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fascism is not an opinion - fascism is a crime
Updated: 17 hours 29 min ago

BABY ADOLF Couple accused of joining banned far-right group National Action ‘named their newborn baby after Adolf Hitler’

Tue, 10/09/2018 - 12:37

Claudia Patatas, 38, and Adam Thomas, 22, as well as Daniel Bogunovic, 27, are charged with being members of the banned National Action group. A COUPLE accused of membership of a banned extreme far-right terrorist group named their baby after Adolf Hitler, a court heard today. Jurors heard Adam Thomas, 22, and his partner Claudia Patatas, 38, gave their child the middle name Adolf, which the prosecution alleged was in honour of the infamous Nazi leader. The Crown also claimed the couple were pictured at home with another man, a convicted racist and “vehement Nazi”, who was holding a Swastika flag and performing a Hitler-style salute over their baby. Thomas and Patatas, both from Banbury, Oxfordshire, are on trial at Birmingham Crown Court accused of being members of the group National Action. Thomas also stands accused of a having a terrorist document, namely the Anarchist’s Cookbook. Co-defendant Daniel Bogunovic, 27, from Leicester, is also in the dock facing the same membership charge. Opening the case, Barnaby Jameson, prosecuting, said all three defendants were alleged members of National Action – a group “so extreme and violent” it was banned by the Government in December 2016. Mr Jameson said Bogunovic and Thomas had a “particular interest” in owning machetes, and that bomb-making instructions were found on the second man’s computer.

via thesun: BABY ADOLF Couple accused of joining banned far-right group National Action ‘named their newborn baby after Adolf Hitler’

siehe auch: British couple named baby after Adolf Hitler, court hears. Mother and father accused of being members of banned neo-Nazi terrorist group National Action. A British couple who are accused of being members of a banned neo-Nazi terrorist group named their baby after Adolf Hitler, a court has heard. Adam Thomas, 22, and his partner, Claudia Patatas, 38, gave their child the middle name Adolf. The prosecution alleged the couple were pictured at home with another man, a convicted racist and “vehement Nazi” who was holding a Swastika flag and performing a Hitler-style salute over their child. Mr Thomas and Ms Patatas, both of Waltham Gardens, Banbury, Oxfordshire, are on trial at Birmingham Crown Court accused of being members of National Action. The pair have been charged along with Daniel Bogunovic, 27, of Crown Hills Rise, Leicester.

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Parteiwechsel: Altötting hat jetzt einen Stadtrat der AfD

Tue, 10/09/2018 - 12:30

Der AfD-Kreisverband ist mit Günther Vogl ab sofort im Altöttinger Stadtrat vertreten. Vogl war vorher bei den “Republikanern”.  Der Kreisverband der AfD ist ab sofort im Stadtrat der vertreten. Der Grund: Stadtrat Günther Vogl, vormals Mitglied der „Republikaner“, ist jetzt bei der „Alternative für Deutschland“. Man habe großen Respekt vor Vogls Entscheidung, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung des Kreisverbands der AfD. Es sei nicht einfach, ein Parteibuch zurückzugeben, für das man Jahrzehnte lang Politik gemacht hat. Komplett von Null anfangen wird Vogl offenbar nicht müssen. Er könne nahtlos da weiter machen, wo er bei den Republikanern aufgehört hatte und seine politische Arbeit insbesondere in Umweltfragen und Fragen der Bürgerbeteiligung durch direktdemokratische Abstimmungen sogar noch ausweiten, heißt es in der Pressemitteilung. Aus Günther Vogls Steckbrief auf Facebook: “Herzlich Willkommen auf meiner Facebook Seite. Hier berichte ich ausführlich über meine Tätigkeit als Stadtrat für die Republikaner von Altötting.” Die Republikaner wird er wohl bald zur AfD ändern. Günther Vogl ist 58 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder. Er ist staatlich geprüfter Chemietechniker. Seine politische Einstellung beschreibt Vogl als konservativ. 2014 hatte sich Vogl für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Kreisstadt zur Wahl gestellt.

via innsalzach24: Parteiwechsel: Altötting hat jetzt einen Stadtrat der AfD

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Nach Gastbeitrag in der “FAZ” „Adolf Hitler light“ – Historiker gehen mit Gauland ins Gericht

Tue, 10/09/2018 - 12:21

Die Historiker Wolffsohn und Benz werfen Alexander Gauland vor, Argumentation und Duktus einer Hitler-Rede übernommen zu haben. Der AfD-Chef weist das zurück.  Namhafte Historiker haben AfD-Chef Alexander Gauland vorgeworfen, in einem Zeitungsbeitrag Duktus und Argumentation einer Rede Adolf Hitlers übernommen zu haben, die dieser 1933 vor Arbeitern in Berlin-Siemensstadt gehalten hatte. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel schreibt der renommierte Antisemitismus- und NS-Forscher Wolfgang Benz, Gaulands in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienener Text sei „ganz offensichtlich eng an den Hitlers geschmiegt“. Es handele sich nicht um ein Plagiat, aber um eine Paraphrase. Diese wirke so, „als habe sich der AfD-Chef den Redetext des Führers von 1933 auf den Schreibtisch gelegt, als er seinen Gastbeitrag für die ,FAZ’ schrieb.“ Gauland schreibt von „globalistischer Klasse“ Gauland, der bis 2012 auch Kolumnist des Tagesspiegels war, hatte am Wochenende in der „FAZ“ in seinem Gastbeitrag zum Thema Populismus die angebliche Heimatlosigkeit der Eliten angeprangert. Eine „globalistische Klasse“ gebe kulturell und politisch den Takt vor. Ihre Mitglieder fühlten sich in einer abgehobenen Parallelgesellschaft als Weltbürger, schrieb der AfD-Politiker. Ihnen gegenüber stünden „diejenigen, für die Heimat noch immer ein Wert an sich ist und die als Erste ihre Heimat verlieren, weil es ihr Milieu ist, in das die Einwanderer strömen“. Hitler hatte in seiner Siemensstadt- Rede 1933 gegen „eine kleine, wurzellose, internationale Clique“ Front gemacht, die überall und nirgends zu Hause sei, heute in Berlin lebe und morgen in Brüssel. Das Volk aber könne ihnen nicht nachfolgen, es sei „gekettet an seine Heimat, ist gebunden an die Lebensmöglichkeiten seines Staates, der Nation“.
Historiker Benz schreibt, Gauland habe die Kritik an der „internationalen Clique“ für den heutigen Sprachgebrauch modernisiert, indem er sie „globalistische Klasse“ nenne. „Nach dieser Methode wird aus den Städten Berlin, Brüssel, Paris, Prag, Wien oder London, zwischen denen die Internationalen bei Hitler hin und her ziehen, bei Gauland Berlin, London und Singapur.“ Historiker Wolffsohn: Das hat Methode Auch der Zeithistoriker Michael Wolffsohn geht hart mit dem AfD-Vorsitzenden ins Gericht. Er sagte dem Tagesspiegel: „Es ist schlimm, dass Gauland seinen gebildeten Anhängern signalisiert, dass er Rede und Duktus Hitlers kennt und dass er die gegen die Juden gerichteten Vorwürfe Hitlers nun auf die Gegner der AfD von heute überträgt.“ Wer die Hitler-Rede dagegen nicht kenne, dem juble Gauland „Adolf Hitler light“ unter. Wolffsohn fügte hinzu, Gaulands Umgang mit der NS-Vergangenheit habe Methode. Er verwies in diesem Zusammenhang auf Gaulands Äußerung, Hitler und die Nationalsozialisten seien „nur ein Vogelschiss“ in tausend Jahren deutscher Geschichte. Zugleich warnte Wolffsohn wie bereits bei früheren Gelegenheiten davor, die AfD pauschal als „Nazi-Partei“ abzustempeln. „Sie ist es auch, aber nicht nur. Und genau das macht sie so gefährlich.“

