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fascism is not an opinion - fascism is a crime
Updated: 16 min 17 sec ago

Bensheim: Wegen Banner gegen Rechtsextremismus bedroht – #kaltland #schauhin #pack

Thu, 10/11/2018 - 11:46

Ein Mann aus Bensheim hat in den vergangenen Wochen wegen eines Banners an einem Zaun zwei anonyme Drohbriefe erhalten. Zudem wurde sein Hauseingang mit Buttersäure besprüht, wie die Stadt am Donnerstag berichtete. Auslöser war die Parole “Lieber ein Migrant als Nachbar, als die AfD im Bürgerhaus”. Wegen des Buttersäureanschlags vom 20. September ermittle die Polizei, sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde in Darmstadt. Zu den Drohbriefen konnte sie zunächst nichts sagen.

via morgenweb: Bensheim: Wegen Banner gegen Rechtsextremismus bedroht

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AfD-Wahlprogramm – Ein “Risiko, dass das jemand liest”

Thu, 10/11/2018 - 11:44

Das Wahlprogramm der AfD in Bayern stößt selbst in der eigenen Partei auf Skepsis. Die gröbsten Peinlichkeiten wurden allerdings inzwischen beseitigt. Eine kritische Analyse. Die letzten Tage des Wahlkampfs verbringt Gerhard Großkurth mit dem Verteilen von Flyern. Der AfD-Kandidat aus Neu-Ulm will über seine Positionen und über sich informieren. Da geht es etwa um “zügellose Zuwanderung in die Sozialsysteme” und die “politische Amokfahrt” der Regierung. Parallel ist Großkurths Bekanntheitsgrad stark gewachsen, in sozialen Netzwerken, mit viel Spott flankiert. Denn in einer internen Online-Gruppe der AfD hatte er geschrieben: Nachdem er sich einen Eindruck vom Wahlprogramm verschafft habe, “sehe ich ein, dass es wohl besser ist, dieses nicht unnötig unter die Leute zu bringen. Mit zunehmender Verbreitung steigt das Risiko, dass das jemand liest”. Flyer in Kurzform wolle er verwenden. Ein Kandidat warnt vor dem eigenen Programm? Nachgefragt. Eine “Kohorte linksgrüner Verschwörungstheoretiker”, meint Großkurth, versuche, seine Sätze “umzudeuten”; dabei sei er nur unzufrieden mit der “sprachlichen Umsetzung”, meldet er kurz und knapp; der Wahlkampf ruft. Zumindest ist das Programm mittlerweile ohne Peinlichkeiten. Den ursprünglichen Entwurf wollten die Mitglieder bei einem Parteitag in Nürnberg nicht verabschieden, viele schämten sich für zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler. Und für manch kuriosen Inhalt: Die AfD forderte zum Beispiel “Biertrinken für Bayern” – die Biersteuer solle in einen Staatsfonds fließen, der den “Ausverkauf” heimischer Firmen verhindere. Landeschef Martin Sichert riss dann die Sache an sich, überarbeitete das Programm und machte es – ohne Parteitag, wie eigentlich geplant – öffentlich. Doch auch das offizielle Programm hat keineswegs nur Freunde in der AfD. Dass die Kirchen darin als “Lobbygruppen” gegeißelt werden und staatliche Zuwendungen, vor allem für Bischöfe, wegfallen sollen, bringt Wahlkämpfer in den katholischen Landstrichen in Erklärungsnot vor konservativen Bürgern. Die Forderung nach einer “Bayernrente”, fix 1300 Euro, hat den Neoliberalen in der AfD die Sprache verschlagen. Dass das Programm den Landtag zum Teilzeitparlament mit nebenberuflichen Abgeordneten machen will, verstört jene, die von Karriereoptionen mehr getrieben sind als von politischem Ehrgeiz.

via sz: AfD-Wahlprogramm – Ein “Risiko, dass das jemand liest”

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Faktenfuchs: Wenn junge CSUler und die AfD dasselbe Bild mögen

