dokumentationsarchiv (in Deutsch & English)

Subscribe to  dokumentationsarchiv (in Deutsch & English) feed  dokumentationsarchiv (in Deutsch & English)
fascism is not an opinion - fascism is a crime
Updated: 17 hours 40 min ago

The man to ‘make the British establishment’s head blow off’

Tue, 12/25/2018 - 04:07

Tommy Robinson now commands an online prominence to rival Britain’s best-known politicians. The man known as Tommy Robinson is a 36-year-old father of three from Luton, England, with a history of violence and multiple spells in prison. A veteran of far-right street movements, he does not — yet — have a political party to call home, refuses to talk to the mainstream media and has been kicked off Twitter. Yet Robinson — whose real name is Stephen Yaxley-Lennon — can lay credible claim to being one of the most influential people in British politics, alongside top-rank politicians such as Prime Minister Theresa May, Labour leader Jeremy Corbyn and former Foreign Minister Boris Johnson. With more than 1 million followers on Facebook, the anti-Muslim activist is the biggest beneficiary of a burgeoning ecosystem of right-wing populist media — a loose web of networked social media pages, video accounts and hyper-partisan news sites that amplify each other’s messages, providing figures such as Robinson reach rivaling traditional media outfits.

via politico: The man to ‘make the British establishment’s head blow of’

The post The man to ‘make the British establishment’s head blow off’ appeared first on dokmz.

Videos show Proud Boys were the aggressors in Manhattan brawl

Tue, 12/25/2018 - 03:58

With old norms against political violence evaporating, school playground logic seems to matter most to both public and prosecutors. As street violence between white supremacist brawlers and anti-fascist counterparts has become a staple of modern U.S. political discord, the commentariat has repeatedly been reduced to asking a first-grader’s question: Who started it? Blame for initiating physical scraps at such events is often a murky thing. But it’s been assigned substantial importance ever since the 2017 rally in Charlottesville, Virginia, that ended in murder. And now, videos published Sunday by the New York Times help recast the who-hit-who-first answers for this year’s most significant such street clash: An October fight between members of the so-called “Proud Boys” and a handful of antifascist counter-protesters outside Manhattan’s Metropolitan Republican Club. The brawl was sparked after Proud Boys founder Gavin McInnes reenacted the assassination of a Japanese leftist leader inside the club. The Proud Boys are one of the more prominent organizational faces of the so-called “alt-right,” as the United States’ old strain of white nationalism has rebranded itself for the social media age, thanks in no small part to their oddness. (…)
But the Times’ videos offers fresh evidence of how things got started. They show two of the Proud Boys charging at an antifascist cohort to initiate the violence. The antifascists had sought the right-wingers out near a back exit from the GOP meeting hall, but the video shows the bottle getting launched only as the charging Proud Boys get in range and start throwing fists. Several of McInnes’ followers have since been charged with crimes by New York authorities, who have signaled their case relies on videos like these according to the newspaper. Bystander and security camera videos seem to have forced a reversal from law enforcement, which had initially made arrests only of the antifascists who were left bloodied at the scene while allowing McInnes’s crew to walk away.

via thinkprogress: Videos show Proud Boys were the aggressors in Manhattan brawl

The post Videos show Proud Boys were the aggressors in Manhattan brawl appeared first on dokmz.

“Viele Gesetze”: Spott für Trump, der leeres Blatt unterzeichnete – #stableGenius

Tue, 12/25/2018 - 03:52

US-Präsident stellt sich in vorweihnachtlichem Tweet als arbeitsam dar und stichelt gegen Demokraten. Dass sich Politiker als fleißige Macher präsentieren, hat verständlicher Tradition. Immerhin gilt es den eigenen Wählern zu kommunizieren, dass man ihr Vertrauen mit Fleiß zurück zahlt. Auch US-Präsident Donald Trump stellt da keine Ausnahme dar.
Mit einem vorweihnachtlichen Tweet hat der “POTUS” sich nun allerdings ein Eigentor geschossen. Auf einem Foto ist er am präsidialen Schreibtisch zu sehen, mit einem Stift im Anschlag über einer Mappe, flankiert von einem beeindruckenden Aktenstapel. “Einige der vielen Gesetzesentwürfe, die ich gerade im Oval Office unterschreibe”, heißt es da. Und weiter: “Ich habe meinen Trip nach Florida abgesagt, während wir abwarten, ob uns die Demokraten dabei helfen, die US-Südgrenze zu schützen.” Kein Text, viel Spott Die Sache hat allerdings zwei Haken. Erstens: Weder die Demokraten, noch Mexiko machen bisher Anstalten, der Finanzierung der von Trump seit Jahren angekündigten Grenzmauer zuzustimmen. Zweitens: Das Blatt unter Trumps Händen ist leer. Ein Umstand, der auch ohne Vergrößerung des Fotos bereits gut zu erkennen ist – und der jetzt einmal mehr zu Spott für Trump im Netz führt. Dass das Blatt nicht nur leer aussieht, sondern es auch ist, weist dieser Nutzer nach. Denn andernfalls ließe sich der Text am Papier bei der Invertierung der Farben erkennen

via standard: “Viele Gesetze”: Spott für Trump, der leeres Blatt unterzeichnete

The post “Viele Gesetze”: Spott für Trump, der leeres Blatt unterzeichnete – #stableGenius appeared first on dokmz.

Rechte Musik in #Dahme – Grünen-Politiker wollte Hintergrundinfos zu Besuchern und Musikern. #Landesregierung spricht von rechtsextremistischer Musikveranstaltung. Gäste reisten aus drei Bundesländern an – #polizei

Sun, 12/23/2018 - 14:11

Im Ostseebad Dahme fanden in der Vergangenheit mehrfach rechtsextremistische Konzerte statt. Ein Konzert in einer Dahmer Kneipe am 4. August dieses Jahres war Thema einer Kleinen Anfrage. Der Grünen-Abgeordnete Lasse Petersdotter wollte von der schleswig-holsteinischen Landesregierung wissen, was es mit dem „Neonazikonzert“ auf sich hatte, mit Verweis auf die Internetseite exif-recherche.org. In der Antwort wird gleich zu Beginn dargelegt, dass es sich um eine sogenannte sonstige rechtsextremistische Musikveranstaltung gehandelt hat. Ordnungsamt Grömitz genehmigte Veranstaltung Weiter heißt es: „Hauptgrund war, dass die aufgetretene Musikgruppe in ihrer Gesamtheit nicht als rechtsextremistisch bewertet wurde. Gleichwohl ist bekannt, dass einzelne Bandmitglieder Rechtsextremisten sind. Die Band coverte Lieder der Musikgruppe ,Böhse Onkelz’ und trug nach hier vorliegenden Informationen keine rechtsextremistischen Liedtexte vor. Die vom Ordnungsamt der Gemeinde Grömitz genehmigte Veranstaltung wurde neben ,Hardrock’-Fans auch von Rechtsextremisten besucht.“ Petersdotter wollte unter anderem wissen, wie viele Besucher teilnahmen, woher diese kamen und ob sie einen rechten Hintergrund haben. Die Landesregierung teilte mit, dass sie Kenntnis von etwa 70 Personen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen habe, die dem subkulturell geprägten rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet würden. Polizeiliche Kontrollen hätten nicht stattgefunden.

