dokumentationsarchiv (in Deutsch & English)

Subscribe to  dokumentationsarchiv (in Deutsch & English) feed  dokumentationsarchiv (in Deutsch & English)
fascism is not an opinion - fascism is a crime
Updated: 16 hours 14 min ago

Landesbank Berlin muss NPD-Konten führen

Wed, 11/28/2018 - 11:19

Die NPD darf Girokonten bei der Berliner Landesbank eröffnen. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in einem Revisionsverfahren. Dieser Anspruch bestehe, obwohl die Partei verfassungsfeindlich sei. Die Berliner Landesbank muss gegen ihren Willen Konten für die verfassungsfeindliche NPD einrichten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Revisionsverfahren entschieden. Die NPD habe einen Anspruch auf Gleichbehandlung, begründete der Vorsitzende des 6. Senat, Ingo Kraft, die Entscheidung. Dieser Anspruch bestehe auch, obwohl die Partei verfassungswidrige Ziele verfolge. Urteile der Vorinstanzen bestätigt Kreisverbände der NPD wollen Konten bei der Landesbank Berlin eröffnen. Damit bestätigten die Bundesverwaltungsrichter Urteile der Vorinstanzen. Vor mehr als fünf Jahren hatten die Berliner Kreisverbände der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg ein Girokonto bei der Berliner Landesbank eröffnen wollen. Diese hatte die Anträge aber abgelehnt, weil sie erhebliche Zweifel an der Gründung der Verbände hatte. Solche umfangreichen inhaltlichen und parteienrechtlichen Überprüfungen stünden der Landesbank nicht zu, begründeten die Leipziger Richter ihre Entscheidung.

via tagesschau: Landesbank Berlin muss NPD-Konten führen

The post Landesbank Berlin muss NPD-Konten führen appeared first on dokmz.

Chefposten im #Bildungsausschuss – Ein hohes Amt für den ungeliebten Kandidaten: Knapper #Wahlsieg für die #AfD – #CSUwirkt

Wed, 11/28/2018 - 11:18

Zum ersten Mal wählt der Landtag einen AfD-Politiker in ein Führungsamt. Den befürchteten Eklat vermeidet die CSU knapp – mit einem sorgsaminszenierten Theaterstück. In der fünften Minute seines Fernsehinterviews verplappert sich der CSU-Abgeordnete. Wie genau das hauchdünne Ergebnis zustande gekommen sei, wundern sich die Reporter. „Natürlich hat man sich untereinander verständigt“, rutscht es Gerhard Waschler raus, „miteinander gesprochen“, schiebt er schnell nach. Der Wahrheit kommt das sehr nahe. Mit 8:7 Stimmen und 3 Enthaltungen hat der Bildungsausschuss des Landtags den AfD-Politiker Markus Bayerbach zum Vorsitzenden gewählt. Das ist das denkbar knappeste Resultat, das vielen aber auch als bestes erscheint: Der Vorsitz steht der AfD nach der Geschäftsordnung des Landtags zu, Bayerbach gilt als fachlich qualifiziert und fiel nicht durch rechtsradikale Sprüche auf – das Ergebnis spiegelt aber gleichzeitig wider, dass der Ausschuss nur mit größtem Widerwillen einen AfD-Sitzungsleiter duldet. Zufall? Mitnichten. Am Abend vorher haben sich CSU und Freie Wähler mit ihren zehn Stimmen im Ausschuss intern auf das genaue Ergebnis verständigt. Sie wussten, dass die sechs Kollegen von Grünen, SPD und FDP alle gegen Bayerbach stimmen werden, die AfD (2) für ihn. Sechs Stimmen und drei Enthaltungen aus der Koalition waren also nötig, um den ungeliebten Kandidaten durchzubringen. Dafür wurden die Rollen in der Koalition verteilt. Damit das nicht auffällt, wählte zum ersten Mal seit Jahren ein Ausschuss geheim.

via merkur: Chefposten im Bildungsausschuss – Ein hohes Amt für den ungeliebten Kandidaten: Knapper Wahlsieg für die AfD

The post Chefposten im #Bildungsausschuss – Ein hohes Amt für den ungeliebten Kandidaten: Knapper #Wahlsieg für die #AfD – #CSUwirkt appeared first on dokmz.

Daten aufgetaucht: Wie hält’s AfD-Ultra #Höcke wirklich mit der #NPD ? – #bernd

Wed, 11/28/2018 - 06:30

Kompromittierende Daten gegen Björn Hockey im Netz aufgetaucht. Dieser Diebstahl ärgert wahrscheinlich nicht nur einen Politiker am rechten Rand: Am 9. Juli klauten Diebe aus dem Antifa-Spektrum den Laptop eines hohen sächsischen NPD-Funktionärs. So kamen sie in den Besitz zahlreicher Zugangsdaten zu NPD-Facebookseiten. Sie kaperten die Rechtsradikalen-Plattform und riefen dort zum Ärger der NPDler zu Spenden für die Flüchtlingsretter von “Mission Lifeline” auf. Nun landeten Dokumente des Rechners im Netz und bringen den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke (46) in Bedrängnis. “Wir haben mit der NPD nichts zu tun“, hatte Höcke noch auf dem Thüringer Parteitag der AfD erklärt. Grund der demonstrativen Abgrenzung: Höcke wollte einen Kandidaten von der Liste streichen, der NPD-Propaganda im Netz geteilt hatte. Auch in Thüringen droht der AfD die Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Doch nun wird Höcke selbst wieder mit der NPD in Verbindung gebracht: Sein Name sowie seine Privatadresse tauchen in einer Abo-Liste des Magazins “hier&jetzt” auf.

via tag24: Daten aufgetaucht: Wie hält’s AfD-Ultra Höcke wirklich mit der NPD?

siehe auch: Arne Schimmer abgezogen (Auswertung I). Anfang Juli 2018 wurde dem NPD Funktionär Arne Schimmer in einer Bibliothek in Dresden sein Rechner abgenommen. Uns wurde das Material zugespielt, nach der ersten Sichtung und aufgrund der Masse an Informationen, erscheint es sinnvoller nicht alle Daten in einer Veröffentlichung zu publizieren.Deswegen werden wir in den nächsten Monaten immer wieder ausgewertete Inhalte seines Laptops hier veröffentlichen.In der ersten Auswertung soll es um die Zeitschrift „Hier & Jetzt“ gehen, deren Chefredakteur Arne Schimmer gewesen ist.