Thu, 10/11/2018 - 11:38

Junge CSUler verwenden für ihre Wahlwerbung dasselbe Foto wie zuvor die AfD: Das kann schon mal passieren – wie man derzeit zum Beispiel auf Facebook mitbekommt. Im Wahlkampf betonen Parteien gern ihr eigenes Profil und stellen heraus, was sie von der Konkurrenz unterscheidet. Normalerweise. Doch dann entdecken Facebook-Nutzer, dass die politischen Gegner in ihrer Wahlwerbung etwas gemeinsam haben: Sie verwenden mitunter dieselben Fotos. Zum Beispiel der CSU-Kreisverband Würzburg-Land: Die dortige Junge Union hat an etwa 5.000 junge Wähler zwischen 18 und 25 Jahren Postkarten verschickt. Das Fotomotiv: ein Pärchen, das auf einer Decke auf dem Fußboden liegt, nur mit einer Jeans beziehungsweise Hot Pants bekleidet, die Beine ineinander verhakt. Darüber wurde der Spruch gedruckt: “Starke Wahl beim ersten Mal”. Worauf man das “erste Mal” nun auch immer beziehen mag, das Agentur-Foto jedenfalls dürfte schon zigmal verwendet worden sein. Seit Jahren. Es taucht als Cover eines Buchs auf, wurde als Aufmacherbild für Artikel verwendet und – was jetzt etliche User zu Facebook-Posts veranlasst – auch die AfD hat das Foto schon eingesetzt. Allerdings bereits 2017 zur Bundestagswahl mit dem Slogan “Für familienfreundliche Politik. Kinder! Machen! Spaß!” Der politische Gegner mit demselben Fotomotiv – eine Ironie der digitalen Medienwelt. Kinder im Kornfeld bei CSU-Freising und AfD-Unterstützern Nicht völlig identisch, aber aus derselben Fotoserie sind Plakatmotive vom CSU-Kreisverband Freising und der AfD-nahen Zeitung “Deutschland-Kurier”, die dafür wirbt: “Jetzt eine Alternative für Deutschland wählen”. Es ist zwar kein Plakat von der AfD, aber für sie. Hinter dem “Deutschland-Kurier” steht der “Verein zur Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten”. Auf beiden Plakaten sind zwei Kinder in einem Kornfeld zu sehen: dieselben Gesichter, dieselbe Kleidung, derselbe Blumenkranz im Haar des Mädchens. Die CSU Freising hatte mit dem Foto übrigens ein politisches Erntedankfest am 7. Oktober angekündigt.

via br: Faktenfuchs: Wenn junge CSUler und die AfD dasselbe Bild mögen

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USA Today publishes Trump’s lies

Wed, 10/10/2018 - 23:09

President Donald Trump lies constantly, on matters great and small, and repeats those lies no matter how obvious it is that he’s lying and no matter how many times the lie is debunked. Everyone knows this; it is an inseverable part of his character. His origin story of being a self-made billionaire was a lie. He launched his political career with the lie that President Barack Obama needed to release his birth certificate to prove he was born in the country. As of September 1, The Washington Post’s fact-checkers had identified 5,001 untruths over the 601 days of his presidency — an average of 8.3 a day, with the trend accelerating. When Toronto Star reporter Daniel Dale watches Trump’s rally speeches, he chronicles the lies in real time on Twitter. The president’s former personal lawyer reportedly wouldn’t allow Trump to testify in special counsel Robert Mueller’s probe because he knows Trump is “a fucking liar” who could not help but perjure himself. Under those circumstances, it is journalistic malpractice for any newspaper to give Trump unimpeded access to its readers. And yet, that’s exactly what USA Today has done in publishing Trump’s op-ed in today’s edition. The piece is a conglomeration of previously debunked distortions and outright lies common to Trump’s stump speeches, leading several reporters to criticize the paper for its role. “How can @usatoday allow Trump [to] publish an article with documented falsehoods?” asked Washington Post fact-checker Glenn Kessler on Twitter before detailing several of the piece’s whoppers on health care and immigration. CNN’s Jim Acosta commented that the piece “may break the record for the number of falsehoods from a President ever published in a newspaper op-Ed,” adding, “Come on USA Today.” Several other journalists also debunked Trump’s falsehoods in the hours after the op-ed’s publication. In one particularly gobsmacking case, USA Today allowed Trump to claim that as “a candidate, I promised that we would protect coverage for patients with pre-existing conditions” and that as president, he has “kept that promise.” The paper’s Twitter feed even highlighted that passage in a tweet. (…) Trump is lying when he says he’s “kept that promise” to “protect coverage for patients with pre-existing conditions.” And incredibly, USA Today is aware that the president is lying and decided to let him make the claim anyway. On the version of the op-ed on USA Today’s website, there’s a link on the words “pre-existing conditions.” If you click the link, you’re directed to an article from the fact-checkers at The Washington Post titled “President Trump’s flip-flop on coverage for preexisting health conditions.” The first paragraph of the article, which contrasts Trump’s public comments on the issue with a letter Sessions wrote about the ACA lawsuit, states: “In plain English, the attorney general’s letter means that the Trump administration no longer supports a provision of the Affordable Care Act, a.k.a. Obamacare, that makes it possible for people to buy insurance if they have preexisting health conditions.”