via ln online: Rechte Musik in Dahme – Grünen-Politiker wollte Hintergrundinfos zu Besuchern und Musikern. Landesregierung spricht von rechtsextremistischer Musikveranstaltung. Gäste reisten aus drei Bundesländern an

siehe auch: RechtsRock und Hitlergrüße am Ostseestran. Wie sozialen Netzwerken zu entnehmen ist, fand am vergangenen Samstag, den 4. August 2018, in der Ostseestrandbar „Na’bitte“ in Dahme (Schleswig-Holstein) ein öffentlich beworbenes Neonazikonzert statt. Die Mitglieder der Band sind allesamt bekannte Neonazis, die auch in anderen Rechtsrock-Bands spielen: Marco Eckert, «Combat 18»-Mitglied aus Grube in Ostholstein und Musiker der C18-Band «Oidoxie» spielt an der Gitarre, am Schlagzeug sitzt Falk Pirnke aus Nordkirchen, ehemaliges Bandmitglied von «Oidoxie». Frontmann der Band ist Patrick Janssen aus Potsdam, der als Sänger der neonazistischen Band «Faust» bekannt ist. Am Bass findet sich Dirk Mewis aus Wismar, der zugleich Mitglied der Band «Vidar» ist.
Die Band «Gehasst-Verdammt-Vergöttert» versucht sich in sozialen Medien als unpolitisch darzustellen um so ein größtmögliches Publikum zu erreichen. Für ihre Auftritte greifen sie dennoch gerne auf ihr Neonazinetzwerk zurück. So spielten sie beispielsweise am 28. Oktober 2017 in der „Parkgaststätte“ in Lindenau. Betreiber der Gaststätte ist Sebastian Raack, Inhaber der bedeutenden Neonazilabels «OPOS Records» und «Greifvogel Wear».

RechtsRock in #Dahme (Kreis #Ostholstein): Entgegen der Behauptung der Behörden sind alle Mitglieder der Onkelz-Cover-Band „Gehasst-Verdammt-Vergöttert“ Neonazis. – #NoNazisSH https://t.co/CAMw8HfAcx

— Antifa Lübeck (@AntifaLuebeck) December 23, 2018

The post Rechte Musik in #Dahme – Grünen-Politiker wollte Hintergrundinfos zu Besuchern und Musikern. #Landesregierung spricht von rechtsextremistischer Musikveranstaltung. Gäste reisten aus drei Bundesländern an – #polizei appeared first on dokmz.

Platzverweise erteilt, Stadt untersagte Feuer – Großer Polizeieinsatz in Kirtorf wegen Feier in rechter Szene

Sun, 12/23/2018 - 14:06

Wenige Tage nachdem bekannt wurde, dass die Polizei intern gegen zwei Polizisten aus Kirtorf wegen rechter Umtriebe ermittelt, gab es in der Stadt einen größeren Polizeieinsatz. Die Beamten waren damit beschäftigt, eine Feier aus der rechten Szene zu beobachten. Dies habe mit den Ermittlungen gegen die Kollegen aber nichts zu tun, betonte ein Polizeisprecher.
Entsprechende Informationen von Oberhessen-live bestätigte Polizeisprecher Wolfgang Keller, der sich vor Ort befand. Die Kollegen würden seit den Mittagsstunden damit beschäftigt sein, eine Wintersonnenwendfeier auf einem privaten Gelände zu beobachten. Im Kirtorfer Rathaus wurde eine mobile Einsatzzentrale errichtet. Sonnenwendfeiern haben in der Regel etwas mit rechtem Gedankengut zu tun, was in Deutschland verboten ist“, sagte der Sprecher. Eine Ausbreitung desselben beispielsweise durch das Zurschaustellen von Hakenkreuzen wolle man unterbinden. Deswegen nahmen die Beamten vor Ort unter anderem Personen- und Fahrzeugkontrollen vor. Die Stadt Kirtorf hatte zudem das Entzünden eines Feuers untersagt. „Einigen Personen wurde der Zutritt untersagt und Platzverweise erteilt. Die private Feier verlief friedlich“, hieß es später in einer Pressemitteilung, die mit der Zeile „Wintersonnenwendfeier von Polizei unterbunden“ überschrieben war.

via oberhessen live: Platzverweise erteilt, Stadt untersagte Feuer – Großer Polizeieinsatz in Kirtorf wegen Feier in rechter Szene

#Hessen: “Der Veranstalter (…) war (…) ein 55-jähriger Mann, der schon früher, als die rechte Szene in #Kirtorf noch sehr aktiv war, zu solchen Veranstaltungen eingeladen habe und mit der Neonazigruppe „Kameradschaft #Berserker Kirtorf“ zu tun hatte.“ https://t.co/Fg3hWAVQUU

— Magazin der rechte rand (@derrechterand) December 23, 2018

The post Platzverweise erteilt, Stadt untersagte Feuer – Großer Polizeieinsatz in Kirtorf wegen Feier in rechter Szene appeared first on dokmz.

