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fascism is not an opinion - fascism is a crime
Updated: 13 hours 42 sec ago

Kino zeigt “Schindlers Liste” – mit freiem Eintritt für AfD-Mitglieder. Die rasten aus

Mon, 12/31/2018 - 09:29

Sind AfD-Wähler Nazis? Diese Frage meint fast jeder einfach beantworten zu können, mit durchaus unterschiedlichem Ausgang. Je nachdem, wen man fragt. Egal, welche Meinung man dazu hat, die Fakten sagen, dass prominente Mitglieder und Anführer der AfD: die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlosen. die Erinnerung an diese Verbrechen auslöschen wollen. Erinnerungsstücke mit Hakenkreuz- oder Hitler-Emblemen sammeln. gemeinsam mit bekennenden Neonazis demonstrieren. kein großes Interesse an Gedenken und Ehrung der Opfer zeigen.
Das Kino “Cinexx” im rheinland-pfälzischen Örtchen Hachenburg hat sich daher einen Weg überlegt, wie man auch AfD-Wählern klarmachen kann, welche Grausamkeiten im Dritten Reich verübt wurden: Ende Januar 2019 zeigt das Kino den preisgekrönten Filmklassiker “Schindlers Liste”. Eigentlich für sieben Euro pro Karte. Das Datum der Vorführung ist nicht zufällig gewählt. Am 27. Januar 2019 ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. “Schindlers Liste” feiert 2019 zudem sein 25. Jubiläum der Erstaufführung in Deutschland. Der Verleiher Universal bringt den Film unter anderem auch zu Sondervorstellungen für Schulen zurück ins Kino. Viele AfD-Anhänger fassten das Angebot des Kinos allerdings als Beleidigung auf. Der AfD-Kreisverband im 217 Kilometer von Hachenburg entfernten Paderborn nannte die kostenlose Vorführung “ein Beispiel für die Diskriminierung und Verleumdung Andersdenkender”: In einem Statement erklärt die Leitung des “Cinexx”, was sie sich mit der Aktion gedacht hat: Wir sehen uns als Ort der Begegnung, Filme [..] regen gesellschaftliche Diskussionen an. Weiter heißt es darin: “Unser Ansinnen ist eindeutig nicht die Ausgrenzung oder Diffamierung der AfD, dass sich so viele stark angegriffen fühlen ist nicht unsere Absicht und für uns unverständlich. Wir behaupten überhaupt nicht, AfD Wähler seien Nazis – ob sie geschichtliche Aufklärung benötigen, liegt in ihrem eigenen Ermessen. Nach unserer Einschätzung lässt das AfD Parteiprogramm allerdings doch stark auf eine Verharmlosung der damaligen Ereignisse schließen. […] Mit der Aktion möchten wir einen Ort zum Gespräch anbieten. Nach dem Film wird es dazu die Möglichkeit geben.”

via bento: Kino zeigt “Schindlers Liste” – mit freiem Eintritt für AfD-Mitglieder. Die rasten aus

screenshot www; archive is Kc7UC

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Unbekannte beschmieren Chemnitzer Sportplatz mit hunderten Hakenkreuzen – #schauhin #kaltland

Mon, 12/31/2018 - 07:14

Unbekannte haben auf dem Gelände eines Sportvereins in Chemnitz zahlreiche Hakenkreuze gesprüht. Die Täter beschmierten Türen, Tore und Bänke. Die Kreuze seien zwischen 5 und 50 Zentimeter groß, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag in Chemnitz. Eine Zahl könne er nicht nennen, aber es seien viele Kreuze gewesen. Die Tatzeit liege wahrscheinlich zwischen Freitagabend und Samstagmorgen.
Laut der “Freien Presse” soll es sich um hunderte Schmierereien handeln, die “Bild”-Zeitung berichtet sogar von 1049 Hakenkreuzen.

via focus: Unbekannte beschmieren Chemnitzer Sportplatz mit hunderten Hakenkreuzen

siehe auch: Zweiter Angriff innerhalb von sechs Monaten Erneut Hakenkreuze in Chemnitzer Sportstadion. Bereits im Sommer hatten Unbekannte im Stadion der “Sportfreunde Chemnitz Süd” gewütet und mehr als einhundert Hakenkreuze an verschiedene Stellen geschmiert. Nun erfolgte ein noch größerer Angriff dieser Art. Bisher unbekannte Täter haben auf dem Gelände des Vereins “Sportfreunde Chemnitz-Süd” am Eisenweg zahlreiche Hakenkreuze angebracht. Die Täter beschmierten unter anderem Türen, Tore und Trainerbänke. Die Kreuze seien zwischen 5 und 50 Zentimeter groß, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag in Chemnitz. Die Tatzeit liege wahrscheinlich zwischen Freitagabend und Samstagmorgen. Eine Anzahl der Schmierereien könne er nicht nennen, aber es seien viele Kreuze gewesen. Verantwortliche des Sportvereins gaben die Zahl der geschmierten Hakenkreuze mit 1049 an.