The post Daten aufgetaucht: Wie hält’s AfD-Ultra #Höcke wirklich mit der #NPD ? – #bernd appeared first on dokmz.

Terror-Verdacht: AfD-„Blutorden“ im Visier der Behörden – #schauhin #gewalt #parallelgesellschaft

Wed, 11/28/2018 - 06:14

Eine Nazi-Auszeichnung soll Namenspate für ein geheimes Netzwerk sein: der Blutorden. Die Rede ist dabei auch von Waffen, mit denen Gegner getötet werden sollen. Die Sicherheitsbehörden gehen Hinweisen zu einem mutmaßlich bewaffnetem rechtsextremen Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern nach. Das Innenministerium in Schwerin bestätigte am Dienstag entsprechende Informationen des Nordkuriers. „Aufgrund der uns vorliegenden Hinweise erfolgen Prüfungen, ob ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat eingeleitet wird“, sagte ein Sprecher des Ressorts. Mitbegründer soll ein einflussreicher Funktionär der Landes-AfD sein: Nikolaus Kramer, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag. Die Gruppierung soll sich „Blutorden“ nennen. Die Mitglieder sollen sich auf den Tag X ihrer Machtübernahme vorbereiten. Laut einer Quelle mit AfD-Insider-Informationen plane die Gruppierung, Feinde mit ihren Waffen zu töten. (…) Über angebliche „Todeslisten“ in MV gibt es schon länger Schlagzeilen. So hatten im August 2017 Sicherheitskräfte Wohnungen und Büros von sechs „Preppern“ (von engl. prepare – vorbereiten) im Nordosten durchsucht. Sie sollten sich zu einer Gruppe mit dem Namen „Nordkreuz“ zusammengeschlossen haben. Zwei von ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Sie sollen Personen aus dem linken politischen Spektrum aufgelistet haben, die sie im Krisenfall umbringen würden.

via uckermarkkurier: Terror-Verdacht: AfD-„Blutorden“ im Visier der Behörden

The post Terror-Verdacht: AfD-„Blutorden“ im Visier der Behörden – #schauhin #gewalt #parallelgesellschaft appeared first on dokmz.

#Razzia mit #SEK im Lahn-Dill-Kreis – #Polizei entdeckt #Waffen und #Schießstand in #Neonazi -Wohnung – #schauhin #terror #parallelgesellschaft #drogennazis

Wed, 11/28/2018 - 06:06

Kripo, Bereitschaftspolizei und SEK: Ein Großaufgebot an Polizisten ist gegen fünf Männer im Lahn-Dill-Kreis vorgegangen. Bei Durchsuchungen stießen sie nicht nur auf Hitlerporträts und Armbinden mit Hakenkreuzen.
Um 6 Uhr am Mittwochmorgen schlug der Staatsschutz zu: In den Lahn-Dill-Kommunen Leun, Solms und Ehringshausen durchsuchte ein Großaufgebot von Beamten die Wohnungen von fünf Männern im Alter von 17, 18, 30 und 50 Jahren. Gegen sie war schon länger wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt worden. Zwei der Verdächtigten seien als politisch motivierte Straftäter aus der rechten Szene bekannt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. In Leun öffneten Spezialeinsatzkräfte die Wohnungen dieser beiden, ohne auf Widerstand zu treffen. Einer der Verdächtigen, ein 50-Jähriger, erlitt einen Schwächeanfall und kam in ein Krankenhaus. Der Mann sitzt für die NPD im Ortsbeirat von Leun-Stockhausen. Er ist außerdem Mitglied in der sogenannten NPD-Schutzstreifenzone, die Patrouilliengänge in Wetzlar vornehmen wollte. Die Polizisten stellten mehrere Gewehre sicher, außerdem eine scharfe, geladene Pistole sowie weitere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände: Wurfsterne, Messer und ein Bajonett. Auf einem Dachboden stießen die Polizisten außerdem auf einen Schießstand. Als auch noch eine Granate zum Vorschein kam, wurde das Anwesen sicherheitshalber evakuiert. (…) Alle sind der Polizei bekannt. Zu den rechten Straftaten der 50 und 30 Jahre alten Männer aus Leun seien Delikte wie Diebstahl, Erpressung, Nötigung und Beleidigung gekommen.

via hessenschau: Razzia mit SEK im Lahn-Dill-Kreis Polizei entdeckt Waffen und Schießstand in Neonazi-Wohnung

siehe auch: Rechtsextremismus: Festnahmen und Durchsuchungen in Mittelhessen. Einsatz gegen die rechte Szene in Mittelhessen: Polizei und Spezialkräfte haben am Mittwochenmorgen Räume durchsucht, Männer festgenommen sowie Waffen sichergestellt. (…) Die Staatsanwaltschaft führt mehrere Ermittlungsverfahren gegen drei 17, 30 und 50 Jahre alte Männer aus der Gemeinde Leun, einen 18-Jährigen aus Solms sowie einen ebenfalls 18-jährigen Ehringshäuser. Die Polizisten vollstreckten in den frühen Morgenstunden von der Staatsanwaltschaft in Wetzlar erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. Beim Betreten der Wohnungen in Leun kamen Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz. (…) Die Ermittler fanden mehrere Langwaffen und stellten darüber hinaus eine scharfe, geladene Pistole sowie weitere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, wie Wurfsterne, Messer und ein Bajonett sicher. Zudem entdeckten sie eine Granate, worauf ein Anwesen in Leun evakuiert werden musste. (…)  In den Objekten in Leun entdeckten die Polizisten Devotionalien mit Bezug auf die NS-Zeit. Außerdem fielen den Ermittlern etwa 10 Gramm Haschisch in die Hände. Auf einem Dachboden in Leun stießen sie auf einen provisorischen Schießstand.; Waffen bei Razzia in NPD-Treff gefunden. Polizei  Festnahmen bei Großaktion gegen Rechtsradikale in Leun. (…) Gegen 6 Uhr suchten die Polizisten die Wohnungen auf, unter anderem die als Rechtsradikalen-Treffpunkt bekannte ehemalige Gaststätte „Hollywood“, die in der rechten Szene unter dem Namen Teutonicus bekannt ist. (…)

Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Nach ihren Vernehmungen dürfen sie das Polizeigewahrsam wieder verlassen.
Sie sind den Ermittlungsbehörden keine Unbekannten: Dem 17-Jährigen aus Leun wurden bereits Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie Eigentumsdelikte vorgeworfen. Der 50-jährige Leuner wird als politisch motivierter Straftäter „Rechts“ geführt und trat in den Deliktsbereichen Erpressung, Diebstahl, Nötigung und Beleidigung in Erscheinung. Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Erpressung und Diebstahl ermittelte Polizei und Staatsanwaltschaft zuvor gegen den 18-jährigen Solmser. Wegen gleicher Delikte geriet der 18-jährige Ehringshäuser in der Vergangenheit in den Fokus polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Der 30-jährige Leuner war ebenfalls bereits mehrfach Ziel polizeilicher Ermittlungen und ist als politisch motivierter rechtsradikaler Straftäter eingestuft

symbolbild

The post #Razzia mit #SEK im Lahn-Dill-Kreis – #Polizei entdeckt #Waffen und #Schießstand in #Neonazi -Wohnung – #schauhin #terror #parallelgesellschaft #drogennazis appeared first on dokmz.

Schwarze erleben Rassismus in Luxemburg

Wed, 11/28/2018 - 05:56

Ein Bericht der EU-Grundrechteagentur zeigt: Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind in der EU häufig rassistischen Belästigungen ausgesetzt. Rund ein Drittel der Schwarzen in Europa ist laut einer Studie in den vergangenen Jahren rassistisch beleidigt worden. Wie die Europäische Grundrechte-Agentur FRA am Mittwoch in Wien mitteilte, wurden zudem fünf Prozent der rund 5800 Befragten in den vergangenen Jahren Opfer rassistisch motivierter Gewalt. Die wenigsten der Opfer meldeten sich aber demnach anschließend bei einer Organisation oder zeigten die Taten an – unter anderem, weil sie der Polizei nicht vertrauten oder Angst vor ihr hatten. Für die Studie wurden in zwölf EU-Staaten vor allem Schwarze aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara befragt, in Großbritannien und Frankreich zudem Schwarze aus ehemaligen Überseegebieten sowie der Karibik. In den verschiedenen EU-Staaten wurden dabei große Unterschiede deutlich: Während in Malta nur 20 Prozent der Befragten angaben, in den fünf Jahren vor der Befragung rassistisch beleidigt worden zu sein, waren es in Finnland 63 Prozent und in Luxemburg 52 Prozent. Auch Deutschland liegt mit einem Wert von 48 Prozent deutlich über dem Durchschnitt von 30 Prozent. In Frankreich sind es 32 Prozent.

via lessentiel: Schwarze erleben Rassismus in Luxemburg

siehe auch: s › Being Black in the EU. Almost twenty years after adoption of EU laws forbidding discrimination, people of African descent in the EU face widespread and entrenched prejudice and exclusion. This report outlines selected results from FRA’s second large-scale EU-wide survey on migrants and minorities (EU-MIDIS II). It examines the experiences of almost 6,000 people of African descent in 12 EU Member States. Racial discrimination and harassment are commonplace. Experiences with racist violence vary greatly across countries, but reach as high as 14 %. Discriminatory profiling by the police, too, is a common reality. Hurdles to inclusion are multi-faceted, with many respondents facing discrimination during their job search and when looking for housing.

Downloads: Being Black in the EU/Second European Union Minorities and Discrimination Survey [pdf]en (1.46 MB)

The post Schwarze erleben Rassismus in Luxemburg appeared first on dokmz.

Enrico Böhm wegen Körperverletzung verurteilt

Wed, 11/28/2018 - 05:52

Nach einer Prügelei mit einem Radfahrer ist der frühere NPD-Kreischef Enrico Böhm wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Ins Gefängnis muss der Stadtrat jedoch vorerst nicht. Wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung ist der vorbestrafte Leipziger Stadtrat Enrico Böhm am Mittwoch zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. Die Mitangeklagte und Lebensgefährtin Böhms bekam vom Gericht sechs Monate und zwei Wochen. Beide Strafen sind zur Bewährung ausgesetzt.

via lvz: Enrico Böhm wegen Körperverletzung verurteilt

sieeh auch: Ex-NPD-Stadtrat Böhm zu 10 Monaten auf Bewährung verurteilt. Da kam Stadtrat Enrico Böhm (36) mit einem blauen Auge davon. Das Amtsgericht verurteilte den früheren NPD-Kreischef wegen Nötigung, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung zu zehn Monaten Haft – auf Bewährung. (…) Dann fuhr er den aufgebrachten Mann gegen das Schienbein, zettelte eine Schlägerei an und drohte mit Exekution. Bizarr: Während des Vorfalls hatte Böhm den Radfahrer angepöbelt, weil der angeblich keine Steuern zahle. Im Prozess kam heraus: Böhms Auto war während des Vorfalls nicht versichert, für seine vier Kinder zahlt der Rechtsextreme auch keinen Unterhalt.

The post Enrico Böhm wegen Körperverletzung verurteilt appeared first on dokmz.