via tagesspiegel: Nach Gastbeitrag in der “FAZ” „Adolf Hitler light“ – Historiker gehen mit Gauland ins Gericht

siehe auch: Twitter-User entdeckt Parallelen zwischen Gauland-Text und Hitler-Rede. Hitler 1933 vor Arbeitern in Siemensstadt und Gauland über Populismus in der „FAZ“: Wir dokumentieren beide Textauszüge im Vergleich. Tilmann Warnecke Anja Kühne
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland im Bundestag. „Warum muss es Populismus sein?“, ist ein Gastkommentar des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland in der „FAZ“ vom 6. Oktober überschrieben. Darin erklärt Gauland den Populismus als Reaktion auf den „Egoismus der Globalisten“. Ein Twitter-User entdeckte Parallelen zwischen dem Kommentar des AfD-Vorsitzenden und einer Rede, die Adolf Hitler am 10. November 1933 vor Arbeitern in Berlin in Siemensstadt hielt. Der User, der auf Twitter als @znuznu firmiert und lieber anonym bleiben will, erklärte am Dienstag auf Nachfrage am Telefon, Hitlers Rede sei ihm aus seinem Geschichtsstudium geläufig, in dem er sich intensiv mit der NS-Zeit und der Rhetorik der Nazis befasst habe. Dokumentiert sei Hitlers Rede auch in online zugänglichen Videos auf Archive.org und Youtube. Bevor er seinen Tweet absetzte, habe er den Redetext zusätzlich in schriftlicher Form auf dem Portal „Filmarchives online“ gelesen, einem von der EU geförderten Projekt, das Dokumente aus altem nicht-fiktionalen Filmmaterial zugänglich macht. „Die Ähnlichkeiten zu Gaulands Text sind mir daher sofort aufgefallen“, sagt „znuznu“.


By @infozentraleDBG_22359, CC0, Link

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Fast 200 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer und Redner von PEGIDA-Versammlungen in Dresden

Tue, 10/09/2018 - 05:13

PEGIDA war nie eine harmlose Versammlung. Frühzeitig fielen diverse Teilnehmer dieser speziellen Dresdner Veranstaltung dadurch auf, dass sie pöbelten, verfassungsfeindliche Kennzeichen zeigten, fragwürdige Parolen hochhielten oder auch mal am Rand der Demo gewalttätig wurden. André Schollbach hat sich jetzt mal die Liste der Verfehlungen geben lassen. Eine Kleine Anfrage des Dresdner Landtagsabgeordneten der Linkspartei André Schollbach hat jetzt ergeben, dass gegen Teilnehmer und Redner von PEGIDA-Versammlungen in Dresden durch die Staatsanwaltschaft bislang 198 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sind. In ihrer Antwort listet die Staatsregierung sämtliche Sachverhalte, den jeweiligen Straftatbestand sowie den aktuellen Stand des Verfahrens auf. Der Beantwortung der Kleinen Anfrage liegt eine Sonderauswertung der Polizeidirektion Dresden zugrunde. Denn Straftaten im Zusammenhang mit Versammlungen von PEGIDA werden laut Staatsregierung im Polizeilichen Auskunftssystem nicht separat erfasst und können daher nicht automatisiert ausgewertet werden. Aber das, was die Dresdner Polizei herausgesucht hat, spricht Bände. Auch dann, wenn viele der angezeigten Straftaten nicht aufgeklärt werden konnten, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte. Unter den genannten 198 Ermittlungsverfahren befinden sich jeweils 25 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Weiterhin wurden 18 Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und elf Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Zudem gab es Ermittlungsverfahren wegen Raubes, Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung, Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten, Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, zählt Schollbach auf. „Nicht nur der Anführer von PEGIDA ist ein mehrfach vorbestrafter Krimineller, auch Redner und Teilnehmer haben zahlreiche zum Teil schwerwiegende Straftaten begangen“, fasst Schollbach seine Sicht auf den Straftatenkatalog zusammen. „Die Vielzahl an Gewaltdelikten und die große Zahl an Straftaten gegen die öffentliche Ordnung verdeutlichen den demokratiefeindlichen Charakter von PEGIDA. Hier ist der demokratische Rechtsstaat gefordert. In geeigneten Fällen sollte für diese Straftaten das Instrument des beschleunigten Verfahrens gemäß § 417 StPO verstärkt angewendet werden, damit sich die Täter zügig vor Gericht verantworten müssen.“ Die angezeigten Delikte zeigen, dass PEGIDA immer auch von Rechtsradikalen genutzt wurde, die sich unter die „besorgten Bürger“ mischten. Das begann schon 2014 – weit vor der Ankunft der Geflüchteten im Sommer/Herbst 2015. Viele der Fälle wurden inzwischen eingestellt – entweder, weil von den Behörden die Täter nicht ermitteln konnten oder weil „Rechtswidrigkeit oder Schuld“ aus Sicht der Ermittler nicht nachweisbar war.

