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Updated: 23 hours 7 min ago

Querdenker in der Justiz – Corona-Rebellen in Robe

Sat, 11/27/2021 - 12:51

Anfang 2021 gründete sich ein Netzwerk von Richtern und Staatsanwälten – sie kritisieren die Corona-Politik, feiern umstrittene Gerichtsentscheidungen. Wer steckt hinter der Gruppe? Und sind die Juristen eine Gefahr für den Rechtsstaat? Als der Berliner Landgerichtsrichter Pieter Schleiter am 26. Oktober 2020 in einer Fußgängerzone in Potsdam von Ordnungskräften angehalten wurde, trug er keine Maske, obwohl eine Rechtsverordnung das von ihm verlangte. Laut einem Reporter der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der den Ordnungsdienst bei dem Kontrollgang begleitete, soll Schleiter bei der Ausweiskontrolle gesagt haben: “Ich halte die Maskenpflicht für verfassungswidrig.” Für einen Richter ein bemerkenswerter Akt zivilen Ungehorsams.  Gegen seinen Bußgeldbescheid legte Schleiter eine 190 Seiten starke Verfassungsbeschwerde ein. Mit ihr griff er unter anderem das Infektionsschutzgesetz des Bundes an. Und da klotzte er juristisch: 14 von 17 Grundrechten sollten nach seiner Meinung durch Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen verletzt sein. Seine Verfassungsbeschwerde stellte er ins Netz und sprach damit anscheinend zahlreichen Justizkolleginnen und -kollegen aus dem Herzen.  Aus einer informellen Diskussion seiner rechtlichen Thesen gründete sich am 14. Januar 2021 das “Netzwerk Kritischer Richter und Staatsanwälte”: eine Widerstandszelle in der Justiz gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen. Schleiter rückte in den Vorstand. Laut der Vereins-Homepage ist das Netzwerk “politisch neutral” und die Richter und Staatsanwälte vertreten dort ihre “privaten Meinungen”: Es “versteht sich als Ansprechpartner und Stimme von Kollegen und Kolleginnen in der Justiz, deren Arbeit und Unabhängigkeit durch anderslautende politische Vorgaben unter Druck ist.” “Mit Sorge” verfolgt der Zusammenschluss die “Corona-Eindämmungsmaßnahmen”, die es “in erheblichen Teilen für verfassungsrechtlich unzulässig” hält.  
Begründet wird das auf der Website mit einem Dutzend rechtlicher Abhandlungen, unter anderem zur Maskenplicht in Gerichtsverhandlungen, strafrechtlichen Fragen zu Impfteams in Schulen oder zur Abfrage des Impfstatus bei Arbeitnehmern. Einige Artikel sind namentlich gezeichnet, etliche stammen von einem anonymen Autor “pedro”. Wer mit der Maus über den Namen fährt, bekommt angezeigt, dass der Beitrag dem Autor “pschleiter” zugeordnet wird. Warum muss der Vorstand auf seiner eigenen Seite mutmaßlich unter Pseudonym schreiben? Hinter den sachlichen Überschriften der Beiträge verbergen sich Aufsätze mit eindeutiger Tendenz: regierungskritisch mit Absolutheitsanspruch, im Ton aggressiv bis polemisch. Die Corona-Rebellen in Robe haben im Netz einen juristischen Kreuzzug gegen die staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen gestartet, der in Teilen der Justiz ein überraschend positives Echo gefunden hat. Wer sich mit dem ehemaligen Sprecher des Netzwerkes Oliver Nölken, Amtsrichter in Recklinghausen, unterhält, erfährt, dass sich dem Netzwerk zeitweise bis zu 60 Robenträger mit “gemeinsamer Wellenlänge” angeschlossen haben sollen. (…) Für Justiz und Rechtsstaat bedenklicher ist, dass das Bündnis auch Corona-Verharmloser und -Leugner versammelt. Das offenbart die Verfassungsbeschwerde Schleiters. Darin meint er unter anderem, dass es “keinesfalls belegt” sei, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung” “für den Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Virus” “geeignet” sei, und dass die “Therapie” der staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen “wahrscheinlich” “tödlicher und schädlicher” sei als die “Krankheit” selbst. Er kündigte an, sich einer “Quarantäne” nicht “beugen” zu wollen, weil “ein ihr zugrunde liegender positiver PCR-Test” “keine verlässliche Grundlage zur Feststellung einer Infektion” darstelle.” Ins Verschwörerische gleitet er ab, wenn er unkt, dass “Zensur” stattfinde und viel “Geld im Spiel” sei, um “Sachverständige” zu bezahlen, die “Entscheidungen wirkungsvoll beeinflussen” könnten.  Wie weit diese Thesen im Netzwerk konsensfähig sind, ist schwer zu beurteilen. Ein anderes Thema entwickelte sich jedoch jüngst in der Gruppe zum Spaltpilz: das Impfangebot. Nach monatelangen Grabenkämpfe zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern verließen die Sprecher Nölken und Thomas Braunsdorf sowie der Erfurter Landgerichtsrichter Detlev Pahl das Netzwerk “wegen unüberbrückbarer Differenzen über die weitere Entwicklung und Ausrichtung”. In der Austrittserklärung vom 9. September 2021 werfen sie der Mehrheit der Impfgegner vor, das Netzwerk “als eine Art justizieller Arm der Querdenker-Bewegung zu positionieren”. In ihrer Wahrnehmung nimmt bei ihr “medizinisches Halbwissen, Esoterik und Verschwörungsgeraune einen immer größeren Raum ein”. In den vergangenen Monaten sei es “mehrfach vorgekommen, dass Corona-Schutzmaßnahmen in einem Zusammenhang gerückt und verglichen, ja sogar gleichgesetzt wurden mit biologischen Kampfstoffen, Völkermord und dem Holocaust”. Zu den Impfgegnern gehört nach seiner Verfassungsbeschwerde auch der Netzwerkmitbegründer Schleiter. Zu den schweren Vorwürfen der Austrittserklärung wollte das Netzwerk auf Nachfrage nicht inhaltlich Stellung nehmen. 

