruß bei „#Querdenken“-Demo: #Geldstrafe für Mann aus #Büttelborn – #LockHimUp

Thu, 11/11/2021 - 12:25

Ein Teilnehmer eines Fahrradkorsos zeigt den Hitlergruß und ruft „Sieg Heil“. Zur Gerichtsverhandlung in Darmstadt erscheint er nicht. Das Bündnis gegen Rechts fordert ein Zeichen für eine wehrhafte Demokratie. Weil er bei einer „Querdenken“-Demo in Darmstadt im Juli 2020 mit dem Zeigen des Hitlergrußes und „Sieg Heil“-Rufen aufgefallen ist, ist gegen einen Mann aus Büttelborn (Kreis Groß-Gerau) am Donnerstag ein Strafbefehl erlassen worden. Danach muss der zum Tatzeitpunkt 51-Jährige 60 Tagessätze à 50 Euro zahlen. Die Richterin am Amtsgericht Darmstadt folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, die von der Schuld des Mannes ausging. Der Angeklagte war zur Verhandlung nicht erschienen, deswegen kam es zum Strafbefehl. Sein Rechtsanwalt hatte das Mandat niedergelegt. Die Anklageschrift, in der ihm die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen wurde, habe der Mann zurückgeschickt mit einem Vermerk, die auf einen Reichsbürgerhintergrund hinweise, so der Staatsanwalt. Zwar habe der Angeklagte bei der Vernehmung durch die Polizei gesagt, er habe „es nicht gemacht“. Es gab aber mehrere Zeugen, die die Szene beobachtet hatten. Er soll mit einem Fahrradkorso zu einer Anti-Corona-Kundgebung unterwegs gewesen sein, als er vor einem Café demonstrativ den Hitlergruß gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen habe, als einige Cafégäste lautstark kritische Bemerkungen in Richtung der Demonstration gemacht hatten

via fr: DARMSTADT – Hitlergruß bei „Querdenken“-Demo: Geldstrafe für Mann aus Büttelborn

Umfrage zur Bundestagswahl – Ungeimpfte wählen vor allem AfD und »Die Basis«

Thu, 11/11/2021 - 12:11

Rund 15 Millionen Erwachsene in Deutschland sind nicht gegen Covid-19 immunisiert. Die meisten von ihnen neigen laut einer Forsa-Erhebung offenbar dem politisch rechten Spektrum zu. Etwa zwei Drittel aller erwachsenen ungeimpften Wählerinnen und Wähler in Deutschland votieren laut einer Umfrage des Forsa-Instituts für Parteien aus dem rechten politischen Spektrum. Demnach haben 50 Prozent der ungeimpften Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl im September ihr Kreuz bei der AfD gemacht. Das ist laut Forsa das Ergebnis einer Analyse von soziodemografischen Angaben der insgesamt 3.048 Menschen, die für die Umfrage zwischen Ende September und Mitte Oktober befragt wurden. Etwa zwei Drittel aller erwachsenen ungeimpften Wählerinnen und Wähler in Deutschland votieren laut einer Umfrage des Forsa-Instituts für Parteien aus dem rechten politischen Spektrum. Demnach haben 50 Prozent der ungeimpften Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl im September ihr Kreuz bei der AfD gemacht. Das ist laut Forsa das Ergebnis einer Analyse von soziodemografischen Angaben der insgesamt 3.048 Menschen, die für die Umfrage zwischen Ende September und Mitte Oktober befragt wurden. (…) Beauftragt wurde die Studie ursprünglich vom Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU). Das Ministerium hatte die Ergebnisse schon vor Wochen veröffentlicht – allerdings ohne Angaben zur Parteienpräferenz der Nicht-Geimpften. Denn diese war, wie Spahns Haus betont, nicht Teil des Auftrags. Forsa führte diesen Teil der Studie auf eigene Veranlassung durch, wie das Meinungsforschungsinstitut bestätigte.

via spiegel: Umfrage zur Bundestagswahl – Ungeimpfte wählen vor allem AfD und »Die Basis«

siehe auch: Umfrage: Zwei Drittel der Ungeimpften wählen AfD oder „Querdenker“-Partei „Die Basis“. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat eine Umfrage unter Ungeimpften durchgeführt.
Thema war die Bundestagswahl 2021 und die Parteienpräferenz der Nicht-Immunisierten.
Eine große Mehrheit von zwei Dritteln wählt demnach Parteien des rechten Spektrums.