Finnland untersucht Rolle von Freiwilligen in SS-Einheit

Sun, 12/23/2018 - 14:00

Finnland untersucht die Rolle von mehr als 1400 finnischen Freiwilligen in der SS‐Einheit »Wiking« bei Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs. Die Untersuchung erfolgt auf Bitte des Simon‐Wiesenthal‐Zentrums, sagte Jussi Nuorteva, Leiter des finnischen Nationalarchivs, am Donnerstag in Tel Aviv. Einen Bericht mit Schlussfolgerungen wolle man im Februar auf Englisch veröffentlichen. Nach dem Verlust von Gebieten im »Winterkrieg« 1939–1940 gegen die Sowjetunion kämpfte Finnland 1941 an der Seite Deutschlands gegen die UdSSR. 1408 finnische Freiwillige hätten in den Jahren 1941 bis 1943 in einem Bataillon der Waffen‐SS gedient, sagte Nuorteva. 80 Prozent hätten vorher dem finnischen Zivilschutz angehört, ein großer Teil sei 17 bis 19 Jahre alt gewesen. Viele gehörten dem rechten Rand des politischen Spektrums an. Nur wenige hätten jedoch die NS‐Rassentheorien unterstützt. Sie hätten vielmehr eine militärische Ausbildung für einen künftigen Krieg mit der Sowjetunion angestrebt. 256 von ihnen seien getötet und 686 verletzt worden. Acht der Freiwilligen seien heute noch am Leben. »Die Offenlegung der Informationen schafft die Basis für ein besseres Verständnis unserer Vergangenheit«, sagte Nuorteva. Der »Nazi‐Jäger« Efraim Zuroff habe im Januar um die Studie gebeten; im Mai sei dann das Nationalarchiv damit beauftragt worden. Zentrale Frage der Untersuchung ist, inwieweit die finnischen Freiwilligen an Verbrechen gegen Juden, andere Zivilisten und Kriegsgefangene in der Ukraine und im Kaukasus beteiligt waren. SS‐Truppen hatten dort Zehntausende von Menschen umgebracht, sagte Nuorteva. Besonders schlimme Vorfälle haben sich in Lwiw (Lemberg) ereignet.

via jüdische allgemeine: Finnland untersucht Rolle von Freiwilligen in SS-Einheit

#Finnland untersucht Rolle von Freiwilligen in #SS-Einheit. Die zentrale Frage der Untersuchung ist, inwieweit finnische Freiwillige ab 1941 an Verbrechen gegen Juden beteiligt waren https://t.co/sNI75oa5RM

— Jüdische Allgemeine (@JuedischeOnline) December 23, 2018

The post Finnland untersucht Rolle von Freiwilligen in SS-Einheit appeared first on dokmz.

Thomas Wagenseil unter Beobachtung

Sun, 12/23/2018 - 13:46

Der Verfassungsschutz beobachtet Thomas Wagenseil, der für die AfD Memmingen/Unterallgäu im neuen Bezirkstag in Augsburg sitzt.
»Rechtsaußen nun auch im Bezirkstag Schwaben«, titelte Allgäu ⇏ rechtsaußen nach den Bezirkswahlen am 14. Oktober über den Einzug von Thomas Wagenseil in das oberste Bezirksorgan. Wie jetzt bekannt wurde, steht der Mandatsträger der AfD aus dem Stimmkreis Unterallgäu-Memmingen auch unter Beobachtung des Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz. Das geht aus einer Antwort des Bayerischen Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Katharina Schulze hervor.
Positive Bezugnahme auf Wehrmacht und Waffen-SS. »Aktivitäten von Herrn Wagenseil auf Facebook wiesen in der Vergangenheit auf einzelne Beziehungen in den Phänomenbereich Rechtsextremismus (Identitäre Bewegung), vor allem jedoch auf eine positive Bezugnahme auf die Wehrmacht und die Waffen-SS hin«, begründet das die Behörde in dem Schreiben, das Allgäu ⇏ rechtsaußen vorliegt. »Maximaler Widerstand«, hieß es etwa einst im Titelbild von Thomas Wagenseil auf Facebook. Mit dem Bild warb der AfD-Politiker für die rechtsradikale German Defence League, die als radikale Islam-Feinde mit Neonazi-Verbindung gelten

via allgäu rechtsaußen: Thomas Wagenseil unter Beobachtung

Der Verfassungsschutz beobachtet Thomas Wagenseil, der für die #AfD #Memmingen/Unterallgäu im neuen #Bezirkstag #Schwaben sitzt.https://t.co/iCGnhcIbbB

— Allgäu⇏rechtsaußen (@AllgaeuRechtsA) December 23, 2018

The post Thomas Wagenseil unter Beobachtung appeared first on dokmz.

Erneut Anschlag auf das Bochumer Büro von Sevim Dagdelen

Sun, 12/23/2018 - 12:07

Auf das Bochumer Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) ist ein Anschlag verübt worden. Es ist nicht das erste Mal. Ein Anschlag wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag auf das Wahlkreisbüro der Bochumer Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion „Die Linke“, Sevim Dagdelen, an der Alleestraße verübt. Ein Unbekannter hat mit einem großen Steinbrocken die Scheibe eingeworfen und massiv beschädigt. „Dieser Angriff reiht sich ein in eine Vielzahl von Anschlägen in den vergangenen Jahren“, so die 43-jährige Linken-Politikern. „In den letzten Wochen waren die Hetze und die Beleidigungen besonders massiv. Meine politische Arbeit setze ich aber unverändert fort.“

via waz: Erneut Anschlag auf das Bochumer Büro von Sevim Dagdelen

The post Erneut Anschlag auf das Bochumer Büro von Sevim Dagdelen appeared first on dokmz.

“Die Behörden haben Angst vor den Roma, weil sie nichts über sie wissen”

Sun, 12/23/2018 - 11:39

Stefan Heinichen engagiert sich seit mehr als dreissig Jahren im Kampf gegen die Diskriminierung der Roma in der Schweiz und im restlichen Europa. Die Weigerung der Landesregierung, die Roma als nationale Minderheit anzuerkennen, kann er nicht nachvollziehen. (…) Seit 2016 vertritt Heinichen die Roma und deren Belange in der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR). Dem Kampf gegen Diskriminierungen, in der Schweiz wie auch in anderen europäischen Ländern, hat er sich vor mehr als dreissig Jahren verschrieben. “Behörden, Medien und Politiker haben ein stereotypes und reichlich simples Bild der Roma. Diese gelten als ärmliche Nomaden oder Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, die hierherkommen, um zu betteln und abzusahnen”, erklärt er. “Wir sind daran, dieses Image auf verschiedenen Ebenen zu verändern, doch das braucht Zeit.” Stefan Heinichen ist ein Macher. In Bulgarien, Deutschland, Italien und insbesondere in der Tschechischen Republik hat er lokale Roma-Gemeinschaften unterstützt. In der Schweiz macht er Projektarbeit, ist als Jugendarbeiter tätig, fungiert als Dolmetscher für Flüchtlinge und setzt sich als Mediator für die Fahrenden ein. Sein Wissen und seine Erfahrungen kommen den anderen Mitgliedern der Antirassismus-Kommission zugute. “Sie haben erkannt, dass die Sache viel komplexer ist, als sie zunächst glaubten”, verrät Heinichen. Der Entscheid des Bundesrats vom vergangenen Juni hat ihn in Rage versetzt. Die Landesregierung hat es abgelehnt, die Roma als nationale Minderheit anzuerkennen, da die Kriterien für eine solche Anerkennung nicht erfüllt seien. Die Schweiz hat das Rahmenübereinkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten ratifiziert und in diesem die Angehörigen der nationalen sprachlichen Minderheiten, die Angehörigen der jüdischen Gemeinschaft und die Fahrenden aufgeführt. Auf Antrag der mehrheitlich sesshaften Gemeinschaften, die eine Benennung “gemäss der Selbstbezeichnung” der Minderheiten verlangten, hat die Schweiz in der Folge den Begriff “Fahrende” durch Jenische und Sinti/Manouches ersetzt. Daraufhin stellten Roma-Verbände den Antrag, ihre Gemeinschaft sei ebenfalls als nationale Minderheit im Sinne des Rahmenübereinkommens anzuerkennen. Ein entsprechendes Gesuch wurde 2015 eingereicht.