via l-iz: Fast 200 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer und Redner von PEGIDA-Versammlungen in Dresden

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Bahnhof in Böblingen – 30-Jähriger brüllt rechte Parolen – #schauhin #pack #kaltland

Tue, 10/09/2018 - 05:09

Mit einem äußerst aggressiven 30-Jährigen hatte es die Polizei am Sonntag um Mitternacht zu tun. Ein Passant hatte die Beamten am Böblinger Bahnhof darauf aufmerksam gemacht, dass es zwischen dem 30-Jährigen und anderen Fahrgästen zuvor in der S-Bahn zu Pöbeleien und einer Schlägerei gekommen war. In Böblingen war der alkoholisierte 30-Jährige dann aus dem Zug ausgestiegen. Als die Polizisten ihn daraufhin kontrollieren wollten, rief er ihnen rechtsextreme Parolen entgegen und hetzte gegen Ausländer und die Polizei. Ein Gespräch mit ihm sei nicht möglich gewesen, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Auch auf den Vorschlag, sich von einem Bekannten abholen und nach Hause bringen zu lassen, ging der Mann nicht ein. Ermittlungen wegen Volksverhetzung Um ihn in Gewahrsam nehmen zu können, wollten die Beamten dem Mann schließlich Handschellen anlegen, allerdings wehrte er sich vehement und musste zu Boden gebracht werden

via leonberger kreiszeitung: Bahnhof in Böblingen 30-Jähriger brüllt rechte Parolen 

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Kinder in Berlin-Marzahn beleidigt und bedroht! – #schauhin #kaltland #pack

Tue, 10/09/2018 - 05:06

Gestern Nachmittag kam es zu einer Beleidigung und einer Bedrohung in Marzahn. Zeugenaussagen zufolge saß ein 45-Jähriger gegen 17.30 Uhr auf einer Bank eines Spielplatzes im Belziger Ring und soll mehrere Familien, die sich dort befanden und miteinander auf Russisch unterhielten, fremdenfeindlich beschimpft haben. Darüber hinaus beobachtete er zwei sieben und acht Jahre alte, spielende Jungen. Diese soll er mit einer Geste bedroht und auch anschließend auf sexueller Grundlage beleidigt haben.

via berliner sonntagsblatt: Kinder in Berlin-Marzahn beleidigt und bedroht!

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Frau schlägt zwei Syrern ins Gesicht – #kaltland #schauhin

Tue, 10/09/2018 - 05:03

Zwei Syrer wurden am Donnerstag, 4. Oktober, von einer bislang unbekannten Frau ins Gesicht geschlagen. Zuvor soll die Täterin die beiden 19-Jährigen im Bestehornpark rassistisch beleidigt haben. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen. Das teilte die Polizei erst am Montag mit. Nach aktuellen Angaben der Polizei gaben die Männer an, die beschuldigte Frau nicht zu kennen. Sie hatte einen Hund dabei.

via volksstimme: Frau schlägt zwei Syrern ins Gesicht

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Wahlkampf gegen Menschenrechte – AfD will Ehe für alle durch Gesetz und notfalls Klage abschaffen

Tue, 10/09/2018 - 04:15

Bei einer Pressekonferenz kündigte die Bundestagsfraktion an, mit ihrem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf zur “Aufhebung” der gleichgeschlechtlichen Ehe vor allem die Union auf ihr “Gewissen” zu prüfen. Kurz vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen schießt die AfD mit allen Kanonen auf die gleichgeschlechtliche Ehe. Bei einer Pressekonferenz der Bundestagsfraktion erläuterte die Partei am Dienstag nicht nur ihren Gesetzentwurf “zur Aufhebung des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts”, der am Donnerstag im Plenum debattiert werden soll, sondern kündigte auch eine Initiative für eine Klage vor dem Verfassungsgericht an, sollte der Entwurf keine Mehrheit finden. Konkret behauptet die Partei, das im Sommer 2017 vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Öffnung der Ehe verstoße gegen die Verfassung, weil dafür das Grundgesetz hätte geändert werden müssen: “Die Geschlechterverschiedenheit ist eines der konstituierenden Merkmale des durch das Grundgesetz gedeckten Ehebegriffs”, heißt es in dem AfD-Antrag. Allerdings hatte in der letzten Legislaturperiode eine Mehrheit von Rechtsexperten in einer Ausschussanhörung argumentiert, dass eine einfachgesetzliche Ehe-Öffnung rechtens ist (queer.de berichtete). Außerdem wird damit gerechnet, dass das Bundesverfassungsgericht keine Einwände habe, weil es bereits den Familienbegriff aus dem gleichen Grundgesetzartikel 6, der Ehe und Familie unter den besonderen Schutz stellt, ausdrücklich auch auf Regenbogenfamilien bezogen hatte. (…) Wenn der Entwurf scheitere, werde eine Klage in Karlsruhe gegen das Gesetz zur Ehe für alle “der nächste Schritt” sein, so Brandner. Dafür sind allerdings mindestens 25 Prozent aller Abgeordneten im Bundestag nötig. Brandner meinte, wie beim Antrag werde zu schauen sein: “Wir positioniert sich die CDU, insbesondere die CSU, die ja wohl nach meiner Kenntnis fast geschlossen dagegen gestimmt hatte, auch im Lichte der bayrischen Landtagswahl?” Brandner erinnerte daran, dass rund drei Viertel der damaligen Unionsabgeordneten gegen die Ehe für alle gestimmt hatten (queer.de berichtete). Der AfD-Politiker will diese nun vorführen: Wenn Unions-Abgeordnete “ein Gewissen hätten”, sollten und müssten sie die AfD unterstützen. Finde der Gesetzentwurf keine Zustimmung, werde man “auf Unterschriftensammlung gehen im Bundestag und hoffen, dass diejenigen von der CDU und insbesondere der CSU, die dagegen waren, auch sich daran beteiligen, dass wir die 25 Prozent erreichen”.