Messerattacken in Deutschland – Defizitäre Statistiken – #LügenAfD

Wed, 11/28/2018 - 05:42

Wie viele Messerattacken gibt es in Deutschland? Und steigt die Zahl solcher Delikte? Diese Fragen werden derzeit hitzig diskutiert. Statistiken geben nur bedingt Auskunft. Die AfD hat am Freitag im Bundestag von permanenten Messerattacken gesprochen, allein in Berlin seien es sieben pro Tag. Diese Annahme basiert auf einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage. Darin heißt es, 2017 habe es 2737 Taten gegeben, bei denen ein Messer als Tatmittel erfasst wurde. Diese Zahl wurde durch 365 Tage geteilt. “Tatmittel heißt nicht Messerattacke” Die Gesamtzahl, bei der ein Messer erfasst wurde, sei korrekt, teilte die Polizei in Berlin mit. Allerdings bedeute das nicht, dass in all diesen Fällen “Messerattacken” erfolgt seien. Ein Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres sagte dem ARD-faktenfinder, es sei nicht seriös, von den erfassten Fällen auf sieben Messerattacken pro Tag zu schließen. Dies sei faktisch, rechtlich und statistisch nicht haltbar. “Messer als Tatmittel” wird bei Tötungsdelikten, Raub, Körperverletzungen auch dann erfasst, wenn ein Täter ein Messer am Hosenbund sichtbar mitführe, es aber nicht als Tatwaffe im Sinne von “Verletzungen zufügen” einsetze. Die “Bild”-Zeitung hatte berichtet, in Leipzig habe es seit 2011 sogar bis zu 300 Prozent mehr Messerattacken gegeben. Die AfD griff diese Zahl im Bundestag auf. Ihr Abgeordneter Martin Hess behauptete, die Zahl sei “in manchen Metropolen um bis zu 300 Prozent gestiegen”. Ein Sprecher der Polizei Leipzig betonte, dass diese Zahl nicht belastbar sei: Während die Zahlen für 2017 noch ganz zu recherchieren seien, sei dies “für 2011 aufgrund eventuell eingetretener Verjährungs-/Löschfristen nicht mehr zwingend der Fall”. Wie hoch der Anstieg also tatsächlich sei, könne man nicht sagen – auch nicht prozentual. Zudem werden der Polizei Leipzig zufolge in der Statistik unter anderem Taten erfasst, bei dem sich jemand mit einem Messer verteidigt habe. (…)

Allerdings weist das LKA darauf hin, dass der Anteil der Delikte mit Messern insgesamt relativ gering sei, bei Raubtaten seien es beispielsweise 348 von insgesamt 3434 Fällen. “Vor dem Hintergrund dieser Fallzahlen relativiert sich der in den Jahren 2012 bis 2016 registrierte Anstieg von Straftaten mit dem Tatmittel Messer”, teilte das Landeskriminalamt mit. So lag der Anteil der Taten mittels Messer 2017 demnach insgesamt bei etwa 2,8 Prozent. Seit 2015, dem Jahr, als Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, sei “kein überproportionaler Anstieg zu verzeichnen”. Daher sehe das LKA auch keinen akuten Handlungsbedarf. (…) Bundesweite Zahlen liegen nicht vor. Und auch in mehreren Bundesländern werden Delikte mit Stichwaffen nicht extra ausgewiesen – so beispielsweise in Bayern, Hamburg, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und NRW. Die SPD-Fraktion im Landtag von Düsseldorf fertigte daher eine eigene Aufstellung an. Sie ließ einen Praktikanten Pressemitteilungen auf dem Online-Portal “Blaulicht.de” auswerten – und kam auf 572 Angriffe mit Stichwaffen zwischen dem 1. September 2017 und dem 9. März 2018.
Dies würde drei Attacken pro Tag entsprechen. Darunter finden sich beispielsweise ein Raub mit Messer in einer Kölner S-Bahn, Angriffe von Personen, die offenkundig unter Drogen standen oder psychisch krank sind und Konflikte zwischen Flüchtlingen

via faktenfinder tagesschau: Messerattacken in Deutschland – Defizitäre Statistiken – #LügenAfD

symbolbild

Von Iamthawalrus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

The post Messerattacken in Deutschland – Defizitäre Statistiken – #LügenAfD appeared first on dokmz.

Study: Right-wing sources dominated migrant caravan coverage on Facebook and YouTube

Wed, 11/28/2018 - 05:17

A majority of viral caravan coverage on Facebook and YouTube came from right-leaning sources, which frequently pushed anti-immigrant disinformation. Since Central American migrants fleeing poverty and violence slowly began making their way toward the U.S. southern border in a series of caravans, right-wing sources have dominated viral caravan content and coverage on Facebook and YouTube. A Media Matters study of Facebook and YouTube between October 13 and November 19 found that a majority of the caravan content with the most interactions came from right-leaning sources. Among all sources analyzed in this study, Fox News had the most top-engaged Facebook links and page posts as well as the most caravan-related YouTube videos with over 100,000 views. On air, the cable network dedicated over 23 hours to caravan coverage in the first two weeks after the first caravan set off on October 13, and its reports often spread anti-immigrant disinformation and conspiracy theories.
Similarly, viral right-leaning caravan coverage on Facebook was riddled with anti-immigrant false news. On YouTube — where far-right misinformation thrives — some of the right-leaning channels dominating caravan-related video content were news aggregators run by sources that we could not verify, and others featured “alt-right” and far-right personalities. Sixty-four percent of the Facebook page posts about the migrant caravan with the most interactions came from right-leaning Facebook pages. Of the 267 caravan-related Facebook posts with the most interactions, 171 were posted by right-leaning pages. Fifty-one of these posts came from Facebook pages without any political alignment (19.1 percent) and 45 came from left-leaning pages (16.9 percent).

via mediamatters: Study: Right-wing sources dominated migrant caravan coverage on Facebook and YouTube

Study: Right-wing sources dominated migrant caravan coverage on Facebook and YouTube https://t.co/N5u4o7kLr1 pic.twitter.com/O8aKISFQzD

— Media Matters (@mmfa) November 27, 2018

The post Study: Right-wing sources dominated migrant caravan coverage on Facebook and YouTube appeared first on dokmz.