#Facebook und #Instagram entfernen mehrere fragwürdige #Werbezielgruppen

Wed, 11/10/2021 - 12:03

Bisher konnten Zielgruppen anhand von sensiblen Faktoren wie sexuelle Orientierung, religiöse Ansichten und ethnische Hintergründe geschaltet werden. Facebook und Instagram entfernen Anfang kommenden Jahres eine Reihe detaillierter Werbetargeting-Optionen. Künftig sollen Firmen also keine Zielgruppen anhand von sensiblen Faktoren wie der sexuellen Orientierung, der religiösen Ansichten, der ethnischen Hintergründe und der Gesundheit von Nutzerinnen und Nutzern mehr erstellen können. (…) Dennoch plant Meta, eine Reihe sensibler Targeting-Möglichkeiten zu entfernen. Nicht zum ersten Mal, wie “The Verge” berichtet. In der Vergangenheit war es Werbetreibenden bereits möglich, Anzeigen anhand von antisemitischen und pseudowissenschaftlichen Kategorien zu schalten. Außerdem konnten Unternehmen Wohnungs-, Jobs- und Kreditanzeigen nach “multikultureller Affinität” ausrichten – und somit bestimmte Bevölkerungsgruppen ausschließen. Erst nachdem der Cambridge-Analytica-Skandal aufgeflogen war, verbot Facebook die Nutzung von Targeting-Daten von Drittanbietern.

via standard: Facebook und Instagram entfernen mehrere fragwürdige Werbezielgruppen

siehe auch: Facebook and Instagram will delete ‘sensitive’ ad targeting groups linked to race, politics. Meta can still track you based on your gender, location, and age, though. Meta, the new name for the parent company that oversees Facebook and Instagram, suddenly wants to be less creepy. According to a post on the Meta for Business blog, the company is blocking advertisers from using detailed ad targeting options that show ads based on your engagement in “sensitive” areas including race or ethnicity, religious views, political beliefs, sexual orientation, health, and a whole lot more. (…) Meta is planning on hitting the “delete” key on many of its “sensitive” detailed targeting options, but this comes after several instances in which Facebook had to remove controversial categories in the past. Previously, advertisers could target ads to anti-Semitic categories and pseudoscience. It also let companies target housing, job, and credit ads by “multicultural affinity” that could exclude certain races. And only after the Cambridge Analytica scandal did Facebook stop allowing third-party data for targeting ads in 2018, cutting off companies that sold data like your purchasing history to advertisers.

#Amtsgericht #Heidelberg – #Hasskommentar kostet Rentner 1000 Euro – #LockHimUp #NoHateSpeech

Wed, 11/10/2021 - 11:54

Der 65-Jährige hatte auf Facebook gefordert, eine Vorkämpferin gegen Rechtsextremismus solle “geteert und gefedert werden”. Hetze im Netz beschäftigt immer häufiger die Justiz. Ein Hasskommentar auf Facebook kommt nun auch einen Heidelberger Rentner teuer zu stehen. Der 65-Jährige hatte am 4. Januar dieses Jahres auf einer Seite der rechtspopulistischen AfD die Journalistin und Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, beleidigt und dazu aufgerufen, “sie zu federn, zu teeren und aus dem Land zu jagen”. Der Prozess wegen Aufforderung zu Straftaten und Beleidigung vor dem Heidelberger Amtsgericht wurde am Montag nach Paragraf 153a Strafprozessordnung zwar eingestellt. Als Auflage muss der Beschuldigte aber eine Geldbuße von 1000 Euro an die Staatskasse bezahlen. (…) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht gegen den Rentner zunächst einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 50 Euro, wogegen der Beschuldigte jedoch Widerspruch einlegte. Der 65-Jährige selbst nahm nicht am Prozess teil, sondern ließ sich wegen einer angeblichen Herzschwäche von seinem Rechtsanwalt Matthias Becke vertreten. “Es ist meinem Mandanten hochnotpeinlich, dass er in so eine Situation geraten ist”, sagte der Verteidiger. Der Beschuldigte habe “keinerlei Erinnerung” mehr an seinen Facebook-Kommentar, diese “dumme Äußerung”. Becke versicherte: “Wenn er es gemacht hat, würde er es nie wieder tun.” Der Rentner habe keinerlei Bezug zu Anetta Kahane und wisse gar nicht, wer das sei. Sein Mandant sei ein “herzensguter Kerl”, der sich sozial engagiere und jedes Jahr für “Ärzte ohne Grenzen” spende. Monatlich stünde ihm ein Einkommen von knapp 1200 Euro zur Verfügung. Becke bestätigte allerdings auch, dass die E-Mail-Adresse des Facebook-Accounts von seinem Mandanten stamme. Dass sein mit im Haushalt lebender Sohn oder seine Ehefrau für den Eintrag verantwortlich seien, schließe er aus. Der Facebook-Kommentar wurde nach den Angaben von Staatsanwalt Jonathan Waldschmidt 7050-mal gelikt und 1885-mal kommentiert.