via queer: Wahlkampf gegen Menschenrechte – AfD will Ehe für alle durch Gesetz und notfalls Klage abschaffen

AfD stellt Gesetzentwurf zur "Aufhebung" der gleichgeschlechtlichen Ehe vor – bei einem Scheitern will die Partei in Karlsruhe klagen und dazu das "Gewissen" von Unionsabgeordneten prüfen https://t.co/R4yQgcgSWb

— queer.de (@queer_de) October 9, 2018

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Ministerium bestätigt: Maaßen bleibt im Amt

Tue, 10/09/2018 - 03:19

Bis sein Nachfolger gefunden ist, bleibt Maaßen in Berlin Verfassungsschutz-Chef. Wuppertal/Berlin – Wieso ist der Demokratie-Dienstleister Hans-Georgen Maaßen (55) eigentlich noch im Amt als Verfassungsschutz-Chef? In einem Tweet stellt Ulli Tückmantel, Chefredakteur der “Westdeutschen Zeitung”, klar: “Nur mal so nach all dem #Seehofer-Theater samt #Nahles-Brief: Hans-Georg Maaßen ist unverändert Präsident des @BfV_Bund, eine Termin für seine Entpflichtung nicht bekannt und ein/e Nachfolger/in nicht benannt.” Das greift auch Userin Andrea auf: “Diese Frage sollte das @BMI_Bund und (HS) bitte beantworten. Wie lange soll H-G. Maaßen noch diese Behörde leiten? Nach den neuesten Vorfällen, dürfte er nun endgültig auch nicht als “Sonderberater” im BMI tragbar sein. #fragdenminister” Mit der Antwort lässt sich das Bundesinnenministerium gut 18 Stunden Zeit. Und dann das: “Hans-Georg Maaßen bleibt Präsident des @BfV_Bund bis sein Nachfolger/ seine Nachfolgerin gefunden ist.” Diese schwammige Formulierung lässt den möglichen Schluss zu, dass Maaßen noch eine ganze Weile Chef vom Verfassungsschutz bleiben könnte. Und die Empörung lässt nicht lange auf sich warten! “Jemand der für ungeeignet befunden wurde hat sofort abgezogen zu werden, das kann doch nicht so schwer sein! Mir graut‘s, dass er anscheinend noch immer Entscheidungen treffen darf.” (Rechtschreibung übernommen), heißt da etwa. Oder: “#Maaßen ist untragbar fuer dieses Amt (oder jedes andere) , weil er mit Rechtsradikalen sympathisiert. Warum ist denn nicht ein Stellvertreter eingesetzt worden? Es ist unverantwortlich, jemanden wie Maaßen im Amt zu lassen. #maassenmussweg”

via tag24: Ministerium bestätigt: Maaßen bleibt im Amt


Von Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme – Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme, CC BY-SA 3.0 de, Link

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Videoauswertung zu Flaschenwürfen: 71 Anzeigen gegen Neonazis in Apolda

Tue, 10/09/2018 - 01:42

Videoauswertung zu Flaschenwürfen auf Einsatzkräfte läuft noch. Zwei Anzeigen gegen Personen aus dem linken Spektrum. Die Polizei hat am vergangenen Freitag und Samstag in Verbindung mit den Rechtsrock-Veranstaltungen in Apolda mehr 71 Anzeigen gegen Teilnehmer aus der rechtsextremen Szene erstellt. 56 davon sind nach Auskunft eines Sprechers der Landespolizeidirektion Erfurt Strafanzeigen. In 30 Fällen liege der Verdacht des Verwendens verbotener Nazisymbole vor. In drei Fällen werde wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt und elfmal gehe die Polizei dem Verdacht der Beleidigung nach. Neun Personen sollen Widerstand gegen Beamte geleistet haben. In einem Fall fiel ein Rechter mit einer Trunkenheitsfahrt auf und ein anderer mit illegalen Drogen. Hinzu kommen drei Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie 13 Verstöße gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz, unter anderem wegen „allgemeiner Gefährdung“. Apolda wehrt sich gegen Rechtsradikale Zwischen 300 und 500 Menschen haben am Samstag auf dem Marktplatz in Apolda gegen ein geplantes Rechtsrock-Konzert im Ort protestiert. Parallel versammelten sich laut Polizei am Rande des Platzes bereits am Nachmittag zwischen 200 und 300 Rechtsextreme. (…) Gegen 18.40 Uhr war es an einer Zugangsschleuse zum Markt zu Flaschenwürfen auf Polizisten gekommen. Um diese aufzuklären, werde noch immer Videomaterial der Polizei aber auch von Zeugen der Ereignisse, ausgewertet, sagte ein Polizeisprecher der Thüringer Allgemeinen. Wann genauere Erkenntnisse vorliegen, sei noch unklar. Mehrere Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern hatten die Ereignisse während des Einsatzes mit Videokameras aufgezeichnet.
Das Rechtsrockkonzert am Samstagabend auf dem Marktplatz war vom Veranstalter etwa einer Stunde nach Beginn abgebrochen worden. Zuvor hatte die Polizei das Unterbrechen gefordert, weil mehrere Polizisten verletzt waren. Bevor die Polizei die Veranstaltung auflösen konnte, wurde diese dann vom Organisator selber beendet.

via ta: Videoauswertung zu Flaschenwürfen: 71 Anzeigen gegen Neonazis in Apolda

siehe auch: Neonazifeste in Thüringen werden zum Desaster. Acht verletzte Polizisten, Steinwürfe, Pfefferspray: Thüringen ist am Wochenende zum Kampfplatz von Neonazis geworden. Mit einem misslungenen Rechtsrockfestival hat sich die Szene blamiert. Über dem Marktplatz der kleinen Thüringer Stadt Apolda wabert der Geruch von Pfefferspray, selbst in einigen Metern Entfernung brennen noch die Augen vom Reizgas. Hunderte kaputte Glasflaschen, Unmengen Müll und mehrere Pflastersteine liegen am Sonntagmorgen noch herum. Die Spuren eines gewalttätigen Kampfes: Neonazis gegen Polizisten. Und die Rechtsextremen haben verloren.