Rechtsextreme Soldaten unterm Radar

Tue, 11/27/2018 - 14:15

Die taz legte ein rechtes Netzwerk in der Bundeswehr und in Behörden offen. Die politisch Verantwortlichen reagieren darauf bisher nur mit Schweigen. Ab Mittwoch werden sich die Innenminister von Bund und Ländern in Magdeburg treffen, zur halbjährlichen Konferenz. Um Abschiebungen wird es dort gehen, um Terrorabwehr, um Gewalt in Fußballstadien. Um eines aber wird es, wenn überhaupt, nur am Rande gehen: Um ein Netzwerk rechter Prepper mit Umsturzfantasien. Dabei gäbe es Gesprächsbedarf. Die taz hatte jüngst offengelegt, wie sich Bundeswehrsoldaten, Polizisten und andere in einem bundesweiten Netzwerk zusammentaten und dort auch Gewalt- und Umsturzpläne besprachen. Sie tauschten sich in Chats und bei realen Treffen aus. Etliche Mitglieder hatten Zugang zu Waffen. Zum Netzwerk gehörte auch der des rechten Terrors verdächtige Soldat Franco A., der sich als syrischer Geflüchteter ausgab. Viele Mitglieder des Netzwerks fühlten sich dem Prepper-Milieu nahe, das sich mit Übungen und Vorräten auf extreme Krisensituationen vorbereitet.(…) Die Verantwortlichen ducken sich weg. So wird auf der Innenministerkonferenz das rechte Untergrundnetzwerk nach taz-Informationen nicht zu den 70 Tagesordnungspunkten gehören. Schon bei ihrem letzten Treffen im Juni attestierten die Minister der „Prepper“-Szene, eine „generelle Gefährdungslage“ sei „nicht gegeben“. Auffällig seien bisher nur „Einzelfälle“. Es gebe „keine tatsächlichen Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen“ in der heterogenen Szene. Extremisten, die sich unter „Prepper“ mischten, würden aber vom Verfassungsschutz beobachtet. (…) Der Bundesverfassungsschutz warnt immerhin, dass es in der rechtsextremen Szene Versuche gebe, sich auf einen „Bürgerkrieg“ zwischen einheimischen Deutschen und zugewanderten „Fremden“ vorzubereiten. Dieser „Tag X“ solle bewusst herbeigeführt werden, auch Waffen würden beschafft.

taz: Rechtsextreme Soldaten unterm Radar

The post Rechtsextreme Soldaten unterm Radar appeared first on dokmz.

Buchhändlerin Dagen will in Stadtrat

Tue, 11/27/2018 - 14:09

Die wegen ihrer Nähe zu Pegida und „Ein Prozent“ umstrittene Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen will für die Freien Wähler bei der Stadtratswahl 2019 antreten. Hier trifft sie auf Jens Genschmar und Barbara Lässig.
Susanne Dagen im Mai 2015 vor dem Buch-Haus Loschwitz. Buchhändlerin Susanne Dagen will für die Freien Wähler bei der Stadtratswahl 2019 antreten. Die Eigentümerin des Buchhauses Loschwitz gilt als umstritten, weil sie weder Nähe zum islamfeindlichen Bündnis Pegida noch zur rechtsradikalen „Ein Prozent“-Bewegung scheut. Die von ihr initiierte „Charta 2017“ sorgte bundesweit für Aufsehen.

via dnn: Buchhändlerin Dagen will in Stadtrat

The post Buchhändlerin Dagen will in Stadtrat appeared first on dokmz.

Code „Q“ Die rechte „Gelbwesten“-Revolution

Tue, 11/27/2018 - 14:06

Die deutsche Rechte dockt sich an die französische Bewegung der „gilets jaunes“ an und plant die große Revolution. Anhänger sollten aber vorher das Tanken nicht vergessen. Kommentierende Analyse. Menschen in gelben Schutzwesten gehen aktuell in Frankreich auf die Straßen. Ursprünglich war die Wut gegen die sogenannte Reformpolitik Macrons und die geplante Erhöhung der Diesel- und Benzinsteuer gerichtet. Mittlerweile wurden die „gilets jaunes“ von rechts unterwandert, weshalb nicht nur sozial Abgehängte aus ärmeren ländlichen Regionen die Barrikaden stürmen, sondern gleichsam die Rechtsextreme Marine Le Pen und ihre Gefolgschaft. Das scheint für die deutsche Rechte Aufforderung genug, es den französischen Nachbarn gleichzutun. Ganz entzückt sind sie vom vermeintlichen Volksaufstand, die AfD-Adelige Doris v. Sayn-Wittgenstein zeigt sich auf Facebook gar in neongelber Weste über dem Spitzenblüschen: „Eines muss man den Franzosen lassen: In der Mode beweisen sie Geschmack! Ich trage jetzt gelb. Und Sie?“ Unterstützung erhielten die französischen „Gelbwesten“ am vergangenen Wochenende auch vom rechten „Frauenbündnis für Deutschland“, das männlich dominiert regelmäßig in Kandel auf die Straße geht. „Erst Macron, dann Merkel“, frohlockten sie auf Facebook, um mit Warnweste und Deutschlandfahne an der französischen Grenze – gegen was genau zu demonstrieren? Gegen Macron? Gegen Merkel? Oder gar gegen eine Mineralölsteuererhöhung, die in Deutschland gar nicht ansteht? (…)
Online-Aktivist Frank Stollberg, der in geschlossenen rechten Facebook-Gruppen recherchiert, spricht von einer massiven Mobilmachung bundesweit. „Dass Rechte und rechtsextreme Kräfte versuchen, sich zu koordinieren, ist nichts Neues“, so Stollberg. Er vermutet jedoch auch eine Einflussnahme von außen. Bezugspunkt ist ein Video, das seit kurzem durchs Netz geistert und ebenfalls den 1. Dezember als Beginn einer Protestwelle markiert.
Es ist durchzogen mit Verschwörungstheorien und Geschichtsleugnung, deutsch, englisch und russisch untertitelt und mit schein-heroischen Kämpferposen unterlegt. Dabei wird die gesamte Klaviatur der extremen Rechten – „ man erzählt uns, wir wären schuld an den beiden Weltkriegen“, „wir wurden versklavt“, „man verbietet uns, die Wahrheit auszusprechen“ – gespielt, gepaart mit Angstmache und Größenwahn („Sie haben Angst vor unserer Intelligenz“). Es wird mit antisemitischen Klischees nicht gespart, wenn bspw. das Bild von George Soros mit „unsere Feinde wollen die Weltherrschaft“ überschrieben ist. Ebenso wenig fehlen verschwurbelte Anbetungen an einen Gott, der ihnen „beistehen möge im letzten Kampf“.

