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Hitler-Gegnerinnen, die weitgehend vergessen sind

Viele Frauen waren im Widerstand gegen die Nationalsozialisten in München aktiv, ihre Namen kennt heute aber kaum jemand. Das liegt auch an traditionellen Rollenbildern. Centa Herker-Beimler hat sich nie einschüchtern lassen. Schon als 17-Jährige war die Münchner Kommunistin mit den Nazis aneinandergeraten. Im Frühjahr 1933, als sie 24 war, verteilte sie dann Flugblätter gegen das Regime; dafür sperrten sie die Nazis fast vier Jahre lang ein, erst in Stadelheim, dann im Konzentrationslager Moringen – so lange, bis ihr Mann, der KPD-Funktionär Hans Beimler, in Spanien im Kampf gegen Franco gefallen war. Die Witwe blieb der Gestapo verdächtig. Nach dem gescheiterten Attentat Georg Elsers auf Hitler wurde sie 1939 für vier Wochen eingesperrt. Dennoch ging sie wenig später wieder in den Widerstand.
Im Jahr 1941, nach dem Überfall auf die Sowjetunion, beschloss Centa Beimler, erneut zu handeln. Die Münchner Kommunisten mieden sie zwar, um nicht ebenfalls ins Visier der Gestapo zu geraten; so fuhr Beimler eben nach Augsburg, um Kontakte zu knüpfen und eine antifaschistische Gruppe aufzubauen. Erfolg hatte sie nicht; die Nazis sperrten sie weitere sieben Monate ein, bis ihr Arbeitgeber sie frei bekam. Daraufhin half sie 1943 Zwangsarbeitern im Kohlebergbau in Penzberg. Nach dem Krieg zog sie sich zurück. Vom Kampf gegen die Nazis erzählte sie erst viel später. Centa Herker-Beimler ist eine von vielen Frauen, die in München Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet haben, deren Namen aber heute kaum jemand kennt. Es sind Frauen gewesen wie Lotte Branz, die Verfolgte ins Ausland und Schriften der Exil-SPD zurück ins Deutsche Reich schmuggelte, oder Frauen wie Paula Frieb, die Regimegegner versteckte und Waffen sowie Nachrichten ausländischer Radiosender an Widerständler weiterleitete. Es waren Frauen wie Margot Linsert, die Flugblätter vervielfältigte und verteilte und in deren Lebensmittelladen in Laim sich Mitglieder des “Internationalen Sozialistischen Kampfbundes” treffen konnten. Und es waren Frauen wie Marie-Luise Schultze-Jahn, die das Werk der “Weißen Rose” weiterzuführen versuchte, nachdem der Kern der Gruppe 1943 hingerichtet worden war. Die Reihe ließe sich lange fortsetzen; doch abgesehen von Sophie Scholl, die als Gesicht der “Weißen Rose” noch immer präsent ist, sind die Frauen gegen Hitler heute weitgehend vergessen.
Dabei unterschied sich der Widerstand der Frauen nicht wesentlich von dem der Männer. Frauen waren selten Attentäterinnen, und sie waren nicht in der Position, einen Staatsstreich zu wagen wie die Offiziere des 20. Juli 1944. Doch bewaffnete Aktionen würden in der Geschichte des deutschen Widerstands “ohnehin allenfalls eine verschwindend geringe Rolle” spielen, erklärt Jürgen Zarusky, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in München. Die Nazis seien von 1933 an zu erfolgreich darin gewesen, die Organisationen der Linken zu zerschlagen. In den meisten Fällen bedeutete Widerstand vielmehr, Propaganda zu verbreiten – und daran beteiligten sich Frauen ebenso wie Männer.

via sz: Hitler-Gegnerinnen, die weitgehend vergessen sind

Hitler-Gegnerinnen, die weitgehend vergessen sind https://t.co/SpljYAFdYw

— Udo Beitzel (@UdoPdl) January 2, 2019

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47-Jährige von alkoholisiertem Gelsenkirchener verletzt – #leitkultur #afdwirkt

Nach einer gefährlichen Körperverletzung am Dienstag, 01.01.2019, ist ein 27-jähriger Gelsenkirchener in Untersuchungshaft gekommen. Ein Zeuge hatte die Polizei gegen 21.30 Uhr alarmiert, weil eine Frau auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Schevenstraße um Hilfe gerufen hatte. Den Beamten versuchte der aggressive Gelsenkirchener den Zutritt zur Wohnung zu verweigern. Sie mussten sich den Faustschlägen und Tritten des Gelsenkircheners erwehren, ehe sie ihn fixieren konnten. Die 47 Jahre alte Frau, die Verletzungen im Gesicht aufwies, wurde medizinisch versorgt. Ein Rettungswagen brachte sie in ein örtliches Krankenhaus, wo sie zur stationären Behandlung verblieb. Beide Beteiligten waren zur Tatzeit stark alkoholisiert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 27-Jährigen einen Wert von fast 2,6 Promille.