via mediamattes: USA Today publishes Trump’s lies

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Website named after Kavanaugh turned into a sexual assault survivor resource page

Wed, 10/10/2018 - 23:02

A website named after Brett Kavanaugh is not a domain detailing the newly-confirmed Supreme Court Justice’s biography or highlighting his accomplishments, but instead a resource page for sexual assault survivors. The site, www.brettkavanaugh.com, is now a “We Believe Survivors” page that offers links to the National Sexual Violence Resource Center, a the End Rape on Campus resource center and the National Sexual Assault Hotline. The website says it is highlighting sexual assault as a national focus and that the country “can and should do more to prevent it and to support those who have experienced it.” Fix the Court, a non-partisan grassroots judicial reform organization, purchased Kavanaugh’s URL, which wasn’t secured, years ago. The group also purchased brettkavanaugh.org and brettkavanaugh.net domain names — all now resource pages for sexual assault survivors as well.

via abcnews: Website named after Kavanaugh turned into a sexual assault survivor resource page

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Swedish Jewish politician’s house burned in suspected anti-Semitic attack

Wed, 10/10/2018 - 22:56

Victim had been previously subject to hate crime; incident is the second arson attack this year on home of someone ‘active on Jewish issues’; no suspects arrested. The house of a Swedish politician who has been the target of anti-Semitic harassment was set on fire, in what his community is calling a hate crime. The incident occurred on Tuesday night in the southern city of Lund, the Council of Swedish Jewish Communities wrote in a statement. It did not name the person believed to have been targeted, describing him only as a lay politician with Jewish roots. The victim was able to extinguish the flames before the fire spread to other homes. Police have no suspects in custody in connection with the incident, which resulted in extensive damage to the property. The incident Tuesday, in which no one was hurt, follows an earlier arson in summer, wrote Aron Verstandig, the council’s president. In the earlier attack, the victim’s home also was targeted. Both homeowners have been “active on Jewish issues” over the past few years, Verstandig wrote. Both victims wished to remain anonymous, Verstandig added. “There is strong suspicion that these attacks are targeted against these people because they are Jews. The latest incident has the extra dimension of an attempt to intimidate a politician into silence,” Verstandig also wrote. He called the arson “an attack on Swedish democracy.”

via times of israel: Swedish Jewish politician’s house burned in suspected anti-Semitic attack

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Fast 1800 Tote im MittelmeerJeder fünfte Flüchtling ertrinkt

Wed, 10/10/2018 - 22:53

Die Todesrate von Migranten im Mittelmeer ist so hoch wie nie zuvor. Aus UN-Statistiken geht hervor, dass knapp 19 Prozent der Flüchtlinge ihr Ziel auf diesem Weg nie erreichen. Beobachter geben der italienischen Regierung eine Mitschuld an diesem Zustand. Die illegale Überfahrt übers Mittelmeer von Libyen nach Italien ist für Migranten nach Einschätzung von Hilfsorganisationen und Beobachtern so gefährlich wie nie. Jeder fünfte Mensch, der versuche über diesen Seeweg zu fliehen, sterbe, teilte die Hilfsorganisation Sea-Watch mit. Damit sei die Todesrate auf dem Mittelmeer so hoch wie nie. Die Organisation beruft sich dabei auf Untersuchungen des italienischen Instituts für Internationale politische Studien (ISPI). Dieses geht auf Grundlage von offiziellen UN-Statistiken und eigenen Schätzungen davon aus, dass die Todesrate bei der Überfahrt von Libyen nach Italien im September bei 19 Prozent lag. In den Monaten zuvor lag sie demnach zwischen 0,1 und maximal 8 Prozent. Das Institut beruft sich dabei auf Zahlen von Toten und Vermissten im Vergleich zu den Menschen, die in Libyen illegal auf Flüchtlingsboote gestiegen sind.