via rnz: Amtsgericht Heidelberg – Hasskommentar kostet Rentner 1000 Euro

QUERDENKER FUELLMICH VERLIERT GEGEN DROSTEN VOR GERICHT – ER WOLLTE KEINE MASKE TRAGEN – #lockhimup #covidioten

Wed, 11/10/2021 - 11:31

Seit über einem Jahr kündigt Pandemie-Leugner Dr. Reiner Fuellmich an, den Virologen Dr. Christian Drosten vor Gericht zu zerren. Dafür sammelte der Kopf des „Corona-Ausschusses“ geschätzt über eine Million Euro von seinen Anhänger:innen ein. Die versprochene „Sammelklage auf Schadensersatz“ gibt es aber bis heute, 15 Monate später, immer noch nicht. Was es wirklich gab: Einen Prozess auf Schadensersatz, nicht als „Sammelklage“, aber für eine Berliner Karaokebar. Am Dienstag den 09.11.2021 war es dann soweit und es gab tatsächlich den ersten Gerichtstermin beim Landgericht Berlin. Dort lieferte Anwalt Fuellmich jedoch einen bizarren und kurzen Auftritt, wie er selbst berichtet. Weil Fuellmich keine Maske tragen wollte, sprach das Gericht ein Versäumnisurteil zu Gunsten von Herr Drosten aus. Im Kern war dieser Fall eine Schadensersatzklage gegen Dr. Christian Drosten für eine Karaokebar. Fuellmich vertrat die Berliner Bar, die durch Herr Drosten angeblich Schaden hat erleiden müssen. Die Argumentation: Ohne Drostens ersten PCR-Test hätte es die weltweite Pandemie und die entsprechenden Lockdown-Maßnahmen angeblich gar nicht gegeben. Äh, ja klar – absurde Querdenker-Fantasie, wie man sie kennt

via volksverpetzer: QUERDENKER FUELLMICH VERLIERT GEGEN DROSTEN VOR GERICHT – ER WOLLTE KEINE MASKE TRAGEN

Urteil in Sachen #Füllmich via Green Mango ./. @c_drosten beim LG Berlin zu Gunsten #Drosten.

Drosten gewinnt den Prozess (vorerst), weil RA Füllmich sich weigerte, eine Maske aufzusetzen und statt dessen den Gerichtssaal verlässt. Gericht erlässt Versäumnisurteil gegen Kläger. pic.twitter.com/gKb0BQyBN4

— Chan-jo Jun (@Anwalt_Jun) November 9, 2021

“Querdenker”, “Reichsbürger” & Co. – Hinter der Bauernhofschul-Idylle stecken wohl Rechtsextreme