via swissinfo: “Die Behörden haben Angst vor den Roma, weil sie nichts über sie wissen”

The post “Die Behörden haben Angst vor den Roma, weil sie nichts über sie wissen” appeared first on dokmz.

Rassismus-Skandal bei der AfD Berliner Staatsschutz erstattet Anzeige

Sun, 12/23/2018 - 11:20

Der Polizeiliche Staatsschutz hat eine Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung gestellt. Dabei geht es um den gelben Aufkleber an der Tür zur AfD-Bundesgeschäftsstelle. Der NSDAP-Adler auf dem Weihnachtsbaum ist laut Polizei nicht strafbar. Dem AfD-Bundesverband steht Ärger mit der Berliner Staatsanwaltschaft ins Haus. Der Polizeiliche Staatsschutz hat eine Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung gestellt, weil an einer Tür der AfD-Bundesgeschäftsstelle ein mieser Aufkleber angebracht worden war. Er zeigt auf gelbem Hintergrund die Symbole eines Hundes und einer Frau in Burka sowie den Satz: „Wir müssen draußen bleiben.“ Ein Mitarbeiter einer Firma, die Büros im selben Haus an der Tiergartener Schillstraße 9 hat, war über den Aufkleber empört, der vom Treppenhaus durch die gläserne Eingangstür gut zu sehen war. Der Mann berichtete dem KURIER: „Ich muss mir gezwungenermaßen das Gebäude mit der Alternative für Deutschland teilen. Auch wenn das eigentlich schon schlimm genug sein müsste, habe ich beobachten müssen, wie Mitarbeiter der Bundeszentrale der Alternative für Deutschland den sehr grenzwertigen Aufkleber angebracht haben.“ Das habe er der Polizei mitgeteilt. Die habe ihm aber gesagt, dass es sich dabei um keinen Straftatbestand handeln würde. Nachdem die Berliner Zeitung jedoch nachfragte und ein Foto des Aufklebers an die Polizei geschickt hatte, gab es eine andere Reaktion – die Anzeige durch den Staatsschutz, die zur Entscheidung an die Staatsanwaltschaft ging.

via berliner zeitung Rassismus-Skandal bei der AfD Berliner Staatsschutz erstattet Anzeige

https://no-afd.tumblr.com/post/148454874382

The post Rassismus-Skandal bei der AfD Berliner Staatsschutz erstattet Anzeige appeared first on dokmz.

#Polizeigewalt in #Frankfurt – Gewaltvorwürfe gegen Polizisten

Sun, 12/23/2018 - 03:39

Zeugen berichten von Drohungen und Übergriffen bei einer Polizei-Kontrolle an der Hauptwache in Frankfurt. Nach dem Skandal um ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk sieht sich die Frankfurter Polizei nun auch Vorwürfen unangemessener Gewaltanwendung ausgesetzt. Bei einem Polizeieinsatz in der B-Ebene der Frankfurter Hauptwache soll es in der Nacht auf Sonntag, 9. Dezember, nach Aussagen von Betroffenen und Zeugen zu Übergriffen und Drohungen durch Beamte gekommen sein.
Bei den Betroffenen handelt es sich um Anhänger eines Fußballfanclubs, die sich auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier befanden, als sie am 9. Dezember gegen 0.30 Uhr in der B-Ebene der Hauptwache beobachteten, wie drei Jugendliche von der Polizei kontrolliert wurden. Eine Person aus der zehnköpfigen Gruppe habe dies mit dem Satz „Na, klasse Arbeit macht ihr da wieder!“ kommentiert. Daraufhin seien Polizisten in die Gruppe gestürmt und hätten den vermeintlichen Rufer herausgezogen, auf den Boden gedrückt und ihn dort fixiert. Dabei seien Beamte mit Schlagstöcken gegen die Gruppe vorgegangen. Eine weitere Person, die sich nach dem Grund der ersten Festnahme erkundigt habe, sei ebenfalls zu Boden gebracht und fixiert worden.
Teile des Geschehens sind auf einem Handyvideo festgehalten, das von einem weiteren Mitglied der Gruppe angefertigt wurde. Darauf zu sehen ist, wie der erste Festgenommene auf den Boden gedrückt wird, während zwei Polizeibeamte einen weiteren Mann im Schwitzkasten ins Bild zerren und auf dem Boden fixieren. Das Video endet damit, dass ein Polizeibeamter auf die Kamera zugeht und allem Anschein nach danach schlägt. (…) Zum Einsatz am 9. Dezember sei es gekommen, nachdem sich „eine deutlich alkoholisierte Person“ aggressiv gegenüber den Beamten verhalten und „aktiv Widerstand“ gegen eine Personenkontrolle geleistet habe. Danach hätten sich drei weitere Personen mit dem Festgenommenen solidarisiert und die Polizisten massiv bedrängt. Bei allen Betroffenen sei ein Atemalkoholwert von mehr als einem Promille festgestellt worden. Auf der der FR vorliegenden Videoaufnahme ist allerdings kein Widerstand der Festgenommenen zu erkennen. Der Einschätzung der Polizei widersprechen auch eine Frankfurter Anwältin und ein Anwalt, die das Geschehen zufällig beobachteten, aber nicht namentlich genannt werden möchten.

via fr: Polizeigewalt in Frankfurt Gewaltvorwürfe gegen Polizisten

The post #Polizeigewalt in #Frankfurt – Gewaltvorwürfe gegen Polizisten appeared first on dokmz.