via pressebericht polizei: 47-Jährige von alkoholisiertem Gelsenkirchener verletzt

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Nasa refused to change the name of mini-planet Ultima Thule despite its link to the Nazis

You might think Ultima Thule is a pretty cool-sounding name for the most distant object ever explored by humanity. But you need to get yourself reeducated because it’s actually a sick Nazi reference which is grotesquely insensitive and likely to offend any human being with a pair of ears. That’s the opinion of people who are absolutely outraged that Nasa would ever nickname a planet using a phrase used by the Nazis and which inspired the moniker of an obscure ‘Viking Rock’ band known to have skinhead and neo-Nazi fans. Ultima Thule is the snappier title given to a space rock called (486958) 2014 MU69 – but it was once known as the birthplace of the Aryan race. Critics say the ‘not OK’ name should have been scrapped as soon as its Nazi links were exposed.
Rock against racism… the name Ultima Thule has Nazi connotations
So far, Nasa has ignored the wailing of the offended and stuck with its decision. ‘New Horizons is an example – one of the best examples in our time – of raw exploration, and the term Ultima Thule, which is very old, many centuries old, possibly over a thousand years old, is a wonderful meme for exploration,’ Nasa’s Alan Stern said at a press conference yesterday ‘That’s why we chose it. I would say that just because some bad guys once liked that term, we’re not going to let them hijack it.’ We can only assume Alan has not performed a Twitter search to see what people are saying about Nasa’s choices. ‘If you know a name has ties to Nazi mythology it is absolutely not acceptable to name your publicly funded research after it, anyway,’ raged journalist Maggie Koerth-Baker. ‘There’s a tie to Nazi mythology. The people at NASA knew that and picked the name anyway. There are literal Nazis marching in the streets here. This is a not okay choice for the federal government.’

via metro: Nasa refused to change the name of mini-planet Ultima Thule despite its link to the Nazi

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Dortmunder #AfD-Kreissprecher Bernd Schreyner wechselt zu „Die Rechte“ – #schauhin #pack #neonazis #FleischVomFleisch

Nach parteiinternen Streitigkeiten wechselt Bernd Schreyner, ehemaliger Sprecher des AfD-Kreisverbandes Dortmund, zur Partei „Die Rechte„. Er kommt damit einem Parteiausschlussverfahren zuvor. In einer öffentlichen Stellungnahme auf seinem persönlichen Facebook-Profil begründet der Rentner den Wechsel mit „Vorfällen im vergangenen Jahr“ innerhalb seiner ehemaligen Partei, der AfD Dortmund. Teilen seiner ehemaligen Parteikollegen wirft Schreyner in der Stellungnahme vor, stillschweigend und ohne Rückrat zu sein. „Das hatte ich mir irgendwie bei meinem Eintritt in die AfD anders vorgestellt.“ Für Aufsehen hatte Bernd Schreyner kurz vor Weihnachten gesorgt, als er – damals noch als AfD-Mitglied – bei einer Demo von Rechtsextremen in Dortmund als Redner auftrat.
Dort gab er an, in der AfD angefeindet zu werden, weil er dem nationalkonservativen Flügel um Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, angehöre. „Ich weiß aber, dass bei uns (Anm. d. Red.: in der AfD) sehr viele auch so denken wie ich.“ Schreyner ging mit „SS Siggi“ Bier trinken In seiner Rede gab Schreyner zudem an, den aktuell im Gefängnis sitzenden Neonazi Siegfried Borchardt („SS Siggi“) zu kennen, mit ihm schon das ein oder andere Bier getrunken zu haben. Schreyner: „Ich finde es unglaublich unverschämt, dass man solche Leute wie (…) den Borchardt (…) wegsperrt, nur weil die ihre Meinung klar und deutlich benennen.“

via dortmund24: Dortmunder AfD-Kreissprecher Bernd Schreyner wechselt zu „Die Rechte“

#Hassrede von Bernd Schreyner #AFD #Dortmund
gegen seine eigenen Parteikollegen. pic.twitter.com/f8DpJ8yZBe