via lto: Querdenker in der Justiz – Corona-Rebellen in Robe

#Corona-Pandemie – #Leopoldina für sofortige #Kontaktbeschränkungen

Sat, 11/27/2021 - 12:48

Die Leopoldina-Wissenschaftler empfehlen angesichts der Corona-Lage sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. Auch zur Impfpflicht äußerten sie sich. SPD-Kanzlerkandidat Scholz kündigte konsequentes Handeln an.Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert vor dem Hintergrund des drastischen Anstiegs der Corona-Infektionen eine Impfpflicht und Kontaktbeschränkungen. Ungeimpfte müssten motiviert oder in die Pflicht genommen werden, heißt es in einem veröffentlichten Appell von Wissenschaftlern: “Nur so können die Bürgerinnen und Bürger unserer Gesellschaft vor weiteren desaströsen Folgen bewahrt werden.”Die Unterzeichner plädierten für Freiheitseinschränkungen wie eine stufenweise eingeführte Impfpflicht und drastischere Kontaktbeschränkungen, da diese offenkundig in Einklang mit Grundwerten stünden, die von der Mehrheit der Bevölkerung aus guten Gründen geteilt würden, hieß es.”Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren”, so die Verfasser. Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssten.

via tagesschau: Corona-Pandemie – Leopoldina für sofortige Kontaktbeschränkungen

Schau an, jetzt empfehlen nicht nur "irgendwelche" Wissenschaftler umfassende Kontaktbeschränkungen, sondern auch die "offiziellen" Wissenschaftler.
Wenn die Ampel immer noch nicht reagiert, ist sie offiziell wissenschaftsfeindlich.https://t.co/wZgbqBWKbX

— Mischa (@blogwart) November 27, 2021

CH: #Schweizer #Massnahmengegner lancieren Aufruf zum bewaffneten Widerstand – #covidioten #terror

Sat, 11/27/2021 - 11:45

In der Widerstands2020 Gruppe (Telegram) wird zum bewaffneten Widerstand aufgerufen. Auch wenn es sich dabei “nur” um ein Meme handelt, gibt es rundherum leider auch Entgleisungen textlicher Natur in dieser Szene.  Der Urheber ist “Friedhelm Kriwett” @atzealcala (Pseudonym), der auf seinem Profil sein wissen kund tut: “Der Glaube an die Systemrelevanten Medien ist unglaublich, nur Scheuklappen zeigen Euch den Weg.” Wegen Aufrufen zur Gewalt hat Telegram auch schon Hassgruppen gelöscht. Telegram galt für viele Radikale lange als sicherer Rückzugsort im Netz. Allerdings hat der Messaging-Dienst in der letzten Zeit auch mehrere öffentliche Kanäle gesperrt, in denen zur Gewalt aufgerufen wurde. so wird das auch mit diesem Kanal geschehen, falls genügend Leute sich die Mühe machen, diesen zu melden. Die Sperrung der Kanäle wurde durch die Arbeit der Online-Aktivistin Gwen Snyder angestossen. Snyder hatte über Twitter dazu aufgerufen, radikale Telegram-Kanäle zu melden und Namen einschlägiger Gruppen zu diesem Zweck auf dem Kurznachrichtendienst geteilt. „Wir haben weniger als 48 Stunden gebraucht, um Druck auf Telegram auszuüben und ‚Terrorgram‘ fast vollständig aus dem Netzwerk zu entfernen“, schreibt Snyder auf Twitter. Nach Angaben von Techcrunch teilten Rechtsradikale daraufhin ihre Adresse und riefen zur Gewalt gegen die Aktivistin auf.
Auch Jugendliche sind gefährdet. Jugend & Medien sagt dazu: “Jugendliche sind im Internet zunehmend mit digitalen Gewaltformen, radikalen Inhalten und Ansprachen konfrontiert. Sie können Opfer von Propaganda werden oder auch unreflektiert problematische Inhalte Dritter teilen – manchmal ohne zu wissen, dass sich antidemokratische Strategien dahinter verbergen. Und was online beginnt, kann auch in der Offline-Welt zu konkreter Gewalt führen. Heranwachsende brauchen Orientierung, damit sie eine klare Haltung gegen Extremismus und Radikalisierung entwickeln können. Eltern können sie unterstützen, ihre Einstellung zu Religion und Demokratie zu reflektieren, eine konstruktive Debattenkultur zu lernen und Inhalte kritisch zu hinterfragen.” 

via mittelständische: CH: Schweizer Massnahmengegner lancieren Aufruf zum bewaffneten Widerstand

Aufruf zum bewaffneten Widerstand in einer Telegramgruppe der Schweizer #Massnahmengegner pic.twitter.com/HCnT0HEMEB

— element (@__investigate__) November 23, 2021

Bekannter Schweizer #Impfgegner wegen #Covid im #Koma – #covidioten #KarmaIsABitch

Fri, 11/26/2021 - 13:22

Der Schweizer Impfgegner und Verschwörungstheoretiker François de Siebenthal liegt wegen Covid auf der Intensivstation. Dies berichtet ein Angehöriger gegenüber Westschweizer Medien.
Der Westschweizer Politiker François de Siebenthal ist in der Deutschschweiz nicht vielen ein Begriff. Drüben in der Romandie kennt man ihn eher: Der studierte Ökonom gilt als «Spiritualist», erreichte landesweite Bekanntheit als Initiant der Vollgeld-Initiative und präsentierte sich in den vergangenen Monaten als radikaler Impfgegner und Kritiker der Corona-Politik des Bundes. Wie «24 heures» und «RTS» schreiben, liegt der Aktivist derzeit im Koma. Dies hätten Angehörige von de Siebenthal gegenüber der Radiosendung «Mise au Point» bestätigt. Er liege derzeit auf der Intensivstation und sei aufgrund seines Gesundheitszustands im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in ein Koma versetzt worden. «François ist immer noch auf der Intensivstation in einem neuen Covid-Spitalbereich. Er liegt im künstlichen Koma, aber die Prognosen sind optimistisch», wird der Angehörige zitiert. Weitere Berichte über seinen Gesundheitszustand kursieren zudem in französischsprachigen Telegram-Kanälen, wie zum Beispiel in der Gruppe «1291».

via msn: Bekannter Schweizer Impfgegner wegen Covid im Koma

Schwarzer in Berlin rassistisch beleidigt und angespuckt: Video sorgt für Entsetzen