via ntv: Fast 1800 Tote im MittelmeerJeder fünfte Flüchtling ertrinkt

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Rechte in der Sackgasse

Wed, 10/10/2018 - 15:14

Zu den Verlagen in der Halle 4 finden Besucher nur schwer einen Weg. Sie sind tatsächlich kaum zu finden. Noch einmal um die Ecke und noch einmal. Am Ende eines einsamen Gangs in der Halle 4 des Frankfurter Messegeländes leuchtet der blaue Schriftzug der „Jungen Freiheit“ (JF). Nur ganz wenige Besucher haben den Stand entdeckt. Das Konzept der Direktion der Frankfurter Buchmesse, die Handvoll rechter Verlage in diesem Jahr komplett zu isolieren, scheint aufzugehen. JF-Pressesprecher Bastian Behrens beklagt denn auch heftig das „Buchmessen-Ghetto“ für sein Blatt. In den mehr als 25 Jahren, in denen man auf der Frankfurter Buchmesse präsent sei, „hat es das noch nie gegeben, dass wir in eine Sackgasse gesteckt wurden“. Die Wochenzeitung sieht sich zu Unrecht ins Aus verbannt. In einem Vierteljahrhundert Präsenz auf der Messe habe es nur eine Handgreiflichkeit gegeben, im vergangenen Jahr: „Und die ging nicht von uns aus.“ In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, behauptet Behrens, hätten Unbekannte den noch leeren Stand beschädigt, man habe deshalb Anzeige erstattet. Zu sehen sind allerdings keine Schäden.

via fr: Rechte in der Sackgasse

siehe auch: Götz Kubitschek auf der Messe : Keinen Bock auf Katzentisch. Götz Kubitschek ist auf der Buchmesse – allerdings nicht in der Ecke, in der in diesem Jahr die rechten Verlage ihre Stände haben. Er hat den Veranstaltern ein Schnippchen geschlagen. Eine kleine Lücke klafft neben dem Stand des Verlags Deutsche Geschichte für junge Leser. „Da wäre Antaios hingekommen, wenn er die Genehmigung für einen Stand beantragt hätte“, vermutet Bastian Behrens. Der junge Mann ist der Sprecher der Zeitung „Junge Freiheit“, die, wie ein paar andere Verlage, in einer abgelegenen Ecke von Halle 4.1 steht. Lila Teppich führt in den Gang, der als Sackgasse endet. Den Stand an sich findet Behrens gut. Aber: „Die Plazierung ist politisch motiviert“, sagt er. Offiziell waren die rechten Verlage abseits der Besucherströme plaziert worden, weil es nach den Ausschreitungen im vergangenen Jahr Sicherheitsbedenken gegeben hatte. Doch Behrens meint, die Ausschreitungen hätte es nicht am Stand der „Jungen Freiheit“ gegeben, sondern vor allem am Stand von Antaios, dem rechten Verlag von Götz Kubitschek. Doch Antaios ist nicht auf der Messe. Götz Kubitschek aber schon. Gegenüber der „taz“, mitten im Trubel von Halle 4.1, hat der Loci Verlag seinen Stand bezogen. In Weiß und Graublau wirbt er für Bücher wie „Deutscher als ich geht eigentlich nicht“ von Kemal Yilmaz und „Aufgeblättert. Zugeschlagen“, einem Buch über die Literaturvorstellungen auf Youtube von Kubitscheks Frau Ellen Kositza. Götz Kubitschek sitzt auch dort, neben seinem neuen Verleger Wolfgang Veigel, einem Zahnarzt aus Rheinau in Baden. An ihn und den Loci Verlag hat er Antaios am 9. Oktober verkauft. Er plant, auch Bücher von Antaios am Stand zu präsentieren – er gehöre jetzt ja schließlich zu Loci.

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Waffennarr hofft vergebens auf Bewährung – 20 Beamte sichern Prozess