— Antifa Zeckenbiss (@AZeckenbiss) December 22, 2018

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„Wir für Deutschland“ – Hetze im Netz! Rechtsextremer Aufmarsch-Organisator verurteilt – #schauhin #pack

Kay Hönicke hatte im Juni 2017 in Wedding einen rechten Aufmarsch gefilmt und auf Facebook übertragen – unterlegt mit ausländerfeindlichen Bemerkungen. Kay Hönicke (45) muss 2700 Euro Strafe zahlen, weil er im Internet zu Hetze aufgerufen hat. Das Amtsgericht Tiergarten erließ einen Strafbefehl von 90 Tagessätzen à 30 Euro. Dagegen hatte der Organisator von „Wir sind Deutschland“ Einspruch eingelegt. Deshalb sollte am Donnerstag der Prozess stattfinden. Aber der Angeklagte kam nicht. Daraufhin ist das Urteil nun rechtskräftig.
Muslimische Ausländer als Krankheit bezeichnet. Am 17. Juni 2017 hatte Hönicke in der Brunnenstraße in Wedding einen rechten Aufmarsch gefilmt. Die Bilder waren live auf Facebook zu sehen, unterlegt mit Hetz-Kommentaren. Diese bezogen sich auf Bewohner umliegender Miethäuser. Unter anderem fielen die Worte: „Da, die nächste Burka, Berlin ist verseucht, jeder Wohnblock gehört dem Islam.“ Ein Architekt aus Essen (41) erstattete Strafanzeige. Mit seinem Hetz-Kommentar habe der Angeklagte muslimische Ausländer als Krankheit bezeichnet, heißt es zur Begründung des Urteils. Der Mann aus Brandenburg kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen. Niederlage für „Wir für Deutschland“ Seit Jahren veranstalteten die Anhänger der rechten Gruppierung „Wir für Deutschland“ sogenannte „Merkel muss weg”-Demos. Am Tag der Deutschen Einheit zeigten sie am Hauptbahnhof den Hitlergruß.

via bz berlin: „Wir für Deutschland“ – Hetze im Netz! Rechtsextremer Aufmarsch-Organisator verurteilt

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Alexander Hold: “Wenn AfD-Leute aus der Rolle fallen, werde ich einschreiten”

Der frühere Fernsehrichter Alexander Hold (Freie Wähler) ist bayerischer Vize-Landtagspräsident und beliebtes Foto-Motiv im Landtag. Herr Hold, Sie waren Richter und Fernsehrichter, jetzt sind Sie Landtagsvizepräsident. Was ist der einfachste Job? Alexander Hold: Sagen wir so, es gibt Parallelen in meinen drei großen beruflichen Stationen: Ich sitze vorn, leite eine Sitzung und sorge für Ruhe und Ordnung. Apropos Ruhe und Ordnung: Wie wollen Sie denn mit der AfD umgehen, die neu in den Landtag eingezogen ist? Hold: Jeder gewählte Abgeordnete hat zunächst mal das Recht, ernst genommen zu werden. Aber wenn AfD-Leute aus der Rolle fallen, zum Beispiel mit völkischen oder rassistischen Äußerungen, dann werde ich einschreiten. Wer das Parlament und damit unser Bayern nach außen vertreten will, muss sich an einem strengeren Maßstab messen lassen. Deshalb wurde der umstrittene AfD-Kandidat für das Vizepräsidentenamt nicht gewählt.

via augsburger allgemeine: Alexander Hold: “Wenn AfD-Leute aus der Rolle fallen, werde ich einschreiten”

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Trump illegally asked Russia to help him win in 2016. He shouldn’t get away with it.

Prosecutors triggered a national firestorm last month when they asserted that President Donald Trump conspired with his ex-fixer, Michael Cohen, to commit campaign finance crimes involving hush money payments to two women. But the discussion has overlooked another Trump campaign finance offense — one that is even easier to prove because it occurred in plain sight. On July 27, 2016, Trump called on Russia to find presidential Democratic nominee Hillary Clinton’s missing emails. “Russia, if you’re listening, I hope you’re able to find the 30,000 emails that are missing,” Trump proclaimed. He added, “I think you will probably be rewarded mightily by our press.” Federal campaign finance law prohibits any person from soliciting campaign contributions, defined as anything of value to be given to influence an election, from a foreign national, including a foreign government.
In asking Russia to find Clinton’s emails, presidential candidate Trump violated this statutory prohibition on seeking help from a foreign country to influence an election. Trump in essence called on a foreign adversary to locate and release something that was of great value to him and his campaign.

via usatoday: Trump illegally asked Russia to help him win in 2016. He shouldn’t get away with it.