Wed, 11/10/2021 - 07:18

Mutmaßliche undemokratische Umtriebe hinter Bauernhofschule. Aus Sorge um die Auswirkungen der staatlichen Corona-Maßnahmen wollen Eltern in Mittelhessen eine Ergänzungsschule gründen. Dort sollen ihre Kinder “frei lernen” können. Nach hr-Informationen mischen dabei “Reichsbürger” und rechte Verschwörungstheoretiker mit. “Lasst uns eine neue Art der Schule gründen, eine Schule wo unsere Kinder frei und glücklich sein können”, schreibt eine Frau mit Nutzerinnenname “Namaste” in einem Telegram-Chat. Gemeinsam mit ihr sorgen sich darin rund 120 weitere Menschen um das Wohl ihrer Kinder in der Corona-Pandemie. Sie suchen nach Lernorten im Lahn-Dill-Kreis und in der Region Weilburg, an denen sie ihrem Nachwuchs alternative Lerninhalte außerhalb des staatlichen Schulsystems bieten wollen. Eine solche sogenannte Bauernhofschule gibt es. “Die Schule befindet sich projektabhängig an verschiedenen Orten und Örtlichkeiten, mit einem festen Sitz in Leun”, heißt es in einem Konzept, das dem hr vorliegt. Aus Posts im Chat geht hervor, dass die Eltern dort den Kindern zeigen wollen, wie man Gemüse anbaut, mit Tieren umgeht und mit der Natur in Einklang lebt. Sie haben vor, ihre Bauernhofschule beim staatlichen Schulamt offiziell als Ergänzungsschule registrieren zu lassen. (…) Das Kultusministerium in Wiesbaden registriert seit diesem Sommer unter den Labels Bauernhofschule oder Freies Lernen vereinzelt Elterninitiativen. “Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Initiatoren um solche Menschen handelt, die sich zumindest den Corona-Schutzmaßnahmen und vor allem der Frage der Testungen nicht anschließen wollen oder diese sogar ganz ablehnen”, gibt ein Ministeriumssprecher auf hr-Anfrage zur Auskunft. (…) Nach unseren Recherchen liegt der Verdacht nahe, dass es bei der Ergänzungsschule im Lahn-Dill-Kreis um mehr als die Ablehnung der staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen geht. Der hr konnte Einblick nehmen in das interne Netzwerk hinter der Elterninitiative. In diesem als “Vernetzungsgruppe” bezeichneten Chat werden politische Ansichten ausgetauscht, wie sie in der “Querdenken”-Bewegung, bei “Reichsbürgern” und unter selbst ernannten Völkischen Siedlern üblich sind. Bislang haben die Initiatoren der Elterngruppe Fragen des hr dazu nicht beantwortet. Als im Rahmen einer geplanten Vereinsgründung für die Bauernhofschule Nutzerin “Christiane” danach fragt, ob sich jemand mit Steuerfragen auskennt, reagiert ein Teilnehmer im typischen “Reichsbürger”-Jargon: “In der BRD GmbH gibt es kein Finanzamt!!!! Fangt an zu kämpfen. Wer Geld an dieses System zahlt, macht sich strafbar.” (…) Neben Nachhilfe in “Reichsbürger”-Kunde finden sich auch offen rechtsextreme und antisemitische Weltbilder im Chat der “Vernetzungsgruppe”. So schreibt eine Teilnehmerin, die sich als Schamanin bezeichnet: “Patrioten, schaut euch unbedingt diese wahren Geschichten an. Die wirkliche Wahrheit über das deutsche Volk. Denn die zionistischen Alliierten sind das wahre Feindbild gewesen. In allen KZs wurden keine Juden vergast. Sie wurden ausgewiesen.” Den Holocaust zu leugnen, ist eine Straftat. Doch das scheint in der Gruppe niemanden gestört zu haben.

via hessenschau: “Querdenker”, “Reichsbürger” & Co. – Hinter der Bauernhofschul-Idylle stecken wohl Rechtsextreme

#Sachsen: #Angriff auf #MDR-Team bei #Coronademo – #covidioten #pressefreiheit #gewalttäter