via fr: Code „Q“ Die rechte „Gelbwesten“-Revolution

sieeh auch: So sehr sind die „Gelb-Westen“ von Rechten & Neonazis unterwandert. Ist die Bewegung noch zu retten? Wer nicht weiß, worum es geht: Wir berichteten bereits über die aus Frankreich inspirierte Gruppe der „Gelb-Westen“, die sich derzeit im Netz formt. Der Online-Aktivismus in allen Ehren, das Ankreiden realer Missstände in allen Ehren, aber die teils naiven Vorstellungen zu einer „Revolution“ boten mir Anlass des Kopfschüttelns. Besonders im Fokus meiner Kritik: Die Unterwanderung der Gruppe durch rechtsextreme Aktivisten. (…) ahlreiche rechte Facebook-Gruppen riefen ihre Mitglieder auf, sich den Gelb-Westen anzuschließen. Auch auf dem bekannten rechtsextremen Discord-Server der Reconquista Germanica (RG) werden Anfragen zur Unterstützung der Gelbwesten mit der Aufforderung einer Spende an den Kopf der RG weitergeleitet. Hier mehr zu der rechtsextremen Gruppe. Frank Stollberg hat Screenshots, die Unterstützeraufrufe und Gelb-Westen.Aktionen in rechtsextremen Telegram/Whatsapp-Gruppen gesammelt. Auffällig: Passend dazu werden Youtube-Videos voller rechter und/oder antisemtischer Verschwörungstheorien geteilt, auch sind Querverbindungen zu anderen rechtsextremen Gruppen wie „QAnon“ zu sehen, eine Gruppe, die Donald Trump in seinem Wahlkampf mit Lügen und Hetze unterstützte. Also die „Alt-right“. (hier)

The post Code „Q“ Die rechte „Gelbwesten“-Revolution appeared first on dokmz.

Mann wegen Nazi-Gruß vor Augsburger Amtsgericht

Tue, 11/27/2018 - 13:54

“Mit Deutschem Gruß, der Souverän Peter”: Mit diesen Worten soll ein 74-Jähriger ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft unterschrieben haben. Deshalb muss er sich jetzt vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten. Der Angeklagte zählt sich selbst zu den sogenannten Reichsbürgern. Er ist für die Justiz kein Unbekannter. Der Mann sitzt seit vergangenem Jahr in der JVA Gablingen ein, weil er sich bei einer Zwangsvollstreckung mit Beamten angelegt hatte. Angeklagter nicht zum ersten Mal vor Gericht Im Gefängnis dann hatte er die Vollzugsbeamten als “KZ-Personal” bezeichnet, landete dafür erneut vor Gericht und kassierte eine Geldstrafe.

via br: Mann wegen Nazi-Gruß vor Augsburger Amtsgericht


Von Watchduck – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

The post Mann wegen Nazi-Gruß vor Augsburger Amtsgericht appeared first on dokmz.

Rechte Parolen: Betrunkener randaliert mit #Machete in #Flüchtlingsunterkunft – #schauhin #kaltland #afdwirkt

Tue, 11/27/2018 - 13:42

Ein 22-Jähriger hat offenbar versucht, eine Flüchtlingsunterkunft in Neubrandenburg zu stürmen. Nach der Tat soll er rechte Parolen gerufen haben. Ein betrunkener und bewaffneter Mann hat in der Nacht zu Sonntag in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Neubrandenburger Oststadt randaliert. Der 22-Jährige habe eine Eingangstüre eingeschlagen und bei der anschließenden Flucht rechtsextreme Parolen skandiert, wie die Polizei am Montag mitteilte. Herbeigerufene Polizisten hätten den Tatverdächtigen in Tatortnähe festnehmen können. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung seien rechtsextreme Devotionalien sowie ein Schlagstock gefunden worden. (…) Bisherigen Erkenntnissen und auch Zeugenaussagen zufolge war der Tatverdächtige, maskiert mit einer schwarzen Sturmhaube, die Treppe zur Eingangstür der Flüchtlingsunterkunft hinaufgestürmt. Dabei führte er laut Polizei einen Baseballschläger und verdeckt eine Machete mit sich. Mit dem Schlagwerkzeug habe er so stark gegen die Tür geschlagen, dass die doppeltverglaste Scheibe gerissen sei. Beim Weglaufen habe er “SS, SA, Germania” skandiert. (…) Der Tatverdächtige stimmte den Angaben zufolge einer Durchsuchung seiner Wohnung zu. Hierbei seien drei Flaggen, Aufkleber der rechtsextremen NPD und der Kameradschaft “Nationalen Sozialisten Mecklenburg und Pommern” sowie ein Teleskopschlagstock sichergestellt worden. Laut Polizei bestanden keine Haftgründe gegen den Verdächtigen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

via nordkurier: Rechte Parolen: Betrunkener randaliert mit Machete in Flüchtlingsunterkunft

The post Rechte Parolen: Betrunkener randaliert mit #Machete in #Flüchtlingsunterkunft – #schauhin #kaltland #afdwirkt appeared first on dokmz.

Reichsbürger undercover – Die BRD gibt es nicht!