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Im Stich gelassen

Über die Weigerung des Bundesinnenministeriums, Gerettete Flüchtlinge von zwei deutschen Schiffen aufzunehmen. Was haben Berlin, Düsseldorf und das kleine Altdorf bei Nürnberg gemeinsam? In allen drei Städten wurde sich dafür ausgesprochen, mehr gerettete Geflüchtete aus dem Mittelmeer aufzunehmen. 2018 war das Jahr, in dem sich quer durch Deutschland Städte und Kommunen zu Orten der Zuflucht erklärten. Vor diesem Hintergrund ist die Weigerung des Bundesinnenministeriums, geborgene Flüchtlinge von zwei deutschen Seenotrettungsschiffen aufzunehmen, geradezu absurd. Die Hilfsorganisationen Sea-Watch und Sea-Eye haben in den letzten Tagen mehrere Rettungseinsätze durchgeführt und dabei 49 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Mit diesen Menschen suchen die beiden Schiffe nun nach einem sicheren Hafen. Und das bereits seit 11 Tagen. Die Bedingungen könnten nicht widriger sein. Ayla Emmink, Bordärztin auf der Sea-Watch, beschreibt sie als beengt, die Menschen seien traumatisiert und seekrank, die medizinische Lage »fragil«: Schon kleinste Veränderungen könnten die Lage zum Kippen bringen. Dazu zog kurz vor Neujahr ein Sturm auf, der die beiden Schiffe zusätzlich in Gefahr brachte. Die UNO rief die Mittelmeerstaaten bereits dazu auf, ihre Häfen zu öffnen. Es müsse dringend eine Lösung gefunden werden für die 49 Migranten, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit.
Obwohl die Organisation Sea-Eye unter deutscher Flagge fährt, will das von Horst Seehofer geführte Ministerium die Menschen auf den Schiffen nicht in der Bundesrepublik aufnehmen. Schließlich habe man 2018 bereits 115 Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, aufgenommen. Diese Aussage ist nicht nur angesichts der Dutzenden Städte, die Bereitschaft signalisiert haben, den Geretteten eine Heimat zu bieten, abstrus. Auch angesichts des europäischen Vergleichs ist die Aussage beschämend: Spanien hat im Jahr 2018 52.621 aus dem Mittelmeer Gerettete aufgenommen, Griechenland 29.567 und Italien 22.935. Trotzdem verkündet das Bundesministerium, erst Menschen aufzunehmen, wenn eine »ausgewogene Verteilung« auf verschiedene europäische Länder gewährleistet sei.

via nd: Im Stich gelassen

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Patriot Movement AZ founder: Yes, I'm 'pretty hateful'

Southern Poverty Law Center - Wed, 01/02/2019 - 15:13
Lesa Antone, the founder of the anti-immigrant and anti-Muslim group Patriot Movement AZ (PMAZ), said this weekend on an internet radio show that she’s “feeling pretty hateful right now.”

“Die Grenzen zwischen #Amok und #Terror können verwischen”