Nicht alle Länder mit Statistik Rechte Polizisten werden kaum erfasst

Sun, 12/23/2018 - 03:27

Wie verbreitet rechtsextremes Gedankengut bei der Polizei tatsächlich ist, dazu liegen kaum Zahlen vor. Ein mutmaßlich rechtsextremes Netzwerk bei der Frankfurter Polizei sorgt bundesweit für Empörung. Es steht die Frage im Raum, inwiefern es sich dabei um ein Einzelphänomen handelt. Einem Bericht zufolge lässt sich das gar nicht so leicht herausfinden. Mehrere Innenministerien der 16 Bundesländer führen keine Statistiken oder Auswertungen über den Umfang rechtsextremistischer Vorfälle bei der eigenen Polizei. Das hat eine Anfrage der Zeitungen der Funke Mediengruppe an alle Landesbehörden sowie die Bundespolizei ergeben. Demnach konnten die Innenministerien in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt zu Verstößen etwa wegen Volksverhetzung oder des Zeigens von verfassungsfeindlichen Symbolen durch Polizisten keine Angaben machen. Häufig liegt dies nach Angaben der Behörden daran, dass politisch motivierte Straftaten von Polizistinnen und Polizisten nicht statistisch erfasst würden oder diese Vorfälle erst “händisch” und mit “erheblichem Zeitaufwand” ausgewertet werden müssten.

via ntv: Nicht alle Länder mit Statistik Rechte Polizisten werden kaum erfasst

siehe auch: Frankfurter Polizei-Skandal – Rechtsextreme WhatsApp-Gruppe hieß “Itiot” – #schauhin #polizeigewalt #terror. Hakenkreuze, Hitlerbilder, rechtsextremistische Karikaturen – rund fünfzig möglicherweise strafrechtlich relevante Nachrichten sollen sich laut einem Medienbericht die unter Verdacht des Rechtsextremismus stehenden Frankfurter Polizisten ausgetauscht haben. Die unter dem Verdacht rechtsextremer Umtriebe stehenden Frankfurter Polizisten sollen nach einem Bericht des Magazins “Spiegel” rund fünfzig möglicherweise strafrechtlich relevante Nachrichten ausgetauscht haben. Bei den über WhatsApp ausgetauschten Nachrichten soll es sich um Hakenkreuze, rechtsextremistische Karikaturen, Hitlerbilder und menschenverachtende Darstellungen von Flüchtlingen und Behinderten handeln. Ihrer Chat-Gruppe hätten die Teilnehmer den Namen “Itiot” gegeben; Polizeiaffäre in Frankfurt – Zeitliche Nähe von Abfrage und Drohfax belastet Beamtin. Polizisten sollen per WhatsApp in einem Jahr etwa 50 mutmaßlich extremistische Nachrichten ausgetauscht haben. Nach SPIEGEL-Informationen belastet eine Beamtin auch, wann sie Daten einer kurz darauf bedrohten Anwältin abrief. Im Fall der sechs hessischen Polizisten, die rechtsextreme Mitteilungen in einer Chatgruppe abgesetzt haben sollen, werden neue Details bekannt: So suchen die Ermittler intensiv nach einer Verbindung zwischen den beschuldigten Beamten und einer Rechtsanwältin, die im Sommer ein Drohschreiben mit der Unterschrift “NSU 2.0” erhalten hat. Das Schreiben enthielt Informationen wie die Privatadresse der Anwältin und den Vornamen ihres Kindes. Diese Informationen waren nach Erkenntnissen der Ermittler am 2. August “unmittelbar” vor dem Versenden des Drohfaxes über einen Polizeicomputer des 1. Polizeireviers in Frankfurt abgefragt worden. Das berichtet der SPIEGEL. Die Ermittler prüfen nun, ob die Polizisten dienstlich mit der Anwältin zu tun hatten, etwa bei Zeugenaussagen in Strafprozessen.
Die sechs Beamten des 1. Polizeireviers in Frankfurt am Main sollen mindestens von Oktober 2015 bis Oktober 2016 einer WhatsApp-Gruppe angehört haben, sie trug wohl den Namen “Itiot”. Die Mitglieder haben nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler etwa 50 möglicherweise strafrechtlich relevante Nachrichten ausgetauscht, darunter Hakenkreuze, rechtsextremistische Karikaturen, Hitlerbilder und menschenverachtende Darstellungen von Flüchtlingen und Menschen mit Behinderung.

The post Nicht alle Länder mit Statistik Rechte Polizisten werden kaum erfasst appeared first on dokmz.

The rise of UKIP’s YouTubers

Sun, 12/23/2018 - 03:16

A trio of social media stars are helping push the U.K.’s Brexit party to the right. It started, as most things Markus Meechan does, with a social media post. “If this gets 10k retweets, I will join UKIP,” Meechan, a Scottish political YouTuber known online as Count Dankula, wrote on Twitter on June 15. “I’m not joking, this is not a meme. I’m being completely serious.”
The next day Meechan and two other rising stars on the video sharing platform joined the United Kingdom Independence Party in what one of them described a “soft coup.” The “coup” description was meant as a joke, but they might as well have been serious. Less than half a year later, the party that put Brexit on the political agenda is undergoing a transformation driven in no small part by the online star power of Meechan and his fellow YouTubers, Paul Joseph Watson and Car Benjamin, who posts under the name “Sargon of Akkad.” “The political landscape in the U.K. is blighted and ripe for a bold UKIP to rise up,” Benjamin told POLITICO in an email. “We are the party of freedom, and we will win.”
While the U.K.’s Brexit party — which hit its electoral peak in the 2014 European elections, finishing first with 24 seats — has largely faded from view in Westminster following Nigel Farage’s departure in 2016, it has been slowly trying to rebuild and remodel itself, supported by the U.K.’s growing online ecosystem of right-wing populism. The new UKIP has yet to be properly tested at the ballot box but its re-emergence as the U.K.’s first post-referendum populist party fueled by social media is symptomatic of a broader international shift in how politics in conducted today, with potentially transformative effects. Two of UKIP’s former leaders, Farage and Paul Nuttall, quit earlier this month, in protest at the direction the party is taking. Half of its members in the European Parliament followed. Their departure is likely to hasten UKIP’s swerve toward the far-right, Farage and other internal critics have said, from a party that billed itself as representing “the true voices of Little England” to one that’s more eager to embrace the European or American-style nationalism embraced by Meechan and his friends. The new UKIP is part of a wider international “Freedom Movement,” alongside the American conservative right, said Benjamin. They “very much consider each other brothers in arms, despite the many thousands of miles that separate them,” he added.

viampolitico: The rise of UKIP’s YouTubers

UKIP is slowly trying to rebuild and remodel itself, supported by the UK’s growing online ecosystem of right-wing populism https://t.co/MtPUB5urvr

— POLITICO Europe (@POLITICOEurope) December 23, 2018

The post The rise of UKIP’s YouTubers appeared first on dokmz.