Tue, 11/27/2018 - 13:31

Reichsbürger – ein verqueres Weltbild sorgt dafür, dass sie die Bundesrepublik als Staat nicht anerkennen. 19.000 soll es geben im Land, viele davon bewaffnet und gewaltbereit. Der Verfassungsschutz beobachtet die stetig wachsende Szene intensiv. In den letzten zwölf Monaten wuchs sie um fast 3.000 Personen. Doch Einblicke bekommt man kaum. Jetzt ist es einem Team von ZDF und “Correctiv” gelungen, an einem Seminar teilzunehmen, das sich an Reichsbürger wendet. Ein Erlebnisbericht der frontal 21 Reporter. Drei Tage lang treffen sich im Juli rund ein Dutzend Reichsbürger zum “Intensivseminar” in einem Hotel am Walensee. “Überleben im Willkürstaat”, so der Titel des Seminars. Veranstaltet von Mathias Weidner, eine in der Reichsbürgerszene prominente Stimme. Was die Reichsbürger nicht wissen: am Seminar nehmen auch zwei Investigativ-Journalisten von “Correctiv” und ZDF teil. Sie haben sich unter falschem Namen angemeldet. Während des Seminars machen sie verdeckt Bildaufnahmen und verfassen Gesprächsprotokolle.
Am Walensee wird die ganze Palette von Reichsbürger-Verschwörungstheorien aufgetischt. Seminarleiter Weidner erklärt zum Beispiel, die BRD handle nicht als eigenständiger Staat, sondern stehe unter Fremdverwaltung der Alliierten. Letztlich würden einige “superreiche” Familien die Welt besitzen und eine geheime Weltregierung halte alle Fäden in den Händen. Und weiter: Deutschland habe mit dem zweiten Weltkrieg nichts zu tun – dahinter steckten Firmen. Weidner leugnet den Holocaust – an der Existenz der Gaskammern. “Maurer aus Dachau haben erzählt, dass sie diese angeblichen Vergasungskammern erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut haben. Und die Häftlingskleidung, die in Schulbüchern als Sträflingskleidung der jüdischen KZ-Insassen abgedruckt ist – wurde in Wahrheit von deutschen Soldaten getragen.” Referent aus der Schweiz Am zweiten Tag wird im Reichsbürgerseminar ein Referent aus der Schweiz vorgestellt: Michael Räumelt, ein deutscher Unternehmensberater, der in Graubünden lebt. Räumelt ist auch Vorstandsmitglied und Pressesprecher der SVP-Sektion Viamala. Der Unternehmensberater referiert am Walensee über “bewährte und praktizierte Möglichkeiten der Vermögenssicherung für Einzelne/Familien/Selbständige/Unternehmer im Ausland”. Räumelt macht aber auch andere, umstrittene Aussagen zum Thema Kindeswegnahme, ein Anliegen, das Reichsbürger oft beschäftigt. “In Deutschland werden pro Tag über 100 Kinder ihren Eltern weggenommen. Wenn ich das hochrechne, ist die Dunkelziffer meines Erachtens höher als 80.000 im Jahr, schätze sogar wir gehen in die 100.000 rein.” Diese Kinder würden dann teilweise von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptiert werden, so Räumelt (…)
Das wichtigste Papier für die Reichsbürger ist der sogenannte “Staatsangehörigkeitsausweis”. Nur er garantiere die Freiheit, so Matthias Weidner in seinem Seminar. Aber nicht nur Weidner hängt sein Herz an den heutzutage völlig unwichtigen Ausweis. Auch Bundestagsabgeordnete der AfD interessieren sich für die Bedeutung des Staatsangehörigkeitsausweises. Besonders der Abgeordnete Udo Hemmelgarn. Er will in einer kleinen Anfrage sogar wissen, welche Mitglieder der Bundesregierung einen Staatsangehörigkeitsausweis besitzen. AfD-Mann Hemmelgarn war bis 2017 Vorstand im “Verein zur Förderung des politischen Dialogs”. Der organisiert den sogenannten “Alternativen Wissenskongress”. In diesem Jahr fand der Kongress im Sauerland statt. Als Hemmelgarn noch Vereinsvorstand war, traten dort Referenten auf, die bei Reichsbürgern gut ankommen. Im Bezirksvorstand der AfD in Detmold wurde Hemmelgarn 2016 für sein Engagement in dem Verein und seine Nähe zur Reichsbürger-Bewegung kritisiert.

via zdf: Reichsbürger undercover – Die BRD gibt es nicht!

The post Reichsbürger undercover – Die BRD gibt es nicht! appeared first on dokmz.

Anti-Semite who is too anti-Semitic for an anti-Semite safe space is still on YouTube – #gab

Tue, 11/27/2018 - 11:57

Patrick Little was banned from Gab last week, but he’s still regularly posting videos on YouTube. Anti-Semite Patrick Little has pulled off a rare feat: getting one of the most far-right friendly sites on the internet to ban him.
The wannabe politician has regularly launched stunts like his “Name the Jew” tour, during which he crossed the country spewing anti-Semitic bile with a sign reading, “Jews Rape Kids.” He also unsuccessfully ran for U.S. Senate in California, earning the endorsement of former Ku Klux Klan member David Duke, and called for the expulsion of all Jewish people from the United States. It’s not surprising then that Little found a temporary home on the far-right friendly social media platform Gab, which has become a notorious hangout for far-right figures online. The site was brought to national attention after last month’s horrific shooting at a Pittsburgh synagogue when it emerged that the shooter, Robert Bowers, regularly posted there; one message, posted minutes before the attack, read, “screw your optics I’m going in.” The site was temporarily de-platformed after the shooting but has since come back online.
Last week, however, Little’s anti-Semitism proved too much even for Gab. As Mic reported at the time, Little was banned from the site after he posted a rambling monologue defending Bowers and saying his grievances were “legitimate.” “Gab determined that Gabs posted to the @Patrick_Little account crossed the line by encouraging its followers to harass private citizens who were not the subject of any public controversy,” Gab said in a statement. “Accordingly Gab has permanently suspended the account. Though we are pro-freedom, we are not pro-anarchy.”

via thinkprogress: Anti-Semite who is too anti-Semitic for an anti-Semite safe space is still on YouTube

The post Anti-Semite who is too anti-Semitic for an anti-Semite safe space is still on YouTube – #gab appeared first on dokmz.

Nach Chemnitz und Köthen – „Die Strukturen offenlegen“

Tue, 11/27/2018 - 11:55

Nach Chemnitz und Köthen reagieren die Innenminister. Sie wollen prüfen, ob sich ein überregionales Netzwerk von Rechtsextremen gebildet hat. Es dauerte nur wenige Stunden, da hatten sich Ende August in Chemnitz hunderte Rechte versammelt. Zuvor war ein 35-Jähriger gewaltsam zu Tode gekommen, mutmaßlich durch zwei Flüchtlinge. Auch in den Folgetagen demonstrierten Rechtsextreme aus der ganzen Republik in der sächsischen Stadt. Wenig später ähnliche Szenen in Köthen (Sachsen-Anhalt): Auch hier stirbt ein Mann, auch hier versammeln sich innerhalb kürzester Zeit Neonazis. In beiden Fällen war die Polizei überrumpelt, vor allem in Chemnitz folgten chaotische Szenen, auch gewalttätige Übergriffe. Szenen, die sich nicht wiederholen sollen. So jedenfalls wollen es die Innenminister von Bund und Ländern, die sich ab Mittwoch in Magdeburg versammeln, zu ihrer halbjährlichen Konferenz. „Wir müssen prüfen, ob sich ein Netzwerk fremdenfeindlicher Rechtsextremisten gebildet hat, das überregional agiert“, sagt Holger Stahlknecht (CDU), Innenminister von Sachsen-Anhalt und Gastgeber der Konferenz, der taz.
„Die Mobilisierung in Köthen und Chemnitz war rasant. Und immer wieder sind es die gleichen Szeneakteure, die auftauchen“, so Stahlknecht. „Das müssen sich die Verfassungsschutzämter genauer angucken und mögliche Strukturen offenlegen.“ Ein entsprechender Beschluss soll auf der Innenministerkonferenz gefasst werden. „Gerade die Erfahrung, dass wir bei der bundesweiten NSU-Terrorserie jahrelang im Blindflug waren, darf sich nicht wiederholen“, betont Stahlknecht. Auch Sachsen unterstützt das Vorhaben. Nicht zuletzt die Ereignisse in Chemnitz hätten gezeigt, dass gewaltbereite Extremisten heute „gut vernetzt und in der Lage sind, schnell und überregional für Versammlungen zu mobilisieren“, sagt Innenminister Roland Wöller (CDU) der taz. Die Sicherheitsbehörden müssten hier zu besseren Prognosen kommen und mehr länderübergreifend kooperieren. „Wir benötigen frühzeitig umfassende Informationen über geplante Aktionen der Extremisten, um rechtzeitig entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten“, so Wöller. Deshalb werde man auf der Innenministerkonferenz über ein neues Beobachtungsobjekt – ein bundesweites Netzwerk „muslim- und fremdenfeindlicher Rechtsextremisten“ – diskutieren.