War der Angriff in Bottrop politisch oder persönlich motiviert? Der Soziologie Matthias Quent warnt: Der Begriff Amok entleert Anschläge um ihre politische Bedeutung. Rechtsextremismus: Auf diesem Platz in Bottrop fuhr in der Silvesternacht ein 50-Jähriger gezielt in eine feiernde Menschengruppe und verletzte acht Personen. In Bottrop und Essen ist ein Mann in der Silvesternacht mit dem Auto in Menschengruppen gerast und hat mindestens acht Personen verletzt. Die Opfer kamen alle aus Syrien und Afghanistan. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte der Mann “die klare Absicht, Ausländer zu töten”. Die Polizei spricht von einem “gezielten Anschlag”. Gleichzeitig heißt es immer wieder, er sei psychisch krank gewesen, es könne ein Amoklauf gewesen sein. Der Soziologe Matthias Quent kritisiert den Verweis.
ZEIT ONLINE: Herr Quent, in Bottrop ist ein Mann mit dem Auto in zwei syrische und eine afghanische Familie gerast und hat sie zum Teil schwer verletzt; Polizei und Behörden gehen von einem gezielten Anschlag aus – mit dem “klaren Ziel, Ausländer zu töten”. Sie sprechen von Rechtsterror. Warum? Matthias Quent: Es ist noch unklar, ob und wie ausführlich die Tat geplant wurde. Vielleicht handelt es sich um einen Spontanterrorismus, der auch im islamistischen Milieu seit Jahren propagiert wird: mehr oder weniger spontane Gewalttaten mit alltäglichen Mitteln, die keine große logistische Vorbereitung benötigen. Die Tat hat eine spezifische politische und gesellschaftliche Wirkung. Offenbar hat der Täter durch eine schockierende Botschaftstat gegen nicht weiße Menschen, gegen People of Color, Angst und Schrecken hervorrufen wollen. Die rassistisch motivierte Opferauswahl steigert Spannungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Sie betont und verstärkt ethnische Unterschiede und inszeniert sie als Grund für Gewalt. Deswegen spreche ich von Vorurteils- oder Hassverbrechen und auch von Rechtsterrorismus. ZEIT ONLINE: Wenn Täter scheinbar wahllos Menschenmengen angreifen, heißt es danach entweder, es sei ein Amoklauf gewesen oder ein Terroranschlag. Sie kritisieren diese Unterscheidung. Quent: Die strikte Unterscheidung zwischen Amok und Terrorismus macht in einigen Fällen einen Scheinwiderspruch auf. Die Grenzen zwischen Amok und Terror können in der Realität verwischen. Der Begriff Amok entleert Anschläge um ihre politische und gesellschaftliche Bedeutung. Was die Tat in Bottrop wie auch den Münchner OEZ-Anschlag 2016 von reinen Amoktaten unterscheidet, ist die Opferauswahl und ihre politische Botschaft.
ZEIT ONLINE: Wann ergibt die Kategorie Amok für Sie Sinn?
Quent: Ich habe mich nach dem OEZ-Attentat viel mit der Amokforschung beschäftigt und sie liefert wichtige Befunde über die Radikalisierung von Tätern. Es sind praktisch nur Männer. Der Fokus der Forschung liegt aber meist auf der individuellen Ebene. Für die Ursachenforschung ist das sehr wichtig, aber Gewalttaten gegen ethnische Minderheiten darauf zu reduzieren, das würde die Besonderheit der rassistischen Opferauswahl ignorieren. ZEIT ONLINE: Warum ist die Opferperspektive für Sie so entscheidend? Quent: Die Opferauswahl hat etwas mit gesellschaftlichen Debatten, Prägungen und Zuschreibungen zu tun: Welche Gruppen gelten als Bedrohung oder legitime Ziele? Wodurch können sinnlose Gewalttaten mit einem angeblich höheren Zweck aufgeladen werden? Die reine Täterperspektive ist nicht ausreichend, um solche Taten zu verstehen.

via zeit: “Die Grenzen zwischen Amok und Terror können verwischen”

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Nach Amtsniederlegung: AfD-Chef Meuthen fordert von Sayn-Wittgenstein zu Parteiaustritt auf

Die Vorsitzende der AfD in Schleswig-Holstein, Doris von Sayn-Wittgenstein, hat ihr Amt niedergelegt. Partei-Chef Meuthen fordert sie zum Parteiaustritt auf. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat die bisherige schleswig-holsteinische AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein zum Austritt aus der Partei aufgefordert. Meuthen sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch: „Es ist gut, dass sie ihren Rücktritt als Landesvorsitzende erklärt hat, noch besser wäre es, sie würde die Partei verlassen.“
Auf die Frage, ob es ihn erschrecke, dass von Sayn-Wittgenstein im Dezember 2017 um ein Haar Co-Parteivorsitzende geworden wäre, antwortete Meuthen: „Ja.“ Die Überraschungskandidatin war auf einem AfD-Bundesparteitag in Hannover gegen Georg Pazderski angetreten. Sie zog ihre Kandidatur nach einem Patt schließlich zurück, als sich Alexander Gauland zur Wahl stellte.

via merkur: Nach Amtsniederlegung: AfD-Chef Meuthen fordert von Sayn-Wittgenstein zu Parteiaustritt auf

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#Rassismus bei der #Polizei – Ein strukturelles Problem – #schauhin