Rechte Idioten! Die AfD ist mitschuldig! Wehret den Anfängen!https://t.co/V3VRWSRqfs

— Frank Winter (@winterfrank35) December 30, 2018

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Verteidigungsetat der USA: Nachrechnen, marsch!

Mon, 12/31/2018 - 04:18

Der angeblich höchste Verteidigungsetat der USA basiert auf allerlei Rechentricks. Dem Präsidenten dient er als politisches Druckmittel gegen die Europäer. Amerika wieder groß zu machen, das hat Donald Trump seinen Wählern versprochen. Und dabei setzt der US-Präsident vor allem auf das Militär. 716 Milliarden Dollar will seine Regierung für die Streitkräfte, das Verteidigungsministerium und das ganze Drumherum im kommenden Jahr ausgeben. (…) Doch vor allem war das Ganze eine große Show. In absoluten Zahlen mögen die Ausgaben für das Militär zwar gewaltig wirken. Sie sind aber weder ein Rekord – noch dient jeder darin enthaltene Dollar wirklich der Verteidigung. Wer den Etat genauer untersucht, entdeckt vor allem ein großes Zahlenspiel, das Trump augenscheinlich in erster Linie dazu nutzt, seine Verbündeten in Europa unter Druck zu setzen.
“Das ist keine revolutionäre Neuausrichtung unter Trump”, sagt der deutsche Politologe und Amerika-Analyst Johannes Thimm. Seit Jahren untersucht er regelmäßig die Militärausgaben der USA. “Der Anteil des US-Verteidigungshaushalts am Bruttoinlandsprodukt ist nicht so hoch wie früher, während des Kalten Krieges war er viel höher.” Sogar die ersten drei Verteidigungsetats von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama waren höher als der aktuelle – wenn man die Summen um die Inflation bereinigt.
Im Frühjahr hatte Trump bereits den Wehretat für 2018 als den höchsten in der Geschichte bezeichnet. Schon damals war das übertrieben. “Weit entfernt von einem historischen Anstieg”, bewertet das Center for Strategic and Budgetary Assessments, ein unabhängiger Thinktank aus Washington, die amerikanischen Verteidigungsausgaben. Ohnehin war Trumps angeblicher Mega-Wehretat für 2018 nur so hoch, weil die Parteien im Kongress sein angestrebtes Budget noch um weitere Ausgaben erhöht hatten. Repräsentantenhaus und Senat bewilligten 25 Milliarden Dollar mehr als von der Regierung ursprünglich beantragt. (…) So gingen im vergangenen Jahr drei Milliarden Dollar aus dem eigentlichen Verteidigungsetat an den Grenzschutz. Fast acht Milliarden Dollar waren für “other defense-related activities” vorgesehen, also für andere Verteidigungsaktivitäten. Diese Mittel gingen an das Federal Bureau of Investigation – besser bekannt als Bundespolizei FBI – und an das Department of Homeland Security, also das Innenministerium. Weitere Teile aus dem Verteidigungshaushalt fließen in einen Rententopf für CIA-Agenten, kommen also Mitarbeitern des Auslandsgeheimdienstes zugute. Das alles hat nicht unbedingt mit der Landesverteidigung im Sinne der Nato zu tun

via zeit: Verteidigungsetat der USA: Nachrechnen, marsch!