Fri, 11/26/2021 - 13:19

Bei Twitter verbreitet sich am Freitag ein Video, das massive rassistische Beleidigungen eines Schwarzen in Berlin zeigt. Die Aufnahmen sorgen für Empörung. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz. Nach der Veröffentlichung eines Videos, das massive rassistische Beleidigungen eines Schwarzen durch eine Frau in Berlin zeigt, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Das bestätigte die Berliner Polizei am Abend bei Twitter. In dem 45 Sekunden langen Video ist zu sehen, wie die Frau das Opfer, das das Geschehen filmt, mit schlimmsten rassistischen Ausdrücken beleidigt. Mehrfach spuckt sie auch in Richtung des Mannes und droht ihm körperliche Gewalt an. Nach Angaben des Opfers ereignete sich der Vorfall am Freitag in Berlin-Lichtenberg.

via rnd: Schwarzer in Berlin rassistisch beleidigt und angespuckt: Video sorgt für Entsetzen

Das habe ich heute erlebt #Berlin #Lichtenberg #Germany@polizeiberlin wäre ein Anzeige hier möglich oder bringt nix pic.twitter.com/gyxoLzlGGz

— Balogun Adegbayi (@spicer_k) November 26, 2021

Zurzeit verbreitet sich ein Video in den Sozialen Medien, das eine Frau zeigt, die in Berlin eine Person massiv fremdenfeindlich beleidigt.
Wir haben das Video kurz nach der Veröffentlichung unserem #Staatsschutz beim #LKA übermittelt.
^tsm

— Polizei Berlin (@polizeiberlin) November 26, 2021

61-jähriger Rechtsextremer hatte Schwibbogen mit Hakenkreuz im Fenster

Fri, 11/26/2021 - 13:13

Waffen, Nazidevotionalien und eine strafbare Zimmergestaltung: All das entdeckte die Polizei bei der Durchsuchung einer Wohnung im sächsischen Stollberg. Der Mieter sieht nun diversen Strafverfahren entgegen. Schusswaffen, Granaten und Munition – all das hat die Polizei in der Wohnung eines Rechtsextremen in Stollberg (Erzgebirge) entdeckt. Zu den Funden gehörten auch ein Mehrladekarabiner Mauser K98k, ein geladener Trommelrevolver sowie vier weitere Handfeuerwaffen, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Freitag informierte. Hinzu kämen eine Mörser-Granate, zwei Panzerabwehrgranaten und Munition verschiedener Kaliber. Die meisten Stücke stammten aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 61-Jährige habe zudem im Fußboden eines Zimmers ein 1 mal 1 Meter großes Hakenkreuz eingearbeitet, SS-Runen an der Wand gehabt und einen Schwibbogen mit Hakenkreuz am Fenster stehen. Gegen den Erzgebirgler wird nun wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie Gebrauchs von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

via welt: 61-jähriger Rechtsextremer hatte Schwibbogen mit Hakenkreuz im Fenster

siehe auch: Kriegswaffen und Nazi-Devotionalien in Stollberg entdeckt. In Stollberg bei Chemnitz hat eine Hausdurchsuchung der Polizei gleich mehrere illegale Gegenstände zu Tage gefördert. In der Wohnung eines 61 Jahre alten Mannes fanden die Beamten nicht nur mehrere Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch ein eingelassenes Hakenkreuz, SS-Runen und ein Schwibbogen mit einem Hakenkreuz befanden sich in der Wohnung. (…) Auf den Mann waren die Beamten eigenen Angaben zufolge im Rahmen von Ermittlungen in einer anderen Sache aufmerksam geworden. Die Waffen sowie die Munition seien mit Hilfe des Kampfmittelbeseitigungsdiensts der sächsischen Polizei abtransportiert worden.

#Schmallenberg muss Stadthalle nicht für AfD bereitstellen

Fri, 11/26/2021 - 13:09

Die Kommune Schmallenberg muss ihre Stadthalle nicht für einen geplanten Parteitag der nordrhein-westfälischen AfD zur Verfügung stellen. Das entschied das Verwaltungsgericht Arnsberg, wie es am Freitag mitteilte. Die AfD will bei ihrem Landesparteitag am ersten Dezember-Wochenende ihre Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden Mai aufstellen. Die Stadt im Sauerland hatte den Antrag auf Nutzung der Halle aber abgelehnt, die Räumlichkeiten seien bereits belegt. Die AfD hatte angekündigt, den Veranstaltungsort einzuklagen. Zuvor hatte die rechtspopulistische Partei schon eine Absage von der Kölner Messe erhalten. Gegen den Beschluss aus Arnsberg ist Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht möglich.
Der AfD-Landesverband hatte nach Angaben des Gerichts am 29. September eine Mail-Anfrage wegen Anmietung des Großen Saals mit «parlamentarischer Bestuhlung» für 530 Personen an die Stadtverwaltung geschickt. Diese hatte am selben Tag mitgeteilt, dass die Platzkapazitäten das nicht zuließen. Eine Reservierungsanfrage der Stadtkapelle Schmallenberg wurde kurz darauf aber positiv beschieden. Wenig später, ebenfalls noch am 29. September, erklärte die AfD gegenüber der Verwaltung, eine Reihenbestuhlung werde ausreichen. Sie erhielt aber die Antwort, der Saal sei nun vergeben.