#Hertha BSC in #NS-Zeiten – Zwangsweise auf dem Platz – #zwangsarbeit

Sun, 12/23/2018 - 02:29

Als den Vereinen im Zuge des Weltkrieges die Spieler ausgehen, werden auch Zwangsarbeiter eingesetzt. So wie Bram Appel als Stürmer bei Hertha. Als Hertha BSC 1944 inmitten von Kriegswirren, Hunger und Bombenangriffen die Gaumeisterschaft von Berlin-Brandenburg gewinnt, weiß kaum jemand, wie dieser begabte junge Mittelstürmer eigentlich in den Verein fand. Bram Appel, 23-jähriger Niederländer, schießt in 14 Einsätzen 12 Tore und verhilft Hertha damit maßgeblich zum Titel. Appel allerdings ist nicht freiwillig nach Deutschland gekommen: Er wurde als Zwangsarbeiter während der deutschen Besatzung aus den Niederlanden nach Berlin deportiert. Wie schätzungsweise 26 Millionen andere Männer, Frauen und Kinder, die in der NS-Zeit vom Regime zur Zwangsarbeit verschleppt wurden.
Die deutsche Presse erwähnt Appels Geschichte nicht. Manche Zeitungen nennen ihn beim zweiten Vornamen Leo, das klingt weniger jüdisch als Bram. Die Tätigkeit bei Hertha rettet dem jungen Zwangsarbeiter möglicherweise das Leben. Und sie ist Teil eines kaum beleuchteten Aspektes der deutschen Sportgeschichte. „Zwangsarbeit und Sport, das ist noch ein weitgehend unbekanntes Thema“, sagt Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangs­arbeit in Niederschöneweide. Das liege vor allem daran, dass Zwangsarbeit über Jahrzehnte nicht als NS-Unrecht anerkannt war. Man habe sie für ein legitimes Mittel gegen Arbeitskräftemangel im Krieg gehalten und kein Unrechtsbewusstsein gehabt. „Wir merken immer noch, dass vielen Besuchern überhaupt nicht bewusst ist, wie flächendeckend und alltäglich Zwangsarbeit war.“

via taz: Hertha BSC in NS-Zeiten – Zwangsweise auf dem Platz

Hertha BSC in NS-Zeiten: Zwangsweise auf dem Platz – https://t.co/16L5k713Fj
https://t.co/hrKnzPQiL9

— Udo Beitzel (@UdoPdl) December 23, 2018

The post #Hertha BSC in #NS-Zeiten – Zwangsweise auf dem Platz – #zwangsarbeit appeared first on dokmz.

Islamophobia – it’s real

Sat, 12/22/2018 - 15:20

More people in Britain believe that Islam is incompatible with the British way of life than those who think it is compatible, and more people believe that there are ‘no go zones’ in Britain, where sharia law dominates and non-Muslims cannot enter, than not. The results of an exclusive YouGov poll of over 10,000 people commissioned by HOPE not hate in July 2018 are staggering – but also a natural consequence of rising Islamophobia in the UK and abroad. Apparent in both the dog-whistle politics of mainstream politicians and the sharp increase in violent attacks against Muslims in Britain following the EU referendum, there is a visible hardening of attitudes towards Muslims in the West. Our survey also revealed that 28% of Britons believe Islamist terrorists reflect a widespread hostility to Britain among the wider Muslim community. The battle against Islamophobia and anti-Muslim bigotry and prejudice is complicated by the refusal of some to even admit the existence of Islamophobia, or the terminology that can be used to describe it.
Objections such as “it’s not Islamophobia, it’s Islamo-realism”, “I don’t hate Muslims, I hate Islam”, “Muslims are not a race so it’s not racism” and “we should be able to criticise religions” are constant refrains, often used to excuse intolerance, bigotry and hate towards followers of Islam or to divert the conversation away from the issue onto a debate about the validity of the word “Islamophobia” itself. Islamophobia is real. Quibbling over the term distracts from the issue. Countering Islamophobia is not about curtailing free speech or limiting criticism of the faith either. It is about ensuring a minority community is not stigmatised, discriminated against, or suffering hate crimes. Muslims are not the only ones who are targeted by this hate either. South Asian-looking citizens in the UK have sometimes been identified or targeted as ‘Muslims’, no matter the supposed distinction between race and religion. This has led to dangerous overlaps such as recurring stories of Sikh men getting their turbans ripped off while being hurled with Islamophobic abuse. Despite European Muslims condemning cultural phenomena such as so-called “honour killings” and forced marriage as cultural practices in need of eradicating, they are nevertheless seen as imported Muslim behaviours, as “backward Islamic culture”, posing a threat to British values.
Craig Considine, a lecturer in sociology at Rice University in Texas, argues in his study that it is simplistic to overlook the role that race plays in Islamophobic hate crimes. “While Muslims are not a “race,” they are examined through a racial process that is demarcated by physical features and racial underpinnings,” he writes. The word “Islamophobia” has also been mired in controversy with some believing it to be a term coined by the Iranian government, to suppress criticism of the Islamic religion. Others claim it was invented and promoted by the Muslim Brotherhood through something called the International Institute for Islamic Thought.

via hope not hate: Islamophobia – it’s real

Islamophobia has become mainstreamhttps://t.co/50PlM25qcf pic.twitter.com/phxUhucO7v

— HOPE not hate (@hopenothate) December 22, 2018

The post Islamophobia – it’s real appeared first on dokmz.

1616 – Ismet Mustafa Üzgürlü komponiert das “Deutschlandlied”

Sat, 12/22/2018 - 15:16

Das “Lied der Deutschen” – seit 1922 offizielle Hymne der Bundesrepublik – hat eine bewegte Geschichte. Und seine Herkunft ist alles andere als “deutsch”. Bei der Melodie hat sich Joseph Haydn in seinem “Kaiserquartett” auf ein altes kroatisches Volkslied gestützt. Nun aber haben Musikwissenschaftler herausgefunden, dass das Lied auf eine noch ältere Vorlage des türkischen Hofkomponisten Ismet Mustafa Üzgürlü zurückgeht. Und sogar beim Text hat sich der Dichter Hoffmann von Fallersleben offenbar von einer osmanischen Vorlage “inspirieren” lassen.

via wdr: 1616 – Ismet Mustafa Üzgürlü komponiert das “Deutschlandlied”

Jetzt schlägt's aber 13!!!11!! Die nehmen uns das Deutschlandlied weg. Das "Deutschlandlied" – ein Lied mit Migrationshintergrund?
https://t.co/UvWJ9iNrtT

— #HassHilft (@RechtsgegRechts) December 22, 2018

The post 1616 – Ismet Mustafa Üzgürlü komponiert das “Deutschlandlied” appeared first on dokmz.