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Anschlag auf Bahnstrecke nach Erkner IS-Flagge könnte sich als falsche Spur erweisen

Sun, 12/30/2018 - 15:22

Nach der Beschädigung einer Oberleitung zwischen Wuhlheide und Karlshorst ist das Tatmotiv laut Polizei völlig offen. Nach einem Anschlag auf die Oberleitung der Eisenbahnstrecke nach Erkner gibt es keine Hinweise zum Motiv. Am Mittag des 23. Dezember hatte die Deutsche Bahn eine Störung an der Oberleitung bemerkt und die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei informiert. Diese stellte zwischen den Bahnhöfen Karlshorst und Wuhlheide ein gerissenes Halteseil und ein beschädigtes Versorgungskabel fest. (…) An der durch den Forst führenden Strecke wurden unter anderem eine Flagge des „Islamischen Staates“ (IS) und zahlreiche Schriftstücke mit arabischen Schriftzeichen gefunden. Wie ein Polizeisprecher am 2. Weihnachtstag sagte, haben diese aber nicht den Charakter einer Selbstbezichtigung. Auch im Internet wurde kein Bekennerschreiben veröffentlicht. Das Motiv sei also völlig offen, sagte der Sprecher, ermittelt werde „in alle Richtungen“. (…) Auffallend ist, dass die Berliner Polizei in ihrer Meldung vom 1. Feiertag selbst auf einen vorangegangenen Anschlag in Bayern verwies. Anfang Oktober war auf der Strecke zwischen Nürnberg und München ein ICE gering beschädigt worden, der gegen ein gespanntes Stahlseil gefahren war. Dieses war so dünn, dass es sofort zerriss, die Gefahr, dass der Zug entgleist, bestand laut bayerischer Polizei nicht. Am Tatort wurde ein mehrseitiges Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden. Nach offiziellen Angaben handelte es sich um keine konkrete Drohung. Die Polizei schließt nicht aus, dass Rechtsextreme versucht haben, eine IS-Tat vorzutäuschen.

via tagesspiegel: Anschlag auf Bahnstrecke nach Erkner IS-Flagge könnte sich als falsche Spur erweisen

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Muslim cleansing: A global pandemic?

Sun, 12/30/2018 - 14:32

Muslims across the world persecuted, abused and murdered by Muslim and non-Muslim regimes. What is happening to Muslims around the globe? In China they are put into concentration camps, in Myanmar they are slaughtered en masse, in India they have been the targets of systematic pogroms, in Israel along with Christian Palestinians they are mowed down on a daily basis, in Europe and the United States they are subject to increasing demonisation and persecution. The fate of Muslims in their own homeland is not particularly rosier. From one end of the Muslim world to the next, Muslims – in Iran, Syria, Egypt, and Saudi Arabia in particular – live under tyrannical regimes, ruthless dictators, murderous military juntas, with their most basic civil liberties and human rights denied. In Yemen, they are being slaughtered and subjected to man-made famine by the Saudis and their partners – and if one journalist dared to raise his voice he is chopped up to pieces in his own country’s consulate. (…) No doubt in each and every one of these circumstances one can come up with multiple and varied explanations as to what is happening to Muslims. One must make a distinction between the ‘re-education’ camps in China and the Muslim massacre in Myanmar and the Saudi-led slaughter in Yemen, the incremental genocide Israel is committing in Palestine, and Bashar al-Assad’s mass killings in Syria.
But the net result is the same, there is a pandemic of Muslim cleansing around the globe, what amounts to incremental and cumulative genocide, in part committed by Muslim rulers and despots. That pandemic needs urgent attention – perhaps even a UN-sponsored conference. There is no single cause but there is a field of hatred and Islamophobia in which Muslims as Muslims or Muslims as humans or Muslims as critical thinkers or Muslims as defiant agents of their own destinies are seen as the enemy that must be neutralised, pacified, killed, and eradicated. The centre and periphery The epicentre of this Muslim cleansing in its current gestation is no doubt the rise of Islamophobia in the US and Europe rooted in historic hatred of Islam and Muslims in the European context. And this fear and loathing of Muslims is the extension and mutation of the historic fear and loathing of Jews writ large and rendered global. The pathological roots of Euro-American Islamophobia are rooted in their endemic anti-Semitism.
With Islamophobia, however, that European disease has shifted its target and become global in the age of globalisation. Since medieval European Christianity, both Jews and Muslims have been sources of fear and hatred in Europe. With the Holocaust, the European hatred of Jews came to a genocidal crescendo. With the writing of Samuel Huntington’s Clash of Civilizations (1993), Muslims have almost completely (but not entirely) replaced Jews as the civilisational other of the thing that calls itself “the West”.

via aljazeera: Muslim cleansing: A global pandemic?