via azonline: Schmallenberg muss Stadthalle nicht für AfD bereitstellen

#Bäcker aus “#Querdenker”-Szene öffnet trotz Verbots – #Erbach

Fri, 11/26/2021 - 13:06

Versperrter Zutritt: In Erbach im Odenwald hat die Kreisverwaltung die Filialen einer Bäckerei schließen lassen. Während der Maßnahme mussten Ordnungsamt und Polizei Menschen zurückhalten, die dennoch in das Café wollten. Behörden in Hessen haben auf unbestimmte Zeit ein Café und eine Bäckerei geschlossen, weil Besitzer und Personal keine Masken tragen. Der Inhaber öffnete trotz Verbots erneut. Rot-weißes Absperrband, ein Aushang an der Ladentür mit der Botschaft, dass dieser Betrieb geschlossen ist: In Erbach im Odenwald hat das Gesundheitsamt im Streit um die Befolgung von Corona-Schutzregeln die zwei Verkaufsstellen und Cafés einer Bäckerei bis auf Weiteres dichtgemacht. 
Trotz des Verbots öffnete aber der Inhaber erneut, Ordnungsamt und Polizei mussten am Freitag wieder anrücken. Ein größeres Aufgebot setzte die Verfügung schließlich um, wie ein Sprecher t-online bestätigte. Verboten ist nicht nur das Betreten, sondern auch Außer-Haus-Verkauf und Lieferdienst. Solidarität von Hildmann und Wendler Die Bäckerei könnte nun zu einem Symbol für die “Querdenker”-Szene werden und der Inhaber zum Helden stilisiert werden. Unter anderem Attila Hildmann, Michael Wendler und Bodo Schiffmann griffen die Schließung in Beiträgen auf und signalisierten Solidarität. Am Donnerstagsabend war auch der Rechtsanwalt Ralf Ludwig in Erbach vor dem “Café Zeitlos” kurz bei einer Kundgebung mit rund 150 Menschen. Ludwig ist einer der Köpfe von “Querdenken”. In Telegram-Kanälen hieß es, “der Alex”, der Inhaber, sei von der Unterstützung “absolut begeistert” gewesen. Das Gesundheitsamt hatte zuvor die Filialen der “Odenwälder Landbäckerei” in der Stadt südöstlich von Darmstadt gesperrt und den Betrieb untersagt. Der Bäcker hatte daraufhin seine Backwaren verschenkt. Bei der Bäckerei sind örtlichen Medien zufolge rund 40 Menschen beschäftigt, die offenbar trotz mehrfacher Aufforderung durch die Behörden keine Masken tragen. Der Odenwaldkreis war am Freitag mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 500 hessischer Spitzenreiter. 

via t-online: Bäcker aus “Querdenker”-Szene öffnet trotz Verbots

screenshot aus schwurbel-gruppe TG: Bild Anordnung Screenshot aus schwurbel-Gruppe TG: Diskussion zum Bild Anordnung Bäckerei

Wegen Corona-Lage – AfD sagt Bundesparteitag ab

Fri, 11/26/2021 - 12:47

Eigentlich wollte die AfD am 11. Dezember in Wiesbaden ihren Bundesparteitag abhalten – und dabei auch einen neuen Bundesvorstand wählen. Nun hat sie ihn abgesagt. Grund ist die Corona-Lage.Die AfD hat ihren Bundesparteitag laut ARD-Hauptstadtstudio abgesagt. Er sollte am 11. Dezember in Wiesbaden stattfinden. Grund ist die Corona-Lage. Die Entscheidung im Bundesvorstand fiel einstimmig bei drei Enthaltungen. Enthalten haben sich laut Teilnehmern Tino Chrupalla, Alice Weidel und Stephan Protschka.In einer Mitteilung der AfD hieß es, “aus Fürsorgepflicht und Verantwortung den Mitgliedern, Delegierten vor allem aber auch den Mitarbeitern der AfD sowie allen Dienstleistern gegenüber” sei ein Präsenzparteitag nicht durchführbar. Vergangenen Freitag hatte die AfD noch erklärt, die zweitägige Veranstaltung vorerst nicht abzusagen. Sollten an dem betreffenden Wochenende allerdings sowohl in Hessen als auch im benachbarten Rheinland-Pfalz Hotelübernachtungen nur noch nach den 2G-Regeln – geimpft oder genesen – möglich sein, könne der Parteitag womöglich nicht stattfinden, hieß es.Zudem wäre es möglich, dass die Hotels eigenmächtig 2G einführen. Dann hätte die AfD Probleme, ihre Teilnehmer vor Ort unterzubringen.Viele AfD-Delegierte nicht geimpftEin signifikanter Teil der Mitglieder der AfD lehnt – aus unterschiedlichen Gründen – eine Impfung gegen Covid-19 ab. Eine interne Abfrage unter Delegierten hatte ergeben, dass etwa die Hälfte nicht geimpft sein soll.Auf dem Parteitag sollte eigentlich ein neuer Bundesvorstand gewählt werden. Von den zwei bisherigen Vorsitzenden tritt nur Tino Chrupalla noch an. Der langjährige Co-Vorsitzende Jörg Meuthen will nicht mehr kandidieren.
Chrupalla und Weidel sollen sich vehement dafür eingesetzt haben, dass der Parteitag stattfindet, berichten Mitglieder des Bundesvorstands dem ARD-Hauptstadtstudio. Hingegen sei der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke für eine Absage gewesen. Unbestätigten Berichten zufolge soll sich Höcke mit dem Coronavirus infiziert haben. Unter Vorstandsmitgliedern wurde spekuliert, dass Höcke befürchtete, am Parteitag nicht teilnehmen zu können, sollte dieser wie geplant stattfinden.

via tagesschau: Wegen Corona-Lage – AfD sagt Bundesparteitag ab

siehe auch: Machtkampf verschoben – AfD sagt wegen Pandemie Bundesparteitag ab. Die AfD wollte ihren Bundesparteitag Mitte Dezember in Wiesbaden abhalten. Doch wegen der Pandemie beschloss der Bundesvorstand einstimmig die Absage. Der Machtkampf um die Führung ist damit vertagt. Jörg Meuthen und Tino Chrupalla bleiben vorerst als AfD-Vorsitzende im Amt. Denn der Bundesvorstand der Partei hat beschlossen, dass der für den 11. und 12. Dezember in Wiesbaden geplante Bundesparteitag wegen der Pandemie abgesagt wird. Das bestätigte die Partei dem SPIEGEL. Das Treffen soll im ersten Halbjahr 2022 nachgeholt werden.

#Polizei überwältigt bewaffneten #Reichsbürger mit #Elektroschocker

Thu, 11/25/2021 - 13:10

In München-Steinhausen hat ein Reichsbürger die Polizei mit zwei Küchenmessern bedroht und wurde anschließend durch eine Elektroschock-Pistole außer Gefecht gesetzt. In den Einsatz waren zwischenzeitlich über 70 Polizisten involviert. Ein mit zwei großen Küchenmessern bewaffneter Mann, der den sogenannten Reichsbürgern angehört, hat am Donnerstag Morgen in München-Steinhausen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Einsatzkräfte setzten einen Elektroschocker ein, um den 63-Jährigen zu überwältigen. Mehrere Beamtinnen und Beamte waren gegen sieben Uhr mit einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts München bei dem 63-Jährigen erschienen. Hintergrund war ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung gegen den beim Staatsschutz bekannten Reichsbürger. Wie die Polizei berichtet, wurde der 63-Jährige zunehmend aggressiv und bedrohte schließlich Einsatzkräfte mit zwei großen Küchenmessern. Als diese das Wohnzimmer verlassen wollten, stellte er sich ihnen mit der Waffe in der Hand in den Weg. (…) Ausgebildete Kräfte konnten den 63-Jährigen schließlich mit Hilfe eines sogenannten Tasers überwältigen. (…) Gegen den Münchner wird zusätzlich zu dem ursprünglichen Erpressungsverfahren jetzt wegen Freiheitsberaubung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er wird morgen einem Haftrichter vorgeführt