Wed, 11/10/2021 - 04:06

Ein Fernsehteam des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ist im sächsischen Zwickau während der Berichterstattung am Rande einer nicht angemeldeten Demonstration gegen staatliche Coronamaßnahmen attackiert worden. Die Polizei teilte am Dienstag auf Anfrage mit, dass bei dem Angriff am Montag abend ein Redakteur gestoßen worden sei und dieser anschließend über Schmerzen im Arm geklagt habe. Die Polizei schritt nach eigenen Angaben ein. Es handele sich bei dem Angreifer um einen 17jährigen, der bisher nicht polizeibekannt ist. Es werde wegen Körperverletzung und Nötigung sowie Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Schutz-Verordnung ermittelt. Der öffentlich-rechtliche Sender beschrieb den Angriff auf Anfrage so: Das MDR-Team habe aus drei Personen bestanden und bei der Demo gefilmt. Aus dem Geschehen heraus sei das Team beschimpft worden und eine vermummte Person habe sich mit Quarzhandschuhen demonstrativ vor ihm aufgestellt, sei dann aber wieder abgezogen. Später gegen Ende der Demo seien dann zwei Vermummte auf das Team zugekommen. »Einer der beiden ist auf den Autor zugestürmt und hat ihn massiv geschubst.«

via jw: Sachsen: Angriff auf MDR-Team bei Coronademo

siehe auch: Angriff auf Kamerateam des MDR in Zwickau. In Zwickau haben am Montag Gegner der Corona-Maßnahmen zu einem sogenannten Spaziergang aufgerufen. Ein MDR-Fernsehteam, das für das Magazin “Exakt” berichtete, ist dabei angegriffen worden. Ein Fernsehteam des MDR ist gestern Abend in Zwickau tätlich angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich bei einem sogenannten Spaziergang gegen Corona-Maßnahmen. Zu der nicht genehmigten Versammlung hatten unter anderem die “Freien Sachsen” aufgerufen. Die Partei wird wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen vom sächsischen Verfassungsschutz beobachtet und als rechtsextremistisch eingestuft.

Bei einer nicht angemeldeten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in #Zwickau wurde ein Team des #MDR angegriffen. Ein Mitarbeiter wird verletzt, die Polizei ermittelt gegen einen 17-Jährigen. https://t.co/OEAXBo2GV1

— RND (@RND_de) November 9, 2021

Gerade eben mit Filmteam (u.a. @Inselfieber1) beim Dreh für MDR exakt bei einem "Spaziergang" gegen Corona-Maßnahmen in Zwickau angegriffen worden. Aufgerufen zur Versammlung hatten unter anderem die Freien Sachsen. #z0811 pic.twitter.com/kVHzFN57uG

— Marcel Siepmann (@Marcel_Siepmann) November 8, 2021

NRW-Justizministerium – Ermittler vermuten Rechtsextreme hinter Bombendrohungen gegen elf Gerichte

Wed, 11/10/2021 - 03:46

Nach Bombendrohungen gegen elf Gerichte in NRW kommen Details der Ermittlungen zutage. Mit digitalen Hilfsmitteln scheint der noch unbekannte Täter zwei Unbeteiligte ins Visier der Ermittler gerückt zu haben. Nach Bombendrohungen gegen insgesamt elf Gerichte in NRW vermuten die Ermittler einen rechtsextremen Hintergrund. Wie aus einem vertraulichen Papier des Justizministeriums hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, hatte der noch unbekannte Täter für die Mail-Adresse den Namen von zwei offenbar unbeteiligten Männern benutzt – bei denen es dann zu Razzien kam. Laut Ministerium war am späten Abend des 28. Oktobers beim Landgericht Wuppertal und dem Amtsgericht Mettmann die Mail eingegangen, in der noch neun weitere Gerichte bedroht wurden. Der Absender nannte sich „Lang lebe Jürgen Rieger“ – nach einem 2009 verstorbenen Anwalt und NPD-Funktionär. Die Mail fiel erst am nächsten Morgen auf, als die Poststelle im Wuppertaler Gericht öffnete. Alle betroffenen Gerichte wurden geräumt. Die Polizei gab schnell Entwarnung.

via rp online: NRW-Justizministerium – Ermittler vermuten Rechtsextreme hinter Bombendrohungen gegen elf Gerichte

Gefälschte #Impfpässe verkauft: Mann in #Undercover-Aktion festgenommen – #lockhimup