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Werder Bremen erwägt Dauerkarten-Entzug für AfD-Anhänger

Tue, 10/09/2018 - 01:37

Dürfen AfD-Anhänger bald keine Dauerkarten mehr für das Weserstadion kaufen? Werder Bremen denkt über einen solchen Schritt nach. Der Präsident vom SV Werder Bremen , Hubertus Hess-Grunewald, hat eine deutliche Haltung gegenüber der AfD. Nun geht der Verein aber einen drastischen Schritt, der zahlreichen Fans den Stadionbesuch erschweren könnte: ein Dauerkarten-Entzug für AfD-Anhänger. Wie die „Welt“ berichtet, drohte der Vereinspräsident in einer E-Mail an einen bekennenden AfD-Sympathisanten: „Darüber hinaus werden wir uns mit Ihrem Wunsch, die Dauerkarte behalten zu wollen, noch intensiv beschäftigen.“ Vorausgegangen war eine Korrespondenz, zu der Hess-Grunewald geschrieben haben soll: „Meine Aussage wird offenbar von Ihnen nicht als Aufforderung zum Dialog verstanden“. Der Fan soll zuvor seine Vereinsmitgliedschaft bei Werder Bremen gekündigt haben – nach 30-jähriger Club-Zugehörigkeit. Begründet hatte er dies wohl mit Aussagen des Präsidenten.
Hess-Grunewald: „Es ist ein Widerspruch, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen“ Der Fan habe nach 30-jähriger Club-Zugehörigkeit seine Mitgliedschaft abgegeben, weil er mit den AfD-kritischen Aussagen des Werder-Präsidenten nicht einverstanden gewesen sei. Hubertus Hess-Grunewald hatte beispielsweise im September in einem Interview mit dem „Weserkurier“ seine Abneigung gegen die AfD kundgetan. „Jeder AfD-Wähler sollte schon wissen, dass es ein Widerspruch ist, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen“, sagte der Werder-Boss. In dem Interview hatte er aber auch gesagt, dass diese Menschen dennoch ins Stadion kommen könnten. Möglicherweise können sie das bald aber nicht mehr mit einer Dauerkarte tun. Denn Hubertus Hess-Grunewald kündigte an, man werde über weitergehende Konsequenzen für jene Bremen-Fans nachdenken, die aus Protest gegen die politische Haltung des Vereins ausgetreten sind. „Es sei nicht auszuschließen, dass wir in Zukunft Dauerkarten nur noch an Vereinsmitglieder ausgeben“, schrieb er nun.

via morgenpost: Werder Bremen erwägt Dauerkarten-Entzug für AfD-Anhänger

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Neonazis kippen Speisereste des Rechtsrock-Konzerts vor Haus des Bürgermeisters von Magdala

Tue, 10/09/2018 - 01:34

Nachdem das geplante Neonazi-Konzert am Wochenende in Magdala verboten wurde, haben offenbar enttäuschte Teilnehmer Essensreste vor dem Haus des Bürgermeisters abgeladen. Außerdem bitten Rechtsextreme im Netz um Spenden für den Veranstalter. Enttäuschte Teilnehmer des Neonazi-Konzerts „Rock gegen Überfremdung“ haben offenbar größere Mengen Speisereste vor dem Haus des Bürgermeisters in Magdala abgeladen. Ein auf Twitter verbreitetes Foto zeigt mindestens vier Personen, die Eimer mit Essensresten vor der Toreinfahrt von Mario Haßkarl (CDU) auskippen. Sie entladen die Eimer von einem Kleinlaster, der wahrscheinlich für das Konzert-Catering genutzt wurde. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) kommentierte auf Twitter: „So gehen Nazis mit frei gewählten Bürgermeistern um, und so akzeptieren diese Leute die Demokratie und den Rechtsstaat.“ Nazis haben heute nach dem gescheitertem Rechtsrock-Konzert ihre Speisereste vor dem Haus des Bürgermeisters in Magdala entladen. Wieso der in Kahla lebende Turone Sebastian Dahl vorbei gefahren ist darf sich nun jedeR selbst denken #Apolda0610 pic.twitter.com/kBuZPHhy5r —> LAEUFTNICHT (@LAEUFTNICHT) 8. Oktober 2018 (…) Tatsächlich scheint der Anmelder der Veranstaltung in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken. Auf Twitter werden Anhänger der rechtsextremen Szene dazu aufgerufen, das Veranstaltungshemd zum Konzert zu kaufen und einen selbstgewählten Betrag dafür zu zahlen. „Es können 15 Euro oder auch 100 Euro sein. Jeder Betrag ist willkommen…“ Für den Veranstalter könne es ansonsten den „finanziellen Ruin“ bedeuten.

via ta: Neonazis kippen Speisereste des Rechtsrock-Konzerts vor Haus des Bürgermeisters von Magdala

Nazis haben heute nach dem gescheitertem Rechtsrock-Konzert ihre Speisereste vor dem Haus des Bürgermeisters in Magdala entladen. Wieso der in Kahla lebende Turone Sebastian Dahl vorbei gefahren ist darf sich nun jedeR selbst denken #Apolda0610 pic.twitter.com/kBuZPHhy5r

— LAEUFTNICHT (@LAEUFTNICHT) October 8, 2018

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Vox-Partei in Spanien Der Aufstieg der Rechtsextremen