via br: Polizei überwältigt bewaffneten Reichsbürger mit Elektroschocker

siehe auch: “Reichsbürger” bedroht Beamte mit Messern. Bei dem Einsatz in Steinhausen soll der 63-Jährige aggressiv geworden sein und die Polizisten nicht mehr aus seiner Wohnung gelassen haben. Die Durchsuchung der Wohnung eines sogenannten Reichsbürgers hat am Donnerstagsmorgen von 7 Uhr an einen Großeinsatz der Polizei an der Zaubzerstraße in Bogenhausen ausgelöst. Laut Angaben der Polizei bedrohte er die Beamten, die ihn in seiner Wohnung angetroffen hatten, nach Beginn der Maßnahme mit je einem Küchenmesser in den Händen. Er habe sich damit den Einsatzkräften in den Weg gestellt und sie daran gehindert, die Wohnung zu verlassen. Mit Unterstützung zwischenzeitlich verständigter Einsatzkräfte konnte er mithilfe eines Distanz-Elektro-Impuls-Geräts festgenommen werden (…) Den Durchsuchungsbeschluss hatte das Amtsgericht München im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen Erpressung angeordnet. Die versuchte Erpressung soll sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft München I gegen eine Firma gerichtet haben. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, sei der Mann dafür bekannt, sich sehr oft mit schriftlichen Anfragen an Behörden, Leute und Institutionen gewandt zu haben. Daraus habe wohl auch der Vorwurf der versuchten Erpressung resultiert. Bei der mehrstündigen Durchsuchung seien Beweismittel wie Festplatten und Datenträger sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden.


Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Junglecat” title=”User:Junglecat”>Junglecat</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link – symbolbild

Wegen Teilnahme an Corona-Demo – Erfolgloser Einspruch: AfD-Politikerin Ebner-Steiner verurteilt

Thu, 11/25/2021 - 13:00

Wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Versammlung am 1. Juni vergangenen Jahres in Deggendorf hat Katrin Ebner-Steiner, damals noch Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, einen Bußgeldbescheid des Landratsamts erhalten. Dagegen hatte die AfD-Politikerin Einspruch eingelegt. Am Deggendorfer Amtsgericht wurde der Fall am Mittwoch verhandelt. Das Gericht sprach sie schuldig.

via pnp: Wegen Teilnahme an Corona-Demo – Erfolgloser Einspruch: AfD-Politikerin Ebner-Steiner verurteilt

Ehemaliger #Lohrer #AfD-#Bezirksvorsitzender stirbt ungeimpft an oder mit #Corona

Thu, 11/25/2021 - 12:50

Gottfried Walter galt als vehementer Impfgegner. Die AfD ist die Par­tei, die sich seit Mo­na­ten als schar­fe Kri­ti­ke­rin der bun­des­wei­ten Co­ro­na-Po­li­tik po­si­tio­niert. Die Co­ro­naimp­fung be­trach­ten vie­le in der AfD skep­tisch bis ab­leh­nend, die zu­letzt ver­mehrt dis­ku­tier­te Impfpf­licht so­wie­so. In­mit­ten der das Land zu­se­hends spal­ten­den Dis­kus­si­on um die rich­ti­ge Co­ro­na-St­ra­te­gie ist nun ein in der Re­gi­on zeit­wei­se pro­mi­nen­te­rer Ver­t­re­ter der AfD un­ge­impft an be­zie­hungs­wei­se mit ei­ner Co­ro­na-In­fek­ti­on ge­s­tor­ben: Gott­fried Wal­ter. Der Loh­rer war von 2014 bis 2016 un­ter­frän­ki­scher Be­zirks­vor­sit­zen­der und bei der Bun­des­tags­wahl 2017 Di­rekt­kan­di­dat der AfD im Wahl­kreis Main-Spess­art/Mil­ten­berg. Wäh­rend re­gio­na­le Ver­t­re­ter der Par­tei vor dem Hin­ter­grund von Wal­ters Tod er­klä­ren, per­sön­lich vom Nut­zen ei­ner Imp­fung über­zeugt zu sein, gibt es von der Par­tei selbst wei­ter­hin kei­ne Imp­f­emp­feh­lung.
Der 72-jährige Gottfried Walter galt als strikter Impfgegner. Er war nach den der Redaktion vorliegenden Informationen ungeimpft. Walter starb vor wenigen Tagen auf der Intensivstation des Lohrer Kreiskrankenhauses – am gleichen Tag wie seine gleichaltrige Ehefrau, die sich ebenfalls mit Corona infiziert hatte. In beiden Fällen habe es aufgrund von Alter beziehungsweise Vorerkrankungen ein erhöhtes Corona-Risiko gegeben, teilte das Landratsamt Main-Spessart beim Vermelden der neuen Corona-Todesfälle mit.

via main.echo: Ehemaliger Lohrer AfD-Bezirksvorsitzender stirbt ungeimpft an oder mit Corona

Thüringer AfD-Chef Björn #Höcke offenbar mit #Corona infiziert – #afd #KarmaIsABitch

Thu, 11/25/2021 - 12:36

Der Thüringer AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke soll sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das geht nach Recherchen von MDR THÜRINGEN aus Landtags- und Sicherheitskreisen hervor. Auf Anfrage sagte Fraktionssprecherin Lydia Funke, die AfD äußere sich grundsätzlich nicht zu Fragen der Gesundheit von Mitarbeitern. Auch Co-Parteisprecher Stefan Möller äußerte sich auf Anfrage nicht. Am Mittwoch hatte Höcke am Sonderplenum im Landtag zur Pandemielage nicht teilgenommen. Höcke selbst hatte die Corona-Pandemie im MDR THÜRINGEN-Sommerinterview 2020 für beendet erklärt.

via mdr: Thüringer AfD-Chef Björn Höcke offenbar mit Corona infiziert

siehe auch: Thüringer AfD-Chef Björn Höcke offenbar mit Coronavirus infiziert. Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke hat sich offenbar mit dem Coronavirus infiziert. Dies berichtet der MDR und bezieht sich auf Informationen aus Landtags- und Sicherheitskreisen. Höcke hatte sich öffentlich mehrfach gegen eine Impfung ausgesprochen und war am Mittwoch nicht im Landtag erschienen.