Sozialwissenschaftler Daniel Loick über Alltagsrassismus bei Beamten und die Vorfälle in Frankfurt am Main. In dem Hollywood-Film »Three Billboards Outside Ebbing, Missouri« sagt Polizeichef Willoughby: »Wenn man alle rassistischen Polizisten feuern würde, hätte man noch drei übrig. Und die wären wahrscheinlich Schwulenhasser.« Der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka meinte kürzlich mit Blick auf das mutmaßliche rechtsradikale Netzwerk in der Frankfurter Polizei: »Radikale haben in der Polizei nichts zu suchen.« Wer ist hier realistischer? Das kommt darauf an. Polizeipraktiken im Allgemeinen und auch der Rassismus bei der Polizei sind in hohem Maße lokal spezifisch. Der Polizeichef aus dem Film spricht über die Polizei in Missouri, das heißt in den amerikanischen Südstaaten, bei der man eine historische Kontinuitätslinie bis zur Sklaverei ziehen kann – die Polizei ist dort traditionell eine Institution zur Aufrechterhaltung weißer Dominanz. In Deutschland gibt es traditionell auch polizeilichen Rassismus, aber erstens mit anderen historischen Kontinuitäten, anderen Feindbildern und anderen Funktionsweisen, und zweitens gab es in Deutschland auch zumindest Ansätze von Reformmaßnahmen und Sensibilisierungsversuchen, die in manchen Bundesländern die Situation auch real verbessert haben – wenn auch, wie der Fall in Hessen zeigt, nicht überall. Interessant ist an dem Zitat von Herrn Lischka allerdings noch etwas anderes: Er spricht von »Radikalen« in der Polizei. Die Polizei hat aber kein Problem mit »Radikalen«, sondern mit Nazis – die Strukturen der Polizei befördern gerade nicht etwa Linksradikalismus und auch nicht unbedingt andere Formen »radikaler« Weltsichten, sondern spezifisch rechte und rassistische Einstellungen und Denkweisen.

via nd: Rassismus bei der Polizei – Ein strukturelles Problem

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Fake-porn videos are being weaponized to harass and humiliate women: ‘Everybody is a potential target’

‘Deepfake’ creators are making disturbingly realistic, computer-generated videos with photos taken from the Web, and ordinary women are suffering the damage. The video showed the woman in a pink off-the-shoulder top, sitting on a bed, smiling a convincing smile. It was her face. But it had been seamlessly grafted, without her knowledge or consent, onto someone else’s body: a young pornography actress, just beginning to disrobe for the start of a graphic sex scene. A crowd of unknown users had been passing it around online. She felt nauseated and mortified: What if her co-workers saw it? Her family, her friends? Would it change how they thought of her? Would they believe it was a fake? “I feel violated — this icky kind of violation,” said the woman, who is in her 40s and spoke on the condition of anonymity because she worried that the video could hurt her marriage or career. “It’s this weird feeling, like you want to tear everything off the Internet. But you know you can’t.”
Airbrushing and Photoshop long ago opened photos to easy manipulation. Now, videos are becoming just as vulnerable to fakes that look deceptively real. Supercharged by powerful and widely available artificial-intelligence software developed by Google, these lifelike “deepfake” videos have quickly multiplied across the Internet, blurring the line between truth and lie.
But the videos have also been weaponized disproportionately against women, representing a new and degrading means of humiliation, harassment and abuse. The fakes are explicitly detailed, posted on popular porn sites and increasingly challenging to detect. And although their legality hasn’t been tested in court, experts say they may be protected by the First Amendment — even though they might also qualify as defamation, identity theft or fraud.

via washington post: Fake-porn videos are being weaponized to harass and humiliate women: ‘Everybody is a potential target’

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The Myth of the Criminal Immigrant – The link between immigration and crime exists in the imaginations of Americans, and nowhere else

The Trump administration’s first year of immigration policy has relied on claims that immigrants bring crime into America. President Trump’s latest target is sanctuary cities. “Every day, sanctuary cities release illegal immigrants, drug dealers, traffickers, gang members back into our communities,” he said last week. “They’re safe havens for just some terrible people.” As of 2017, according to Gallup polls, almost half of Americans agreed that immigrants make crime worse. But is it true that immigration drives crime? Many studies have shown that it does not. Immigrant populations in the United States have been growing fast for decades now. Crime in the same period, however, has moved in the opposite direction, with the national rate of violent crime today well below what it was in 1980.
In a large-scale collaboration by four universities, led by Robert Adelman, a sociologist at the State University of New York at Buffalo, researchers compared immigration rates with crime rates for 200 metropolitan areas over the last several decades. The selected areas included huge urban hubs like New York and smaller manufacturing centers less than a hundredth that size, like Muncie, Ind., and were dispersed geographically across the country. According to data from the study, a large majority of the areas have many more immigrants today than they did in 1980 and fewer violent crimes. The Marshall Project extended the study’s data up to 2016, showing that crime fell more often than it rose even as immigrant populations grew almost across the board. In 136 metro areas, almost 70 percent of those studied, the immigrant population increased between 1980 and 2016 while crime stayed stable or fell. The number of areas where crime and immigration both increased was much lower — 54 areas, slightly more than a quarter of the total. The 10 places with the largest increases in immigrants all had lower levels of crime in 2016 than in 1980. And yet the argument that immigrants bring crime into America has driven many of the policies enacted or proposed by the administration so far: restrictions to entry, travel and visas; heightened border enforcement; plans for a wall along the border with Mexico. This month, the Justice Department filed a lawsuit against California in response to the state’s refusal to allow local police to assist Immigration and Customs Enforcement officers in detaining and deporting undocumented immigrants charged with crimes. On Tuesday, California’s Orange County signed on in support of that suit. But while the immigrant population in the county has more than doubled since 1980, overall violent crime has decreased by more than 50 percent.