Kommunikationssystem: Spitzel nannte sich “Bestatter”

Sat, 12/22/2018 - 14:46

Verfassungsschutz bestätigt: Dalek betrieb Plattform für Rechtsextreme. Einer der schillerndsten Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ist Kai Dalek, Jahrgang 1964, der in den 1990er Jahren für das bayerische Landesamt gearbeitet hat. Seine eigentliche Rolle ist bis heute ungeklärt. Nun bestätigte der Verfassungsschutz, dass Dalek zusätzlich ein Kommunikationssystem für Rechtsextreme betrieben hat. Dalek selbst bestätigte bei seiner Vernehmung im Münchner NSU-Prozess, regelmäßig an den “Mittwochstreffen” des THS in Rudolstadt teilgenommen zu haben. Die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger (Nürnberg Süd) hat sich als Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses mit der Rolle Daleks befasst. Er sei “nachweislich der führende Kopf für bayerische Rechtsextremisten” gewesen, sagt sie. Und er habe durch seine Verflechtung mit dem THS den Anstoß dafür gegeben, dass sich diese Gruppierung weiter radikalisiert habe. Aus ihr ging dann der NSU um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe hervor. Dalek bestreitet, Kontakt zum NSU-Kerntrio gehabt zu haben. Sebastian Scharmer, Nebenklageanwalt im NSU-Prozess, betont, Dalek habe die Szene “ganz maßgeblich mitbestimmt”. Er habe Neonazis bundesweit strukturiert. Mit ihm habe der Verfassungsschutz nicht nur beobachtet und Informationen gesammelt, “sondern saß quasi in entscheidender Rolle mit am Tisch”. (…) Auf Anfrage bestätigte der bayerische Verfassungsschutz dem Rechercheteam von NN und BR, dass Kai Dalek ein Kommunikationssystem für Rechtsextreme betrieben hat. Dieses “Thule-Netz” war ein Verbund von bundesweit geschalteten Mailboxen. Die Idee für das Netz soll jedoch von den Landesverfassungsschutzämtern in Bayern und Baden-Württemberg gekommen sein. 150.000 Mark für die Rechten Mitte der 1990er Jahre, noch ehe das Internet wie heute für alle verfügbar war, boten Mailboxen eine elektronische Vernetzungs- und Übertragungsmöglichkeit, über die Nachrichten, Bild- und Tondateien verschickt werden konnten. Zudem war es möglich, über einzelne Mailboxen zu kommunizieren, heute mit einer Art Chatprogramm vergleichbar.
Dalek war Verwalter der Schlüssel, mit denen die Mails codiert wurden. Als Systembetreiber der “Kraftwerk BBS”-Mailbox firmierte er unter dem Namen “undertaker” (“Bestatter”). Experten schätzen, dass der bayerische Verfassungsschutz auf diesem Weg damals rund 150 000 Mark (etwa 76.000 Euro) an die erste Generation der “Internet-Nazis” verteilt hat. Dalek soll ein umfangreiches Video-Archiv mit Aufnahmen missliebiger Feinde der Neonazis unterhalten haben. Er half mit, in Franken die Broschüre “Der Einblick” zu veröffentlichen. In ihr wurde dazu aufgerufen, politischen Gegnern, auch Journalisten, “unruhige Nächte zu bescheren”.

via nordbayern: Kommunikationssystem: Spitzel nannte sich “Bestatter”

Der Geheimdienst hat nun bestätigt, dass der #VS-Spitzel Kai #Dalek mit Geld vom Amt in den ’90ern das Kommunikatiosnetz #Thule-Netz für die militante #Neonazi-Szene aufbaute und betrieb. Im @derrechterand stand das schon 2014: https://t.co/jjcAf9X3yshttps://t.co/CyGcDZsstl

— sebastian hell (@sebastain_hell) December 22, 2018

The post Kommunikationssystem: Spitzel nannte sich “Bestatter” appeared first on dokmz.

Trump lashed out at Whitaker after explosive Cohen revelations

Sat, 12/22/2018 - 12:14

President Donald Trump has at least twice in the past few weeks vented to his acting attorney general, angered by federal prosecutors who referenced the President’s actions in crimes his former lawyer Michael Cohen pleaded guilty to, according to multiple sources familiar with the matter. Trump was frustrated, the sources said, that prosecutors Matt Whitaker oversees filed charges that made Trump look bad. None of the sources suggested that the President directed Whitaker to stop the investigation, but rather lashed out at what he felt was an unfair situation. The first known instance took place when Trump made his displeasure clear to acting attorney general Matt Whitaker after Cohen pleaded guilty November 29 to lying to Congress about a proposed Trump Tower project in Moscow. Whitaker had only been on the job a few weeks following Trump’s firing of Jeff Sessions. Over a week later, Trump again voiced his anger at Whitaker after prosecutors in Manhattan officially implicated the President in a hush-money scheme to buy the silence of women around the 2016 campaign — something Trump fiercely maintains isn’t an illegal campaign contribution. Pointing to articles he said supported his position, Trump pressed Whitaker on why more wasn’t being done to control prosecutors in New York who brought the charges in the first place, suggesting they were going rogue. The previously unreported discussions between Trump and Whitaker described by multiple sources familiar with the matter underscore the extent to which the President firmly believes the attorney general of the United States should serve as his personal protector. The episodes also offer a glimpse into the unsettling dynamic of a sitting president talking to his attorney general about investigations he’s potentially implicated in.
Whitaker and William “Bill” Barr, Trump’s nominee to replace Sessions, are facing increased scrutiny this week for their criticisms of special counsel Robert Mueller’s investigation into Russian election meddling. Whitaker refused to recuse himself from overseeing the Mueller probe. And a memo from Barr came to light in which he wrote that Trump’s decision to fire former FBI director James Comey did not amount to obstruction. Trump has already shown a willingness to use the Justice Department to settle political scores. As CNN previously reported, the President questioned Whitaker about the progression of the investigation against Hillary Clinton when Whitaker was Jeff Sessions’ chief of staff. “It seems very clear that the only reason that Matt Whitaker was ever appointed to this role was specifically to oversee the Mueller investigation,” Mueller biographer Garrett Graff said on Friday in an interview on CNN’s Newsroom. With Sessions, Trump ranted publicly about how he did nothing to curtail the Mueller investigation. Sessions had recused himself from oversight because of his role on the Trump campaign. “Attorney General Jeff Sessions should stop this Rigged Witch Hunt right now,” the President tweeted in August. The Justice Department declined to comment on any discussions between Whitaker and the President.

via cnn: Trump lashed out at Whitaker after explosive Cohen revelations

View this post on Instagram

A post shared by Rudolf Kleinschmidt (@rudolfkleinschmidt) on Jul 11, 2018 at 7:52am PDT

Trump lashed out at Whitaker after explosive Cohen revelations https://t.co/t4PBJPXYRZ pic.twitter.com/ZOm30HrHtl

— CNN Politics (@CNNPolitics) December 22, 2018

The post Trump lashed out at Whitaker after explosive Cohen revelations appeared first on dokmz.