Von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, Link

#Ermittlungen wegen #verhetzender #Beleidigung nach #Körperverletzung – #polizeiproblem

Thu, 11/25/2021 - 12:26

Am Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, wurden zwei Funkstreifen in die Leipziger Südvorstadt entsandt, nachdem durch einen Zeugen im Bereich Hohe Straße/Floßplatz eine Auseinandersetzung beobachtet worden war. Beim Eintreffen konnte eine Streifenwagenbesatzung zwei Männer (35, 48, rumänisch) mit sichtbaren Verletzungen sowie den Zeugen antreffen. In Tatortnähe konnten zwei weitere Männer (31, 38, beide deutsch) festgestellt werden. Ausgehend von den vorliegenden Erkenntnissen wurde gegen die beiden Letztgenannten ein Ermittlungsverfahren des Tatvorwurfes der gefährlichen Körperverletzung (§ 224 StGB) eingeleitet. Da es während des Tatgeschehens seitens der nunmehr Beschuldigten auch zu fremdenfeindlichen Äußerungen gegenüber den Geschädigten gekommen sein soll, wurden gegen diese zusätzlich Ermittlungen wegen des Tatvorwurfes der verhetzenden Beleidigung (§ 192a StGB) aufgenommen. Während der Anzeigenaufnahme gaben sich die beiden Beschuldigten als Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig zu erkennen, die privat unterwegs waren. Der 38-jährige Beschuldigte erstattete zugleich Anzeige gegen den 35-Jährigen (rumänisch) wegen des Tatvorwurfs des Diebstahls und der Körperverletzung. Es wird dem Hinweis nachgegangen, wonach der nunmehr auch beschuldigte 35-Jährige die Geldbörse gestohlen haben und ebenfalls körperlich übergriffig geworden sein soll. Da der 38-Jährige auch während der Fallbearbeitung die Geschädigten weiterhin fremdenfeindlich beleidigte und sich auch ehrverletzend gegenüber den eingesetzten Streifenbeamten geäußert haben soll, wird zusätzlich zu den bereits ausgeführten Tatbeständen auch wegen Beleidigung gemäß § 185 StGB ermittelt.

via polizei sachsen: Ermittlungen wegen verhetzender Beleidigung nach Körperverletzung

Am gestrigen Abend wurden Streifen des Polizeireviers Zentrum zu einer Auseinandersetzung in die #Leipzig|er Südvorstadt gerufen. Die Kripo ermittelt nun u.a. wegen verhetzender Beleidigung.

Mehr unter: https://t.co/JrELb6hdca pic.twitter.com/Ex4I1TAYcx

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) November 25, 2021

Niederbayern: Verlust mit Folgen – Pockinger Polizei stellt Blanko-Impfpässe sicher

Thu, 11/25/2021 - 12:15

Eine verlorene Handtasche, die am Montag, 22.11.2021, gegen 17.00 Uhr, bei der Pockinger Polizei abgegeben wurde, brachte u. a. mehrere Blanko-Impfnachweise zutage. Bei der Durchsicht der abgegebenen Handtasche fanden die Beamten neben Personaldokumenten der mutmaßlichen Verliererin auch einen Stempel des Impfzentrums des Landkreises Passau. Im Zuge der weiteren Ermittlungen haben die Pockinger Beamten gestern (23.11.2021) auf Anordnung des Ermittlungsrichters des Amtsgerichts Passau die Wohnung einer 19-Jährigen aus Pocking durchsucht. Dabei stellten die Ermittler drei Blanko-Impfausweise, 25 Ersatzformulare zur Impfdokumentation, sowie eine geringe Menge Marihuana sicher. Wie die Besitzerin der Handtasche an den Impfstempel gelangte, muss noch geklärt werden; ein möglicher Diebstahl oder eine Unterschlagung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Da sich im Rahmen der Durchsuchung Hinweise auf eine weitere Tatverdächte ergeben haben, wurde zudem die Wohnung einer 21-Jährigen, ebenfalls aus Pocking, durchsucht. Auch dort sind die Beamten fündig geworden und stellten neben einem Blanko-Impfpass, einen auf die 21-Jährigen ausgestellten Impfpass sicher. Es ist noch nicht bekannt, ob es sich hierbei um eine Fälschung handelt. Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen Fälschung von Gesundheitszeugnissen und Urkundenfälschung übernommen.

via polizei bayern: Niederbayern: Verlust mit Folgen – Pockinger Polizei stellt Blanko-Impfpässe sicher

Ermittlungen in #Pocking. Impfstempel des #Impfzentrum|s des Landkreises #Passau in Handtasche einer 19-jährigen gefunden. Weitere Blanko Impfpässe und Ausrüstung zum Fälschen bei Wohnungsdurchsuchung sichergestellt. #corona #Covid https://t.co/vIhxlgvTXR pic.twitter.com/lRwSr47vnt

— affeu (@affeu2) November 24, 2021

#Braunschweig – Mann #attackiert #Impfbus-#Arzt – #pack

Wed, 11/24/2021 - 15:14

Er soll Menschen in der Warteschlange mit impfkritischen Aussagen belästigt und anschließend einen Arzt verletzt haben: Die Polizei in Braunschweig ermittelt gegen einen 52-Jährigen. Auch in Dresden kam es zu einer Attacke. Ein 52 Jahre alter Mann hat in Braunschweig den Arzt eines Impfbusses geschlagen und verletzt. Der Verdächtige habe am Dienstag ein Beratungsgespräch mit dem Mediziner gehabt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zuvor habe er die Menschen in der Warteschlange mit impfkritischen Aussagen belästigt. Nach seiner Attacke auf den Arzt sei der Mann geflüchtet, konnte aber von der Polizei gestellt werden. Dabei habe er auch einen Beamten leicht verletzt. Gegen den 52-Jährigen aus dem Landkreis Wolfenbüttel werde nun wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Am Mittwoch wurde in Dresden ein Impfteam sogar mit Pyrotechnik attackiert. Wie die Stadtverwaltung am Abend mitteilte, habe ein Unbekannter einen Feuerwerkskörper auf das Team, das im Bürgersaal im Stadtteil Prohlis im Einsatz war, geworfen. Der Mann habe flüchten können.