via themarshallproject: The Myth of the Criminal Immigrant – The link between immigration and crime exists in the imaginations of Americans, and nowhere else

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Sayn-Wittgenstein – Schleswig-Holsteins #AfD-Chefin gibt Amt auf

Der AfD-Bundesvorstand will sie aus der Partei ausschließen lassen: Nun zieht Schleswig-Holsteins AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein Konsequenzen. Die schleswig-holsteinische AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein hat nach massivem Druck aus ihrer Partei ihren Rücktritt erklärt. Sie habe bereits am 19. Dezember von diesem Amt Abstand genommen, teilte sie in einer persönlichen Erklärung mit – und beschrieb nun die Gründe. “Mit Bedauern stelle ich fest, dass das derzeit in der Öffentlichkeit erzeugte Bild von meiner Person meinen Verbleib im Amt der Landesvorsitzenden der AfD Schleswig-Holstein in der Alternative für Deutschland unmöglich macht, ohne dass Amt und Partei Schaden nehmen”, schreibt die Politikerin.
Der AfD-Bundesvorstand hatte Mitte Dezember ein Parteiausschlussverfahren gegen von Sayn-Wittgenstein beschlossen. Die Parteispitze teilte mit, “vor dem Hintergrund mutmaßlich strafrechtlich relevanter Vorgänge” werde sie zudem bis zur Entscheidung des zuständigen Schiedsgerichts von der Ausübung aller Parteiämter ausgeschlossen. Die 64-Jährige hatte 2014 für einen rechtsextremistischen Verein geworben, der mittlerweile auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD steht.

via spon: Sayn-Wittgenstein Schleswig-Holsteins AfD-Chefin gibt Amt auf

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Mann fährt Fußgänger an – Minister: “Klare Absicht, Ausländer zu töten” – #kaltland #schauhin #terror #pack #afdwirkt #anschlag

Mindestens fünf Menschen werden verletzt, als ein 50-Jähriger seinen Wagen in der Neujahrsnacht in Personengruppen steuert. Behörden gehen von Anschlag aus. Ein 50-jähriger Autofahrer ist in der Neujahrsnacht in Bottrop im Ruhrgebiet womöglich aus fremdenfeindlichen Motiven in eine Menschengruppe gefahren. Mindestens vier Personen wurden teils schwer verletzt. Eine 46 Jahre alte Frau habe zeitweilig in Lebensgefahr geschwebt, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag in Bottrop. Auch ein Kind sei verletzt worden. Später steuerte der Mann in der Nachbarstadt Essen ein weiteres Mal auf eine Personengruppe zu und verletzte dort eine fünfte Person leicht. „Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem gezielten Anschlag aus“, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag mit. „Bereits bei seiner Festnahme äußerte sich der Fahrer mit fremdenfeindlichen Bemerkungen.“ Der Mann hatte die „klare Absicht, Ausländer zu töten“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag in Bottrop. Der Fall müsse „sehr ernst genommen werden“, es werde mit Hochdruck ermittelt.

via tagesspiegel: Mann fährt Fußgänger an – Minister: “Klare Absicht, Ausländer zu töten”