NSU-Aufklärung: Grüne drohen mit Klage

Sat, 12/22/2018 - 12:01

Welche Rolle spielte ein fränkischer V-Mann im NSU-Komplex? Die Grünen haben nach gemeinsamen Veröffentlichungen von BR und Nürnberger Nachrichten eine Anfrage an das Innenministerium gerichtet. Mit der Antwort wollen sie sich nicht zufrieden geben. Als Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Bönhardt 1998 untertauchen, entdeckt die Polizei eine Liste. Auf dem Papier hatte das Trio Kameraden vermerkt, die im Notfall helfen sollten. Auf der Liste stand auch der Name des Oberfranken Kai Dalek. Dalek war in den 1990er Jahren führender Neonazi in Bayern, baute das sogenannte “Thule-Netz” auf, ein eigenes Mailboxsystem zum Austausch rechtsextremistischer Inhalte. Keine Antwort wegen Geheimhaltung Doch Dalek war gleichzeitig für den Verfassungsschutz tätig, offiziell als V-Mann. Bis heute ist seine Rolle nicht komplett geklärt. Welche Kontakte hatte der Spitzel zu den späteren Terroristen? Das Rechercheteam hat ihn im April ausfindig gemacht, sagen wollte er nichts. Die Nürnberger Landtagsabgeordnete Verena Osgyan von den Grünen wollte aufgrund der Recherchen von BR und Nürnberger Nachrichten wissen, welche Rolle Dalek für die Sicherheitsbehörden hatte. In der Antwort des Innenministeriums hieß es aber kategorisch: “Die Staatsregierung ist nach sorgfältiger Abwägung des Informationsrechts der Abgeordneten und dem öffentlichen Interesse an der Geheimhaltung von Informationen zu der Auffassung gelangt, dass bei den Fragen die öffentlichen Geheimhaltungsinteressen überwiegen und eine Beantwortung nicht möglich ist.” Antwort des Innenministeriums
Klage gegen Antwortpraxis. Für die Landtagsabgeordnete Verena Osgyan ist diese Antwort absolut unbefriedigend. Eine solche Antwort des Innenministeriums hält sie für äußerst ungewöhnlich und hat einen Verdacht: “Da steckt sicherlich eine Taktik dahinter. Es wird hier gemauert, und ich gehe davon aus, dass hier nach wie vor die entsprechend handelnden Personen geschützt werden sollen und ich glaube aber, das Interesse der Gesellschaft an der Aufklärung eines so schwerwiegenden Tatkomplexes wie des NSU-Komplexes ist da sehr viel höher zu werten, als etwaige Persönlichkeitsrechte von Menschen, die unter Umständen auch nie zur Verantwortung gezogen wurden.” Verena Osgyan, Landtagsabgeordnete der Grünen Sollte ihre Anfrage zum V-Mann Kai Dalek auch weiterhin nicht beantwortet werden, will Osgyan gegen diese Antwortpraxis Klage einreichen.

via br: NSU-Aufklärung: Grüne drohen mit Klage

In #Bayern muss dringend ein zweiter #NSU-Untersuchungsausschuss eingerichtet werden. Seit Ende des ersten UA 2013 haben sich viele neue Ansatzpunkte zu bayrischen Verbindungen zum NSU-Komplex und Material dazu angehäuft. Der Fall Dalek ist ein Beispiel. https://t.co/n9ms5hHamg

— NSU Watch (@nsuwatch) December 22, 2018

The post NSU-Aufklärung: Grüne drohen mit Klage appeared first on dokmz.

Nahe Libyen – Mehr als 300 Migranten im Mittelmeer gerettet

Sat, 12/22/2018 - 11:58

Auch kurz vor Weihnachten sind die Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen im Mittelmeer unterwegs. Nahe Libyen wurden mehr als 300 Menschen gerettet. Private Seenotretter im Mittelmeer haben mehr als 300 Migranten an Bord ihres Rettungsschiffs genommen. Auch ein wenige Tage altes Baby sei gerettet worden, twitterte die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms. Die Menschen seien auf drei verschiedenen Booten unweit der libyschen Küste unterwegs gewesen.
“So ist Weihnachten auf dem Mittelmeer”, schrieb die Hilfsorganisation dazu.

via zdf: Nahe Libyen – Mehr als 300 Migranten im Mittelmeer gerettet

siehe auch: Aid ship with 311 migrants ignored by Italy, heads to Spain. Spain’s Foreign Ministry gave permission Saturday to an aid boat carrying 311 rescued migrants to set course for Spain after Italy and other Mediterranean countries did not answer its request to dock. The boat belonging to the Spanish aid group Proactiva Open Arms saved 313 migrants Friday in waters near Libya. A baby and its mother were then evacuated from the boat. Spain’s Foreign Ministry said Malta denied the aid boat permission to dock and the boat’s calls to Italy, France, Tunisia and Libya have gone unanswered. The aid group said it now has permission to enter the Spanish port of Algeciras. On its Twitter account, Proactiva said “it will be many and difficult days sailing, but we have a safe port.” In June, Italy and Malta denied entrance to another aid ship belonging to SOS Mediterranee Sea and Doctors Without Borders that was carrying over 600 rescued migrants. Spain granted it entry to end its weeklong saga at sea, as Spain’s new center-left government made the humane treatment of migrants one of its first policy decisions in contrast with the hard-line taken by Italy’s populist leaders.

Spanish NGO rescues 311 migrants off Libyan coast#Libya #Proactiva_Open_Arms #Spainhttps://t.co/DCDMTBBRHX

— Libyan Express (@libyanexpress) December 22, 2018

The boat belonging to the Spanish aid group Proactiva Open Arms saved 313 migrants Friday in waters near Libya. A baby and its mother were then evacuated from the boat. The aid group said it now has permission to enter the Spanish port of Algeciras.https://t.co/eJe3WPpPUX

— NWA Democrat-Gazette (@nwademgaz) December 22, 2018

The post Nahe Libyen – Mehr als 300 Migranten im Mittelmeer gerettet appeared first on dokmz.

Pages