Tue, 11/09/2021 - 14:16


Über einen Messaging-Dienst soll ein Mann aus Bayern gefälschte Impfausweise verkauft haben. Durch einen Tipp wird die Polizei auf den Verdächtigen aufmerksam. Er wird bei einer Undercover-Aktion festgenommen. Die Polizei hat in Erlangen (Bayern) einen Mann festgenommen, der über einen Messaging-Dienst gefälschte Impfausweise angeboten haben soll. Ende Oktober habe ein Zeuge das illegale Angebot gemeldet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Verkäufer habe für die Fälschung Bargeld und ein persönliches Treffen verlangt, hieß es. Die Ermittler bahnten dann zum Schein einen Verkauf an, ein Zivilbeamter traf sich mit dem 22-jährigen Verkäufer am Erlanger Bahnhof. Den Angaben zufolge brachte der Verdächtige einen Blanko-Impfausweis mit und trug in diesen zwei fingierte Impfungen ein. Zudem soll er gefälschte Etiketten eingeklebt, den Eintrag mit einem gefälschten Stempel eines Impfzentrums versehen und das Dokument als vermeintlicher Arzt unterschrieben haben. Dann nahmen die Beamten ihn fest.

via rnd: Gefälschte Impfpässe verkauft: Mann in Undercover-Aktion festgenommen


Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Superikonoskop” title=”User:Superikonoskop”>Superikonoskop</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

PROZESS – Corona-Leugner Anselm Lenz scheitert vor Gericht

Tue, 11/09/2021 - 14:06

Corona-Leugner Anselm Lenz wollte die Einstellung des Verfahrens gegen sich erreichen. Das Gericht lehnte ab und setzt den Prozess fort. Das Amtsgericht Tiergarten hat den Antrag auf Einstellung des Verfahrens gegen einen Mitorganisator der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin abgelehnt. Der Anwalt des Journalisten und Dramaturgen Anselm Lenz hatte den Antrag auf Einstellung während des zweiten Prozesstages am Montag mit einer medialen Vorverurteilung seines Mandanten begründet. Die Berichterstattung über den 41-Jährigen sei jedoch von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt. Auch die Fotos, für die Lenz bei Prozessbeginn am 20. Oktober noch posierte, dürfen demnach unverpixelt gezeigt werden. Lenz muss sich unter anderem wegen der Vorwürfe der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Insgesamt fünf Taten legt die Berliner Staatsanwaltschaft ihm zwischen April und August 2020 zur Last. Er soll unter anderem Polizistinnen und Polizisten ohne ihren Willen gefilmt, bei einer Demonstration einen Stapel Zeitungen nach ihnen geworfen und sich zweimal massiv gegen seine Festnahme gewehrt haben, wobei ein Beamter in einem Fall eine blutige Nase erlitt. Lenz weist all diese Vorwürfe von sich. Dass er am 29. August 2020 im Mauerpark „Wer tötet Angela Merkel?“ gerufen haben soll, will er als Kunstaktion und Satire nach dem Vorbild Christoph Schlingensiefs verstanden wissen, der Ende der 1990er-Jahre mit einem Transparent mit der Aufschrift „Tötet Helmut Kohl“ für Aufsehen sorgte.

via morgenpost: PROZESS – Corona-Leugner Anselm Lenz scheitert vor Gericht

Geldauflage für volksverhetzende Hitlerbilder

Tue, 11/09/2021 - 14:02

Weil er unter anderem volksverhetzende Hitlerbilder an eine Gruppe Black Rebell MC schickte, muss ein junger Mann nun 800 Euro an die Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte des KZ Dachau bezahlen. Am Montagmorgen musste sich Johannes S. wegen dem Besitz jugend- und kinderpornographischer Schriften, Volksverhetzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor dem Amtsgericht Günzburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf dem im August 1999 geborenen Angeklagten vor, zwischen November 2018 und Juli 2020 auf seinem Mobiltelefon entsprechende pornographische Darstellungen gespeichert zu haben. Zudem sei der Angeklagt zwischen dem 4. September 2019 und dem 28. März 2020 Mitglied einer aus insgesamt sieben Teilnehmenden bestehenden WhatsApp-Gruppe Black Rebell MC gewesen. (…) Das Amtsgericht Günzburg stellte das Verfahren (Az 3 Ds 409 Js 12 111/20 jug) hinsichtlich des Angeklagten mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft gemäß § 47 JGG vorläufig ein. Johannes S. hat nun die Auflage, einen Geldbetrag in Höhe von 800 Euro in monatlichen Raten zu je 200 Euro an die Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte des KZ Dachau zu bezahlen.