via spiegel: Braunschweig – Mann attackiert Impfbus-Arzt

"Mann attackiert Impfbus-Arzt: Er soll Menschen in der Warteschlange mit impfkritischen Aussagen belästigt und anschließend einen Arzt verletzt haben: Die Polizei in Braunschweig ermittelt gegen einen 52-Jährigen. Auch in Dresden kam es zu einer Attacke" https://t.co/AfKt244B3K

— Ismail Küpeli (@ismail_kupeli) November 24, 2021

„Den schwedischen Weg gewählt“ – Experte spricht von „unkontrollierter Durchseuchung“ in Sachsen

Wed, 11/24/2021 - 15:01

In Sachsen rasen die Infektionszahlen in die Höhe. Das erinnert an den Pandemieverlauf in Schweden. Doch in Sachsen ist die Lage viel dramatischer. Im Freistaat Sachsen haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 400.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Dezember könnte die Marke von 500.000 überschritten werden. Trotz der Corona-Maßnahmen scheint das Infektionsgeschehen in Sachsen unaufhaltsam noch dramatischer zu werden. „Sachsen hat durch die Tatenlosigkeit der letzten Monate im Prinzip nachträglich den schwedischen Weg gewählt“, sagte der Epidemiologe Markus Scholz von der Uni Leipzig der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). (…) Scholz und sein Team prognostizieren in der „LVZ“ für Dezember eine 1.800er-Inzidenz in Sachsen – derzeit Zeit liegt sie bei 969. In Schweden liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,5, im ganzen Land sind 22 Covid-19 Patient:innen auf der Intensivstation (Stand vom Mittwoch). Schweden glänzt im Gegensatz zu Sachsen mit seiner Impfquote: 82 Prozent der über 16-Jährigen sind geimpft, bald werden es 85 Prozent sein. Bei den über 60-Jährigen sind mehr als 90 Prozent vollständig geimpft. Von Impfmüdigkeit ist in Schweden nichts zu spüren. (…) Sachsen dagegen meldet auch beim Impfen einen traurigen bundesweiten Rekord. Mit 57,8 Prozent ist das Bundesland das Schlusslicht im Impfquoten-Ranking. 533 Covid-19 Patient:innen brauchen in Sachsen intensivmedizinische Betreuung. Der Epidemiologe Scholz warnt vor den Folgen des Infektionsverlaufs. „Selbst bei einem optimalem Verlauf der Boosterkampagne und deutlicher Erhöhung der Impfquote rechnen wir noch mit mindestens 2.500 weiteren Todesopfern in Sachsen. Die Zahl könnte noch deutlich höher ausfallen, wenn die Boosterkampagne nicht sehr schnell realisiert werden kann oder die Impfquote stagniert.“

via tagesspiegel: „Den schwedischen Weg gewählt“ – Experte spricht von „unkontrollierter Durchseuchung“ in Sachsen

Grüner Pass: Italiener verschickte über 1.000 Zertifikate an Impfgegner

Wed, 11/24/2021 - 14:51

Ein 19-Jähriger hat die Bestätigungen von Geimpften ohne deren Wissen über Telegram verteilt. Der Grüne Pass ist am Handy zwar praktisch, aber auch nicht vor Missbrauch geschützt. Dass der grüne Pass bzw. die dazugehörige App missbraucht werden kann, wurde in der Vergangenheit schon mehrfach dokumentiert. So tauchen immer wieder gefälschte Zertifikate auf, die trotz Beteuerungen europäischer Behörden offenbar nicht aus dem Verkehr gezogen werden können. Auch die auf Adolf Hitler ausgestellten grünen Pässe funktionieren immer noch. Vielerorts werden die grünen Pässe aber auch nicht darauf geprüft, ob es sich beim Namen des Inhaber um den in der App angezeigten handelt. Über Telegram über 1.000 Zertifikate verteilt. Genau diese Schwachstelle hat sich ein 19-jähriger Italiener zunutze gemacht. Laut der Mailänder Polizei hat er über Telegram über 1.000 bestehende Impfzertifikate ahnungsloser Bürger an Impfgegner verteilt. Der junge Mann gab zu, dass er die Impfzertifikate im Internet gefunden habe und kostenlos an “so viele Personen wie möglich” verteilen wollte.
Der Mann wurde zusammen mit zwei anderen Personen, die die Impfzertifikate heruntergeladen haben, wegen Hehlerei angezeigt. Seine Wohnung wurde durchsucht, teilte die Polizei mit. Er war auch bei der Organisation der Protestdemos gegen die 3G-Pflicht aktiv, die seit fünf Monaten samstags in Mailand stattfinden. Die Staatsanwaltschaften in Rom und Mailand haben Ermittlungen in die Wege geleitet, nachdem Files mit den Impfzertifikaten tausender Italiener im Internet gelandet und auf einer Filesharing-Plattform zugänglich gemacht worden waren. Die echten Impfzertifikate seien jedem zugänglich und könnten einfach heruntergeladen werden, bemängelte die Datenschutzbehörde, die vor einer “gefährlichen Verbreitung” sensibler Daten warnte. Datenbank mit Impfzertifikaten online Auf Telegram sei ein Video zu sehen, in dem erklärt wird, wie die Datenbank mit den Impfzertifikaten mit einem Filesharing-Programm heruntergeladen werden kann. Die Ermittler warnen vor einem Schwarzmarkt mit sogenannten grünen Pässen in Italien, die zu Preisen zwischen 250 und 400 Euro erworben werden können. Diese falschen Impfzertifikate seien bei Impfgegnern besonders begehrt, hieß es.

via standard: Grüner Pass: Italiener verschickte über 1.000 Zertifikate an Impfgegner

#Rassismus in den #USA – Drei Weiße für Mord an Jogger #AhmaudArbery verurteilt – #blm #BlackLifesMatter