via taz: Nach Chemnitz und Köthen – „Die Strukturen offenlegen“

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = 'https://connect.facebook.net/en_US/sdk.js#xfbml=1&version=v3.2'; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));

„Wir müssen prüfen, ob sich ein Netzwerk fremdenfeindlicher Rechtsextremisten gebildet hat, das überregional agiert“,…

Posted by taz on Tuesday, November 27, 2018

The post Nach Chemnitz und Köthen – „Die Strukturen offenlegen“ appeared first on dokmz.

Neo-Nazi Charlottesville car killer to argue ‘self-defense’

Tue, 11/27/2018 - 11:28

A self-proclaimed neo-Nazi accused of fatally mowing down an anti-racism protester at a rally last year claims he did so in self-defense, a court heard. James Alex Fields, 21, faces 10 state charges including a first-degree murder charge for the death of Heather Heyer, 32, at a Unite the Right rally in Charlottesville, Virginia, in August 2017. John Hill, Fields’ attorney, told prospective jurors that Fields ‘thought he was acting in self-defense’ when he allegedly plowed his car into the crowd – killing Heyer and injuring dozens, according to USA Today. Jurors are still being selected for the trial, which is taking place in Charlottesville Circuit Court. According to the indictment, Fields drove his Dodge Challenger to the the site of the counter protesters in downtown Charlotte and backed up to the top of a hill. ‘Fields then rapidly accelerated, ran through a stop sign…and drove directly into the crowd, killing Heyer and injuring many others,’ the indictment said. He then struck another vehicle, reversed his car, and fled the scene. (…) Later, Fields told a judge that he was being treated for bipolar disorder, anxiety, depression, and ADHD. Fields also faces 30 counts of hate crimes that could result in the death penalty, to which he has pleaded not guilty.

via metro: Neo-Nazi Charlottesville car killer to argue ‘self-defense’


Von AgnosticPreachersKid – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

The post Neo-Nazi Charlottesville car killer to argue ‘self-defense’ appeared first on dokmz.

Germany neo-Nazis draw swastikas on van of Jewish man walking 1,000 miles for refugee children

Tue, 11/27/2018 - 11:20

Filmmaker ‘devastated’ to find racist graffiti. Neo-nazis in Germany scrawled swastikas on the camper van of a Jewish filmmaker who is walking 1,000 miles across Europe to raise awareness of refugee children. Grig Richters said the Nazi symbol was daubed seven times on his vehicle after he left it in a car park in Hanover at night. The vandals also wrote “refugees out” on the van, which is being driven by a supporter following the 31-year-old as he walks from Paris to Berlin. The German-born filmmaker set out on 28 October to bring attention to the growing number of unaccompanied children in refugee camps in Europe and to call on western governments to offer them refuge. He described his brightly painted van – driven by a different supporter on each leg of his journey – as a “petition on wheels” designed to bring attention to his journey. The vehicle has been signed by thousands of supporters he has met during his walk. The far right is on the rise and that’s partly why I felt I had to do this
Grig Richters, filmmaker  It is thought to have been vandalised while left in a secured car park overnight. “This been an emotional journey for me and I was devastated for a moment when I saw it,” he told The Independent. Vandals scrawled “refugees out” and a swastika on the van’s window (Grig Richters) Mr Richter, who lives in London, reported the graffiti to the police and was able to scrub the swastikas from his van.

via independent: Germany neo-Nazis draw swastikas on van of Jewish man walking 1,000 miles for refugee children

View this post on Instagram

So yesterday morning as I pick up the car from a CCTV secured garage in Hannover, I find this on the car. Luckily me and my driver, Inka, were able to get rid of everything! But we did report it to the police. Nothing happened but it shows you that there are ideots everywhere. This could have happened in any city and the police in Hanover treated us with much respect! We need to show those people that we are stronger. So let‘s make some peaceful noise!

A post shared by Grig Richters (@grigrichters) on Nov 25, 2018 at 12:35am PST

The post Germany neo-Nazis draw swastikas on van of Jewish man walking 1,000 miles for refugee children appeared first on dokmz.

Networked Hate: A Social Media Analysis of the Baraboo, Wisconsin Hitler-Salute Controversy

Mon, 11/26/2018 - 13:22

There is much talk of the “power” of social media, particularly as it relates to disseminating messages (positive and negative) and propagating narratives. We are in a divisive age that is seeing a rise in right-wing prominence and an accompanying increased willingness to “share” racist, homophobic, misogynistic, and antisemitic ideas using the Internet and social media platforms as vehicles. Therefore, it becomes even more important for digital humanists working in these areas to interject themselves into these conversations. It is also a way for scholars to take the important step into the public arena and to apply their work to public, contemporary issues. One of the ways of doing this is a deep dive into, for example, who on Facebook is disseminating Holocaust denial materials (see the work of historian Jennifer Evans, for example).1 However, one of the drawbacks of this important methodology is timeliness, in that it takes a considerable amount of time to complete the necessary research. On the other hand, the data gained can be incredibly rich and insightful.

via thehistoryinquestion: Networked Hate: A Social Media Analysis of the Baraboo, Wisconsin Hitler-Salute Controversy

The post Networked Hate: A Social Media Analysis of the Baraboo, Wisconsin Hitler-Salute Controversy appeared first on dokmz.

Pages