via allgäu rechtsaußen: Geldauflage für volksverhetzende Hitlerbilder

Antisemitismus bei “Querdenken” – NS-Relativierung verfestigt sich

Tue, 11/09/2021 - 13:18

Auf Demonstrationen von “Querdenkern” werden Maßnahmen gegen die Pandemie immer wieder mit dem NS-Terror gleichgesetzt. Diese Form des Antisemitismus verfestige sich, warnen Fachleute – und fordern Konsequenzen. Corona-Proteste in Leipzig am vergangenen Wochenende: Die YouTuberin Juni M. läuft mit ihrer Kamera durch die Menge und kommentiert dabei, was sie wahrnimmt. Sie kommt in ein Zwiegespräch mit einer Reporterin eines bekannten TV-Magazins, die Aktivistin behauptet dabei, sie sei von dem Sender ntv. Die Reporterin will das nicht glauben – und fragt nach dem Presseausweis der Frau. Doch die YouTuberin will erstmal den Presseausweis der Reporterin sehen, den diese dann gerne vorlegt. Daraufhin zieht die YouTuberin ab und schimpft vor sich hin, solche richtigen Presseausweise habe es eigentlich nur im “3. Reich” gegeben. (…) Es ist nur ein Beispiel von vielen, wie die heutigen Verhältnisse mit der NS-Diktatur gleichgesetzt werden: Immer wieder bezeichnen sich Personen aus dem “Querdenken”-Milieu als “Juden von heute”, heften sich gelbe Sterne mit der Aufschrift “ungeimpft” an – und verharmlosen dadurch Judenverfolgung und das totalitäre Regime insgesamt.Impfstoff als Zyklon BDiese Sterne seien besonders perfide, betonte das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) auf Anfrage von tagesschau.de. “Weitere negativ in Erinnerung gebliebene Beispiele waren die Gleichsetzung des ehemaligen AfD-Politikers Stefan Bauer von Impfungen mit Zyklon B, die Äußerungen Attila Hildmanns, dass das Judentum für die Pandemie und alles Übel der Welt verantwortlich sei und ein neuer Holocaust bevorstehe – oder dass der Neonazi Sven Liebich mit einem Exemplar des ‘Tagebuchs der Anne Frank’ am Holocaust-Mahnmal in Berlin posierte.”

via tagesschau: Antisemitismus bei “Querdenken” – NS-Relativierung verfestigt sich

“OPERATION TINFOIL” – Anonymous hackt erneut die Website von Verschwörungserzähler Attila Hildmann