Tue, 10/09/2018 - 01:30

In Spanien bekommt die rechtsextreme Partei Vox immer mehr Zulauf. Das hat auch Auswirkungen auf die Volksparteien: Immer häufiger wird nun ein konservativerer Weg eingeschlagen. Eine Veranstaltungshalle in einem der Außenbezirke von Madrid am vergangenen Sonntag. Rund 10.000 Menschen haben sich hier versammelt. Die Halle ist voll, viele müssen draußen bleiben. Ein voller Erfolg für Santiago Abascal, Präsident der Partei Vox: “Wir lieben Europa, wir sind Europa – das können wir mit mehr Recht als andere sagen. Denn wir haben Europa vor dem vorrückenden Islam geschützt, in sieben Jahrhunderten Reconquista!” Europafeindlich seien die Oligarchien, die die europäische Identität zerstörten, die Masseneinwanderung forderten und die keinen Respekt vor Spanien hätten, so Abascal. Solche Töne sind neu in Spanien – so neu wie die Partei, aus der sie kommen: Vox ist gerade einmal gut vier Jahre alt. Bei den vergangenen spanischen Parlamentswahlen 2016 kam sie auf gerade einmal 0,2 Prozent der Stimmen. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Parteimitglieder allerdings mehr als verdreifacht: Von rund 3000 auf mehr als 10.000. (…) Die Dominanz der beiden großen Volksparteien ist aber auch in Spanien schon lange vorbei. Neue Parteien sind auf der Bildfläche erschienen, darunter eben auch Rechtsextreme. Ob sie künftig mehr Bedeutung erlangen werden, ist noch offen. Dass Spaniens Konservative einen härteren Ton anschlagen, ist dagegen schon heute Realität.

via tagesschau: Vox-Partei in Spanien Der Aufstieg der Rechtsextremen

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Mehr als 70 #Anzeigen gegen #Rechtsextremisten am Wochenende in #Thüringen – #nazi #prügelpack

Mon, 10/08/2018 - 08:53

Um die Flaschenwürfe am Samstagabend auf Polizisten an einer Zugangsschleuse zum Marktplatz von Apolda aufzuklären, werde noch immer Videomaterial der Polizei aber auch von Zeugen der Ereignisse ausgewertet. Die Polizei hat am vergangenen Freitag und Samstag in Verbindung mit den Rechtsrock-Veranstaltungen in Apolda mehr als 70 Anzeigen gegen Teilnehmer aus der rechtsextremen Szene erstellt. 56 davon sind nach Auskunft eines Sprechers der Landespolizeidirektion Erfurt Strafanzeigen. In 30 Fällen liegt der Verdacht des Verwendens verbotener Nazisymbole vor. In drei Fällen wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt und elf Mal geht die Polizei dem Verdacht der Beleidigung nach. Neun Personen sollen Widerstand gegen Beamte geleistet haben. In einem Fall fiel ein Rechtsextremer mit einer Trunkenheitsfahrt auf und ein anderer mit illegalen Drogen. Hinzu kommen drei Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie 13 Verstöße gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz, unter anderem wegen „allgemeiner Gefährdung“. (…) Um die Flaschenwürfe am Samstagabend auf Polizisten an einer Zugangsschleuse zum Marktplatz von Apolda aufzuklären, werde noch immer Videomaterial der Polizei aber auch von Zeugen der Ereignisse ausgewertet, sagte ein Sprecher. Wann genauere Erkenntnisse vorliegen, sei noch unklar. Mehrere Polizeibeamte hatten die Ereignisse während des Einsatzes mit Videokameras aufgezeichnet. Das Rechtsrockkonzert am Samstagabend auf dem Marktplatz von Apolda war vom Veranstalter nach etwa einer Stunde abgebrochen worden.

via ta: Mehr als 70 Anzeigen gegen Rechtsextremisten am Wochenende in Thüringen

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Gotha – #Rechtsextreme #schänden jüdischen #Gedenkstein – #waffen #neonazi #pack

Mon, 10/08/2018 - 08:50

Rechtsextreme haben in Gotha einen Gedenkstein für eine ehemalige #Synagoge geschändet. Die Polizei hat vier Tatverdächtige festgenommen. Sie trugen einen Elektroschocker bei sich. Mutmaßliche Rechtsextreme haben einen Gedenkstein für die ehemalige Synagoge im thüringischen Gotha geschändet. Sie hinterließen laut Polizei am Samstag Aufkleber mit eindeutig rechtsextremem Inhalt auf dem Stein. Die Polizei nahm vier Verdächtige in Tatortnähe fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten weitere Aufkleber, Sturmhauben und Kopfbedeckungen mit Symbolen verfassungswidriger Organisationen sowie einen Elektroschocker und einen Schlagring. Am Sonntagabend entdeckte die Polizei bei der Kontrolle einer weiteren Personengruppe erneut Aufkleber mit rechtem Inhalt, zwei der Kontrollierten hatten zudem Reizgas dabei. Gegen die Männer laufen nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

via spon: Gotha Rechtsextreme schänden jüdischen Gedenkstein

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Angebliche #Messerangriffe durch Migranten: #AfD verbreitet falsche Infos auf neuer Website – #hetzer #lügenfressen

Mon, 10/08/2018 - 08:46

Auf einer neuen Website verbreitet die AfD-Bundestagsfraktion Falschmeldungen über Migranten. Das ergaben Recherchen des ARD-„Faktenfinder“. Demnach bringt die Partei hunderte angebliche „Messerangriffe“ mit Zuwanderern in Verbindung. Eine interaktive sogenannte „Karte des Schreckens“ sowie eine Liste mit angeblichen “aktuellen Fällen” listen Delikte auf, bei denen Messer genutzt wurden. Grundlage dafür sind laut Bericht Polizeimeldungen und Medienberichte. Doch der „Faktenfinder“ stieß bei den Daten auf zahlreiche Ungereimtheiten: So soll die AfD-Bundestagsfraktion auch solche Straftaten auflisten, die von Deutschen begangen wurde – oder bei denen die Täterherkunft zum Zeitpunkt der Meldung nicht bekannt war. Birkenau: Bei dem messerstechenden Täter nicht um einen Migranten Als ein Beispiel nennt der ARD-„Faktenfinder“ einen Messerangriff auf einen 21-Jährigen im südhessischen Birkenau. Auf Anfrage habe die Polizei dem Sender mitgeteilt, dass es sich bei dem messerstechenden Täter nicht um einen Migranten, sondern um einen hier geborenen Deutschen handelt. Auch bei einem von der AfD gelisteten Fall einer räuberischen Erpressung im niedersächsischen Delmenhorst bestehe laut den Beamten „keinerlei Migrationshintergrund“. Die AfD-Fraktion selbst hat sich zu ihrem Vorgehen bislang nicht geäußert.

via focus: Angebliche Messerangriffe durch Migranten: AfD verbreitet falsche Infos auf neuer Website

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Serb nationalist wins seat in Bosnia’s presidency, says party