siehe auch: Mit dem Auto in mehrere Fußgängergruppen gefahren – Möglicherweise fremdenfeindlicher Hintergrund – Kriminalhauptstelle Münster übernimmt die Einsatzführung – #terror #schauhin #kaltland #afdwirkt #anschlag. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem PKW kurz nach Mitternacht (1.1., 0:03 Uhr) auf der Osterfelder Straße in Bottrop offensichtlich absichtlich auf eine Person zu, um sie mit dem Fahrzeug zu treffen. Der Fußgänger konnte sich retten. Anschließend bewegte sich der aus Essen stammende Autofahrer mit seinem silberfarbenen Mercedes weiter in Richtung der Bottroper Innenstadt. Auf dem Berliner Platz fuhr er erneut auf eine Menschengruppe zu. Hier wurden mindestens 4 Personen, darunter auch syrische und afghanische Staatsangehörige, zum Teil schwer verletzt. Anschließend flüchtete der Fahrer in Richtung Essen, wo das Fahrzeug auf der Straße Grabenhorst von Polizisten angehalten werden konnte. Die Beamten nahmen den Fahrer vorläufig fest; Autofahrer hatte die “klare Absicht, Ausländer zu töten”. Er fuhr mehrere Fußgänger an, verletzte mindestens fünf: Der Auto-Attentäter in Bottrop hatte laut NRW-Innenminister die “klare Absicht, Ausländer zu töten”. Der Fall müsse sehr ernst genommen werden. Nach dem Anschlag in Bottrop gibt es Hinweise auf rassistische Motive des mutmaßlichen Täters. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte unter anderem laut einem WDR-Bericht, die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang. Fest stehe bislang, dass es die “klare Absicht des Mannes gab, Ausländer zu töten”. Die Polizei habe nun die Aufgabe, den Fall sauber und restlos aufzuklären. Der Mann soll in der Silvesternacht in Bottrop im Ruhrgebiet mit Absicht in eine Gruppe feiernder Menschen gefahren sein. Mehrere Menschen wurden verletzt, teils schwer. “Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem gezielten Anschlag aus”, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Bereits bei seiner Festnahme habe sich der 50-jährige Mann rassistisch geäußert. Unter den Verletzten sind auch Syrer und Afghanen. Eine 46 Jahre alte Frau habe zeitweilig in Lebensgefahr geschwebt, sagte Reul. Auch ein Kind sei verletzt worden.; Auto-Attacke im Ruhrgebiet Was über den Täter bekannt ist. Mindestens vier Mal hat ein Mann sein Auto in der Silvesternacht in Gruppen von Menschen gesteuert, mehrere wurden verletzt. Am Tag darauf bleibt der Schrecken – und die Frage nach dem Motiv. Erste Antworten. (…) Die Polizei kann den mutmaßlichen Täter noch in der Silvesternacht festnehmen. Es handelt sich um einen 50-jährigen Deutschen aus Essen, der den Erkenntnissen zufolge aus rassistischen Motiven handelte. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte dem WDR: “Es gab die klare Absicht von diesem Mann, Ausländer zu töten.” Es gebe vier verschiedene Tatorte. Der mutmaßliche Täter sei jeweils absichtlich in Gruppen gefahren. Polizei und Staatsanwaltschaft sprachen von einem “gezielten Anschlag”. “Da ist jemand bewusst mit Tötungsabsicht in Menschen reingefahren”, sagte Reul. Der mutmaßliche Täter habe eine psychische Vorgeschichte gehabt, sagte Reul im WDR-Fernsehen. Hintergrund der Tat sei nach Erkenntnissen aus ersten Vernehmungen aber “fremdenfeindliches Denken” gewesen. Der Mann hatte sich bereits bei seiner Festnahme rassistisch geäußert. (…) Nach SPIEGEL-Informationen sagte der 50-jährige in seiner Vernehmung bei der Polizei, die vielen Ausländer seien ein Problem für Deutschland, das er lösen wolle. Der Mann ist in der Vergangenheit mindestens einmal in eine geschlossene Einrichtung eingewiesen worden. Er litt nach ersten Erkenntnissen der Ermittler an einer schizophrenen Erkrankung. Unklar ist, ob er derzeit noch in psychologischer Behandlung ist.
Den Ermittlern erschien der Mann während der Tat “gut orientiert”. Bislang gibt es den Angaben zufolge keine Hinweise darauf, dass der 50-Jährige in ein größeres Netzwerk eingebunden gewesen sein könnte. Der Mann ist den Angaben zufolge bisher weder der Polizei noch dem Verfassungsschutz als Extremist bekannt gewesen und war den Sicherheitsbehörden vor der Tat auch nicht aufgefallen. Der Mann lebte den Angaben zufolge allein, ist seit Jahren arbeitslos und auf Hartz IV angewiesen. In der Vernehmung zeigte sich, dass seine Ablehnung von Ausländern offenbar viel mit eigener Unzufriedenheit zu tun hatte, etwa nach der Devise: Warum haben die genau so viel wie ich? Die nehmen uns hier nur aus. Solche Sätze sollen in der Vernehmung gefallen sein.

symbolbild polizeiabsperrung

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