Wed, 11/24/2021 - 13:05

Im US-Bundesstaat Georgia ist der Prozess um den Mord an dem Schwarzen Ahmaud Arbery zu Ende gegangen. Für ihren Schuldspruch brauchten die Geschworenen nicht lange. Im Prozess um den Tod des schwarzen Joggers Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei weißen Angeklagten wegen Mordes verurteilt worden. Die Geschworenen befanden den 35-jährigen Todesschützen Travis McMichael, seinen Vater Gregory McMichael und ihren Nachbarn William Bryan des Mordes und weiterer Anklagepunkte schuldig, wie der Richter verkündete. Den drei Männern droht jetzt lebenslange Haft. Das genaue Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Nach den Schuldsprüchen brach vor dem Gerichtsgebäude der Stadt Brunswick, vor dem sich Anti-Rassismus-Demonstranten versammelt hatten, Jubel aus. Die Menschen riefen: “Sagt seinen Namen – Ahmaud Arbery.” “Es war ein harter Kampf”, sagte Arberys Mutter Wanda Cooper-Jones vor dem Gerichtsgebäude. Der bekannte Bürgerrechtsaktivist Al Sharpton sagte, die Schuldsprüche würden zeigen, dass “das Leben von Schwarzen zählt”. Black Lives Matter – Das Leben von Schwarzen zählt – ist das Motto von Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA.
Videos zeigen Ermordung von Ahmaud Arbery. Arberys in einem Video festgehaltener Tod hatte im vergangenen Jahr für Empörung und Schlagzeilen gesorgt. Die nun verurteilten Männer hatten den Afroamerikaner am 23. Februar 2020 in einem Vorort von Brunswick mit zwei Autos verfolgt und nach einem Handgemenge erschossen. Sie hatten den 25-jährigen Jogger nach eigenen Angaben für einen Einbrecher gehalten und beriefen sich auf ein damals in Georgia geltendes Gesetz, das Bürgern die Festnahme von Verdächtigen erlaubte. Ein von Bryan aufgenommenes Video zeigt, wie die McMichaels dem rennenden Arbery mit ihrem Pickup den Weg versperren. Es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen dem mit einem Gewehr bewaffneten Travis McMichael und Arbery. Der Afroamerikaner geht dann von mehreren Schüssen getroffen zu Boden. Travis McMichael beteuerte später vor Gericht, er habe in Selbstverteidigung gehandelt, weil Arbery ihn angegriffen habe.

via t-online: Rassismus in den USA – Drei Weiße für Mord an Jogger Ahmaud Arbery verurteilt

COVID-19 – MODELLSIMULATION: KOMMENDE MASSNAHMEN ENTSCHEIDEN ÜBER HUNDERTTAUSENDE MENSCHENLEBEN

Tue, 11/23/2021 - 13:53

Eine komplexe Modellsimulation zeigt: Ohne neue Einschränkungen würden in Deutschland im Laufe der vierten Welle mindestens 200.000 Menschen mehr sterben als bei einer Notbremse wie im Frühjahr. Selten sind Wissenschaftler und Mediziner so offen, eindrücklich und auch verbittert mit den Corona-Maßnahmen der jüngeren Vergangenheit ins Gericht gegangen wie am Mittwochabend bei der öffentlich im Internet übertragenen Video-Konferenz mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Ein Grund für die Verbitterung: Die Wissenschaft sage schon seit Juli, dass die vierte Welle heftiger wird als die vorherigen, wenn die Impfquote nicht hoch genug ist. (…) Jetzt hat er sein Simulationsmodell an die aktuellen Ausgangszahlen angepasst. Fünf neue Szenarien zeigen, wie viele Infizierte und Tote es bei verschieden schweren Einschränkungen im Laufe der vierten Welle in Deutschland geben könnte. (…) Erkenntnisse, die man aus den Kurven ableiten kann, sind:
Ohne Einschränkungen wären auf dem Höhepunkt der Welle mehr als drei Millionen Menschen gleichzeitig infiziert, mehr als sechsmal so viele wie in der zweiten Welle vor einem Jahr.
Eine sofortige Impfpflicht für alle hilft für die vierte Welle nur noch wenig.
Kitas und Schulen zu schließen, würde die Fallzahlen etwa halbieren.
Eine Notbremsenregelung wie im Frühjahr 2021 würde die Welle sehr schnell abebben lassen.
Bei Notbremse verbunden mit Impfpflicht wäre die Welle noch niedriger, aber nur ein wenig.
TODESZAHLEN – So weit zu den reinen Infektionszahlen. Aber was bedeutet das bezogen auf die Todeszahlen? Derzeit stehen wir bei etwa 100.000 Corona-Toten insgesamt in Deutschland. Schlimmstenfalls könnten laut Simulation allein durch die vierte Welle fast 300.000 dazukommen.

via mdr: COVID-19 – MODELLSIMULATION: KOMMENDE MASSNAHMEN ENTSCHEIDEN ÜBER HUNDERTTAUSENDE MENSCHENLEBEN

siehe auch: Mehr als 100.000 Tote in Deutschland seit Pandemiebeginn. 100.048 Menschen sind in Deutschland im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, zeigen Recherchen von ZEIT ONLINE. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht einen Höchstwert. Medizinisches Personal auf einer Corona-Intensivstation in Darmstadt © Kai Pfaffenbach/​Reuters
In Deutschland sind seit Pandemiebeginn 100.048 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das zeigen Recherchen von ZEIT ONLINE. Demnach wurden am Dienstag 347 weitere Todesfälle registriert, wodurch die Marke von 100.000 Corona-Toten überschritten wurde. Insgesamt wurden am Dienstag 54.128 Neuinfektionen gemeldet, das sind 13.183 mehr als am Vortag und 13.285 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 437,8, was den Höchstwert vom Vortag noch einmal überschreitet.

Schaue mir diese Simulationen zur Entwicklung von Infektionszahlen und Hospitalsierung und frage mich ernsthaft: wie kann man da noch glauben, Weihnachtsmärkte seien möglich? #Weihnachtsmarktverbot https://t.co/JuKMjqvgRy @mdr_th

— Diana Lehmann (@dialehm) November 23, 2021

Was diese Simulation aber vor allem zeigt: Das ganze Zögern der vergangenen Monate tötet. Massenhaft. Selbst mit #NotbremseJETZT sterben nach der Simulation bis Mitte 2022 noch mal 50.000 bis 60.000 Menschen alleine in Deutschland an #Corona. Wahrscheinlich werden es noch mehr. https://t.co/8AR2NteYrk

— Sebastian Haak (@HaakSebastian) November 23, 2021

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