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Domestic #Violence Is The Most Common Killer Of Women Around The World – #homicide #femicide #femizid #schauhin

Sun, 12/30/2018 - 14:24

A U.N. report revealed that 87,000 women were murdered last year, and over half were killed by intimate partners or family members. The most dangerous place for women is in their own homes, a new report from the United Nations concludes. The U.N. Office on Drugs and Crime (UNODC) released the “Global Study on Homicide: Gender-related Killing of Women and Girls” on Sunday to coincide with the International Day for the Elimination of Violence Against Women. The report analyzed the violence perpetrated against women worldwide in 2017, looking at intimate partner violence and family-related killings such as dowry- and honor-related murders.
Last year, 87,000 women were murdered around the world, and more than half (50,000 or 58 percent) were killed by partners or family members. Over a third (30,000) of those intentionally killed last year were murdered by a current or former intimate partner. This means that, globally, six women are killed every hour by someone they know. U.N. Secretary-General António Guterres described violence against women as a “global pandemic” in a Sunday statement marking the international day of recognition.

via huff: Domestic Violence Is The Most Common Killer Of Women Around The World

PDF: GLOBAL STUDY ON HOMICIDE. Gender-related killing of women and girls

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Scharfe Kritik von SPD-Fechner an AfD-Seitz

Sun, 12/30/2018 - 13:41

Johannes Fechner (SPD) hat eine indirekte Forderung von Thomas Seitz (AfD) nach der Todesstrafe als menschenverachtend kritisiert.
Lahr (sm). Anlass für die scharfe Kritik Fechners ist eine Äußerung des AfD-Bundestagsabgeordneten Seitz auf dessen Facebook-Seite. Im Zusammenhang mit einem abgeschobenen Kameruner, der wieder in Deutschland sein soll, habe Seitz geschrieben, eine Änderung des Grundgesetz-Artikels 102 dürfe “kein Tabu” sein. Der Artikel besagt, dass die Todesstrafe abgeschafft ist. “Über die Weihnachtsfeiertage kam die AfD offensichtlich nicht zur Besinnlichkeit, sondern zur weiteren Radikalisierung”, schreibt der SPD-Bundestagsabgeordnete Fechner in einer Pressemitteilung. Dass Seitz auf Facebook die Einführung der Todesstrafe fordere, “zeigt einmal mehr das wahre verfassungsfeindliche Gesicht der AfD”, so Fechner: “Ernsthaft die Todesstrafe zu fordern, dazu muss man über die Weihnachtsfeiertage schon ziemlich viel Weihnachtspunsch getrunken haben.”

via lahrer zeitung; Scharfe Kritik von SPD-Fechner an AfD-Seitz

Ich fordere auch ein Überdenken von Art 102 GG bei Menschen, die zu dämlich sind, Satire zu erkennen. Rübe runter für Trottel! #afdwirkt tschüß Zürcher. Und prima. Die olle Steinbach wären wir auch los… https://t.co/jQG56fCCrZ

— dokmz – #SpeakOutAgainstHate (@dokmz) December 30, 2018

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A Hotel Has Fired Two Employees After They Called The Police On A Black Guest Who Was On The Phone With His Mom

Sun, 12/30/2018 - 10:00

“DoubleTree by Hilton has zero tolerance for racism,” the hotel chain said on Twitter. A DoubleTree hotel has fired two employees after they called the police on a black guest who was talking to his mom on the phone in the lobby and kicked him out of the hotel. The DoubleTree Portland said on Twitter Saturday that the hotel had terminated the two employees involved in the Dec. 22 incident. “Their actions were inconsistent with our standards & values,” the hotel tweeted. “We reiterate our sincere apology for what he endured & will work with diversity experts to ensure this never happens again.”The DoubleTree by Hilton also addressed the incident at its Portland, Oregon, location, saying that the hotel chain “has zero tolerance for racism.”
In posts on Instagram and Facebook, Jermaine Massey said a security guard and a manager at the hotel called the police to remove him from the hotel, saying that he was “a safety threat to other guests” and was “a disturbance because I took a personal phone call from my mom in a more remote area of the lobby.” “Tonight I was racially profiled and discriminated against for taking a phone call in the lobby of my hotel room at the @doubletreepdx @doubletree,” Massey wrote

via buzzfeednews: A Hotel Has Fired Two Employees After They Called The Police On A Black Guest Who Was On The Phone With His Mom

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