Sun, 10/07/2018 - 14:53

Bosnian Serb nationalist leader Milorad Dodik has won the job of a Serb member in the country’s tripartite inter-ethnic presidency with 55 percent of votes, his party has said, based on 72 percent of ballots counted. Sunday saw about 3.3 million Bosnians cast ballots to elect an array of institutions in the country’s complex governing system, which was created by a peace accord that ended the war 25 years ago that killed 100,000 people and left millions homeless. The country consists of two regional mini-states – one Serb-run and a Muslim-Croat entity – with joint institutions in a central government. The ballot was seen as a test of whether Bosnia will move towards integration in the European Union and NATO or remain entrenched in rivalries stemming from the 1992-95 war. The campaign was marred by divisive rhetoric and allegations of irregularities that fueled tensions. In a show of widespread popular discontent with Bosnia’s politicians, thousands rallied at anti-corruption protests on Friday in Sarajevo and in the main Serb city of Banja Luka. Bosnia’s Serbs and Croats want to move closer to their ethnic kin in neighbouring Serbia and Croatia, while the Muslims want to keep Bosnia together. The issue was at the core of the 1990s’ war. ‘Solidarity, understanding, humanity’ welcome refugees in Bosnia The election’s main focus was the Bosnian presidency because of the candidacy of Dodik, who advocates eventual Serb separation from Bosnia.

via aljazeera: Serb nationalist wins seat in Bosnia’s presidency, says party

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At Secretive Retreat, Evangelicals Celebrate Brett Kavanaugh’s Confirmation

Sun, 10/07/2018 - 14:51

As the Senate prepared to vote to confirm Brett Kavanaugh to the Supreme Court on Saturday afternoon, evangelical Christian leaders were gathered at a secretive retreat in North Carolina to plan the conservative movement’s path forward. The Council for National Policy, which operates covertly and brings together faith-based conservatives to discuss political strategy, was holding a planning meeting in a second-floor ballroom at the Westin hotel in Charlotte when the Senate confirmed President Donald Trump’s second Supreme Court pick by a 50-48 vote. After a tumultuous few weeks in which Kavanaugh was accused of sexual assault, the group had remained cautious until the final moments, several participants told The Intercept. Following the Senate’s procedural vote on Kavanaugh’s nomination on Friday, the CNP attendees gathered that evening during dinner to pray that victory was near. (…) The event this weekend also showcased evangelical groups that helped champion Kavanuagh’s nomination. The Family Research Council, a group that sharply opposes LGBT and abortion rights, mobilized evangelical churches to support Kavanaugh. The group sent several representatives, including leader Tony Perkins, to the CNP retreat. The Faith and Freedom Coalition, another group that presented at the CNP conference, said in an email after the confirmation vote that it had produced more than 800,000 pieces of direct mail, 400,000 peer-to-peer text messages, and 1 million emails to Christian conservative voters in support of Kavanuagh’s confirmation.

via intercept: At Secretive Retreat, Evangelicals Celebrate Brett Kavanaugh’s Confirmation

“It’s like Gideon’s Army. We’re outnumbered but we still win. Kavanaugh, the voices against him outnumbered the voices for him, but looks like he’s going to win.” https://t.co/DNXy5Byiyq

— The Intercept (@theintercept) October 7, 2018

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Neonazifeste in Thüringen werden zum Desaster

Sun, 10/07/2018 - 13:00

Acht verletzte Polizisten, Steinwürfe, Pfefferspray: Thüringen ist am Wochenende zum Kampfplatz von Neonazis geworden. Mit einem misslungenen Rechtsrockfestival hat sich die Szene blamiert. Über dem Marktplatz der kleinen Thüringer Stadt Apolda wabert der Geruch von Pfefferspray, selbst in einigen Metern Entfernung brennen noch die Augen vom Reizgas. Hunderte kaputte Glasflaschen, Unmengen Müll und mehrere Pflastersteine liegen am Sonntagmorgen noch herum. Die Spuren eines gewalttätigen Kampfes: Neonazis gegen Polizisten. Und die Rechtsextremen haben verloren. Eigentlich sollte das Wochenende ihr Triumph werden – 6.000 Neonazis aus ganz Europa hatten sich zur dritten Auflage des Rechtsrockevents Rock gegen Überfremdung angekündigt, bekannte Bands wie Gigi & die Braunen Stadtmusikanten und Stahlgewitter sollten auftreten. Doch am geplanten Veranstaltungsort Magdala, gelegen zwischen Weimar und Jena, wartete am Freitag Niederlage Nummer eins: Weil ein Feldweg nicht zum Veranstaltungsgelände gehörte, verhängten die Behörden ein Betretungsverbot, der einzige Zugang war damit gesperrt. Die rechten Musikfans wichen auf den Marktplatz des knapp 20 Kilometer entfernten Apolda aus – doch dort wurde es eng. Ein Bürgerbündnis aus Parteien und Kirchen belegte einen Großteil des Platzes, die improvisierte Bühne für die Nazi-Bands fiel winzig aus. Niederlage Nummer zwei. Braune Musikfans sind verzweifelt Tag zwei, der Samstag, sollte eigentlich zum Höhepunkt des nicht so bunten Treibens werden. Die Neonazikameradschaft Turonen wollte eine Ersatzveranstaltung in Kirchheim nahe der Landeshauptstadt Erfurt organisieren, 1.500 Gäste sollten Platz finden. Doch dann kam wiederum ein Verbot: Die Veranstalter hatten die gesetzliche Anmeldefrist nicht eingehalten. Niederlage Nummer drei. Auf den Feldwegen zwischen Apolda und Kirchheim stehen in der Zwischenzeit etliche Neonazis, verzweifelt dreinblickend und mit Bier in der Hand. Einige waren extra aus der Slowakei angereist. Die verärgerte Menge reiste weiter, wiederum zum Marktplatz von Apolda. Den gescheiterten Organisatoren aus der Turonen-Kameradschaft wurde die Leitung entzogen, durch das Programm führte der Berliner NPD-Kader Sebastian Schmidtke. Ihm zur Seite stand der Neonazi Marcel Zech aus Brandenburg. Zech saß zuletzt acht Monate in Haft, weil er sich das Eingangsportal von Auschwitz auf den Rücken tätowieren ließ. Geblieben waren nur noch rund 500 Gäste. Einige Ordner der Veranstaltung waren bekannte Gesichter: Sie hatten bereits bei den gewalttätigen Vorfällen von Chemnitz in der ersten Reihe gestanden. Wie dort skandierte der Mob von Hooligans und Neonazis die Parolen „Wir sind das Volk“ und „Widerstand“. Konkurrenz bekamen sie vom städtischen Herbstfest, das von Ministerpräsident Bodo Ramelow und Innenminister Georg Maier unterstützt wurde. Mit einem Friedensgottesdienst, kirchlichen Liedern und lauten Trillerpfeifen nahmen Bürger den braunen Besuchern ihren Spaß. Da eskalierte die Stimmung.
Der Mob begann, mit Flaschen, Steinen und Müll auf Polizisten zu werfen. Neonazis sprangen mit Kampfsportbewegungen auf die Beamten. Acht Polizisten wurden verletzt. Auch von einem Dach aus wurden Gegenstände geworfen, meldet die Polizei. (…) Während der Ausschreitungen ging das Konzert weiter. Als die Polizei ankündigte, die Versammlung aufzulösen, kam ihnen Versammlungsleiter Schmidtke zuvor und beendete das Konzert – nicht ohne Drohung in Richtung der Polizei: „Später werdet ihr euch wünschen, wir hätten nur Musik gemacht“, brüllte er. Den Neonazis dürfte durch das Desaster von Thüringen ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden sein; Besucher, die sich für das Konzert in Magdala Tickets gekauft hatten, fordern ihr Geld zurück, heißt es. „Das wird in der Szene Ärger geben“, sagte Innenminister Maier am Freitag auf einer Pressekonferenz. Auch die Mitglieder der Turonen-Kameradschaft haben ihr Ansehen als Konzertorganisatoren eingebüßt. Nachdem entlarvende Mitschnitte von einem ihrer Konzerte in Kirchheim an die Öffentlichkeit gelangt waren, war dieses von Pleiten geplagte Wochenende der nächste szeneninterne Imageschaden.