Tue, 11/09/2021 - 13:09

Aktivisten nehmen dieses Mal gleich den gesamten Hoster offline und machen sich über diesen öffentlich lustig. Zugriff auf Nutzerdaten samt aller Kreditkartendaten von Prosite. Vom gefeierten Vegankoch zum von den deutschen Behörden per Haftbefehl gesuchten Verschwörungserzähler: Die Karriere von Attila Hildmann hat in der Covid-19-Pandemie eine rasante Wendung erfahren. Ganz so viel Einfluss wie früher hat er zwar infolge seiner Flucht aus Deutschland nicht mehr, aus seinem – mutmaßlichen – Exil in der Türkei beliefert er die Covid-Leugner-Szene aber weiterhin mit rechtsextremen und antisemitischen Botschaften. Bereits vor einigen Wochen hat ihm das einen Angriff durch Hacktivisten des Anonymous-Kollektivs eingebracht, nun folgt der zweite Streich. Die Website von Attila Hildmann ist derzeit nicht mehr zu erreichen. Verantwortlich dafür zeichnen nach eigenen Angaben Anonymous-Aktivisten. Doch dieses Mal haben sie sich nicht einfach nur die Seite des Verschwörungskochs vorgenommen, sondern gleich dessen Hoster übernommen, also die – in diesem Fall kleine – Firma, die die Infrastruktur zur Verfügung stellt.Dabei sparen die Hacker nicht mit Hohn und Spott für die betroffene Firma namens Prosite. Diese sei “ein Nudelsieb, aber kein Hoster”. Welche Lücken man dabei für den Angriff ausgenutzt hat, wird zwar nicht verraten, die Beschreibungen geben aber gewisse Hinweise. So dürfte die installierte Instanz des Content Management Systems (CMS) Joomla nicht ordentlich gewartet worden sein, wodurch sich einfach auszunutzende Lücken fanden. Über eine weitere Lücke scheint man dann aber auch noch einen Vollzugriff auf die Administrationswerkzeuge des Hosters bekommen zu haben, was man mit Screenshots aus dem verbreiteten Datenbank-Tool PHPMyAdmin untermauert. Vollständiger Einblick Doch das scheint nur der Anfang gewesen zu sein. Den Angreifern ist es damit nämlich nach eigenen Angaben ebenfalls gelungen, Zugriff auf die Datenbank des von Prosite genutzten Gruppen-Chat-Tools Mattermost zu bekommen und so die gesamten internen Diskussionen nachzuverfolgen. Zudem soll man selbst die im Rechenzentrum angebrachten Webcams sowie die Klimaregelung unter die eigene Kontrolle gebracht haben. (…) Die ganze Erklärung liest sich so, als hätten die Hacktivisten sehr viel Spaß mit Prosite gehabt, bei dem Hoster sieht man das wohl anders. Immerhin haben die Angreifer nach eigenen Angaben die Systeme von Prosite komplett durcheinandergebracht. So sollen die Betreiber selbst gerade keinen Zugang zum eigenen Verwaltungstool haben, auch die Kundenlogins und der Zugang zum Rechenzentrum wurden blockiert. Quasi zum Drüberstreuen haben die Hacker auch noch interne Mails veröffentlicht, in denen es unter anderem um mangelnde Hygiene auf den Toiletten des Unternehmens geht.

via standard: “OPERATION TINFOIL” – Anonymous hackt erneut die Website von Verschwörungserzähler Attila Hildmann

siehe auch: Anonymous hackt Attila Hildmanns Provider. Das Anonymous-Kollektiv wollte Attila Hildmanns Webseite übernehmen – und hackte dabei gleich den ganzen Hosting-Anbieter. (…) Mit Screenshots belegen sie den weitreichenden Zugriff auf diverse Systeme: Zutrittskontrolle des Rechenzentrums, Account-Verwaltung für Kunden, das Ticketsystem für Kundenanfragen, das Klimasystem des Rechenzentrums, Webcams, das interne Kommunikationssystem Mattermost – und schließlich auf unverschlüsselte, ungesicherte, personenbezogene Kundendaten wie Kreditkartendaten. Dies verstößt nach der Einschätzung von Anonymous nicht nur gegen die DSGVO, sondern auch gegen den bindenden Kreditkarten-Sicherheitsstandard PCI-DSS der Zahlungsdienstleister. Insbesondere, da ProSite neben Name, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Anbieter sogar die CVC-Nummer in derselben Datenbanktabelle ohne weiteren Schutz speichere. Komplette Übernahme Die Anonymous-Hacker haben den Webauftritt Hildmanns mit einem sogenannten Defacement ersetzt. Zudem nutzten sie den weitreichenden Zugriff und sperrten den eigenen Angaben zufolge den Zugang zum Verwaltungssystem sowie zum Rechenzentrum und richteten Chaos in der Verwaltung an. Nach ihren weiteren Recherchen meinen die Hacker, dass der Geschäftsführer von Prosite ebenfalls der Querdenker-Szene angehöre, was die Motivation zu den weiteren ergriffenen Maßnahmen sicherlich erhöhte.

siehe auch: ProSite … alter Klabauter, das ist doch kein Hoster. Eigentlich wollte man nur Zugang zu Attilas Seite … doch was Anons dann bei ProSite fanden, ist eigentlich unfassbar für einen “Profihoster”. Aber egal – attilahildmann.de haben wir.

Hey Anons, ich habe den Geschäftsführer von Prosite recherchiert. Ulrich Echardt ist Impfgegner, verbreitet den Content rechtsextremer Sites und interessiert sich für "Chemtrails". Hat den richtigen erwischt. Vielleicht hat er noch versucht, seine Server mit Globuli abzusichern. pic.twitter.com/uIHmyUjKrX

— 4lert4 (@Alert4_Alert4) November 8, 2021

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