via störungsmelder: Neonazifeste in Thüringen werden zum Desaster

siehe auch: Neonazi-Treffen in Apolda – Rechte werfen Steine auf Polizisten, acht Beamte verletzt. Bei einem Rechtsrock-Konzert in Thüringen wurden acht Polizisten verletzt, weil Steine und Flaschen flogen. Die Polizei löste die Veranstaltung auf und begründete das mit massiven Ausschreitungen. Anwohner, Verbände und Parteien demonstrierten vor Ort gegen das Rechtsrock-Konzert, das wegen Protesten sogar verlegt worden war. Bei einem Rechtsrock-Konzert im thüringischen Apolda ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Nach Polizeiangaben warfen Rechte Steine und Flaschen auf Beamte. Auch von Hausdächern sollen Flaschen geflogen sein. Mindestens acht Polizisten wurden leicht verletzt; waren aber weiter dienstfähig. Die Polizei löste das Konzert auf. Als Grund nannte sie “massive Ausschreitungen und Angriffe der Versammlungsteilnehmer gegenüber der Polizei”; Neonazi-Konzert wechselt von Magdala nach Apolda. Das geplante Rechtsrock-Konzert kann in Magdala nicht stattfinden. Das Amtsgericht Weimar untersagte die Nutzung des einzigen Feldweges zum Gelände. Der Veranstalter weicht wohl nach Apolda aus. Das am Wochenende geplante Rechtsrock-Konzert wird nicht wie ursprünglich geplant in Magdala stattfinden. Die Stadt Magdala hatte einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung gestellt. Nach Angaben von Bürgermeister Mario Haßkarl (CDU) befinde sich die vorgesehene Zufahrt zum Teil auf Privat- und zum Teil auf städtischem Gelände. Dieser Feldweg sei aber nur für landwirtschaftlichen Verkehr zugelassen und dürfe schon aus Sicherheitsgründen nicht anders genutzt werden

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Trump supporter arrested for threatening to slaughter senators and their families for not supporting Brett Kavanaugh

Sun, 10/07/2018 - 12:44

Last week, James Patrick posted a credible threat on Facebook, saying he planned to shoot members of Congress depending on the outcome of Supreme Court nominee Brett Kavanaugh. The Florida man was arrested, yet, oddly enough, Facebook still hasn’t removed the post, The Ledger reported. Patrick’s avatar is a handgun and his photos show conspiracy theories about Dr. Christine Blasey Ford, including a photo of a young woman (not Dr. Ford) with George Soros. On Sept. 24, Patrick posted that he “bought 12 boxes of hollow point 50 caliber bullets.” He went on to say he has “plenty of ammo for my sniper rifle and bought a suppressor from a private individual so I don’t have to wait on it .. have made sure all my arrangements have been made and care for my dogs because I will not be coming home if Kav is not confirmed I will kill those I believe are responsible and track down their families and kill them too ..and have taken extra precautions and added more supplies in the tunnel under my house in case local or federal law enforcement tries to stop me .. follow in my footsteps .. I refuse to let democrats [sic] ruin this country.” The second post alluded to the first, saying he was ready to give up his life for the cause. “I can tell it seems I will be sacrificing my life for my country,” Patrick wrote on Sept. 29. “But I am ready and will know who needs to be killed after the vote to put Kavanaugh on the Supreme Court.” “Getting ready if Kav is not confirmed,” he wrote in a Sept. 22 Facebook post. “Whoever I think is to blame may God have mercy on their soul .. just cleaned out the gun shop where I get guns ammo and target practice .. bought all their 50 cal hollow points. I expect to be confronted and I will be ready to kill and ready to die.” In a post from two years ago that Patrick re-shared, he said that he’d find it amusing if President Donald Trump slammed Hillary Clinton’s head into the podium. In another post from 2017, he wrote “I can’t do this by myself ! Need more conservatives going into liberals’ homes at night killing them in their sleep!” He was never arrested for these threats, however, only the ones to elected officials.

via rawstory: Trump supporter arrested for threatening to slaughter senators and their families for not supporting Brett Kavanaugh

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