Wed, 10/10/2018 - 14:34

Bei der Verhandlung in erster Instanz hatten acht Beamte den Angeklagten niederringen und mit Handschellen sowie mit Fußfesseln fixieren müssen. Kein Wunder also, dass das Gericht am Dienstag im Berufungsprozess auf Nummer sicher ging. 20 Beamte der Justiz und der Bereitschaftspolizei nahmen vor Saal I des Amtsgerichtsgebäudes Einlasskontrollen vor und beobachteten den 45-Jährigen während der gesamten, fast siebenstündigen Verhandlung mit Argusaugen. Zwar fiel das neuerliche Urteil mit einem Jahr, zehn Monaten und zwei Wochen Haft etwas milder aus, doch hoffte der dieses Mal friedliche Kampfsportler vergebens auf Bewährung. Dass er „Reichsbürger“-Tendenzen aufweise, worauf Staatsanwalt Lars Jaklin bis zuletzt insistierte, bezeichnete der Waffennarr als „absurd“, „lächerlich“ und „stark anmaßend“. Zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten hatte das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Oliver Weik den Pforzheimer im November vergangenen Jahres auch deshalb verurteilt, weil er sich einer vorsätzlichen Körperverletzung schuldig gemacht haben sollte. Diesen Vorwurf konnte nach Einschätzung der Vorsitzenden Richterin Sabine Salomon in zweiter Instanz nicht aufrechterhalten werden. Zu viele Widersprüche hätten die Aussagen eines Bauarbeiters aufgeworfen, der bereits im April 2016 bei Dietlingen mit dem Kampfsportler aneinandergeraten war. Dass der Angeklagte dem Arbeiter während eines Streits, der sich an einem durch Baufahrzeuge verstellten Feldweg entfachte, zwei Faustschläge verpasste, könne Notwehr gewesen sein. Gravierender waren aber ohnehin die Verstöße gegen das Waffengesetz, die der 45-Jährige weiterhin einräumte. Als ihn ein Spezialeinsatzkommando infolge ausstehende Unterhaltszahlungen in seinem Garten überrumpelte, steckte eine geladene halbautomatische Pistole in seiner Bauchtasche. Bei der folgenden Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Ermittler unter anderem gut 1000 Schuss Munition, etliche Messer, eine Machete, Schlagstock, Armbrust, Pfeil und Bogen – und eine Vorderschaftrepetierflinte. Allein der unerlaubte Besitz einer solchen Pumpgun erfüllt den Tatbestand eines Verbrechens mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Haft.

via pz news: Waffennarr hofft vergebens auf Bewährung – 20 Beamte sichern Prozess

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Zehnköpfige Gruppe ruft rechtsradikale Parolen in Rostock – #schauhin #kaltland

Wed, 10/10/2018 - 14:31

Eine Gruppe von zehn Menschen hat Dienstagabend in Rostock laut Rechtsrock gehört und außerdem mehrfach “Sieg Heil” gerufen. Die Polizei habe daraufhin die Personalien der Beteiligten aufgenommen, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Auf den Vorfall seien sie aufmerksam geworden, weil sich Anwohner beschwert hätten. Der 27 Jahre alte Haupttatverdächtige sei außerdem mit mehr als zwei Promille ins Polizeirevier Lichtenhagen gebracht worden.

via rtl: Zehnköpfige Gruppe ruft rechtsradikale Parolen in Rostock

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Pnos will Rassisten trotz Einreisesperre einladen

Wed, 10/10/2018 - 14:20

Die Rechtsaussen-Partei Pnos will mit dem US-Amerikaner Richard B. Spencer einen Weiss-Rassisten einladen, der mit einer Einreisesperre belegt ist. Die Kantonspolizei Bern hat Kenntnis von der Veranstaltung. Das ist die Art Freundschaft, welche die Schweiz nicht will: Politiker der Rechtsaussen-Partei Pnos haben diesen Sommer ihre Rassisten und Freunde in den USA besucht. Am 1. Dezember 2018 kommt es zum Gegenbesuch: Der Weiss-Rassist Richard Spencer soll dann an einer Pnos-Veranstaltung teilnehmen. Die Kleinstpartei will dann Nationalisten aus verschiedenen Ländern zum Event «Europa Nostra II» einladen. Geplant sind Vorträge über Patriotismus, Nationalismus und «alternative völkische Ideen», wie Parteichef Dominic Lüthard auf Anfrage sagt. Mit dabei auch Richard B. Spencer, ein waschechter Rassist, Anhänger der Alt-Right-Bewe gung, der Menschen weisser Hautfarbe als überlegen betrachtet und immer wieder gegen andere Ethnien und Religionen hetzt. Seine Schlachtrufe erinnern an mörderische Zeiten unter Hitler: «Heil Trump! Heil unserem Volk! Sieg Heil!»

via blick: Pnos will Rassisten trotz Einreisesperre einladen

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Peter Gillett’s Dirty Secret – As Yet Another Far Right Sex Offender Is Jailed

Wed, 10/10/2018 - 13:56

At an English Defence League Rally in Coventry, spokesperson Peter Gillett (pictured) stated that the EDL … “… were not going to accept the Islamics raping our children.” Now we know Peter Gillett’s dirty little secret – this week he was jailed for 18 years for Paedophile Crimes. He was found guilty of offences that took place between 1988 and 1996, against children as young as 8-years-old, two young girls and a young boy – all known to him. Two counts of rape, two of indecent assault, one count of multiple offences of rape and indecent assault, one of causing actual bodily harm, against a girl then aged between 13 and 15; One count of gross indecency, and a count of child cruelty, against a boy then aged between 8 and 15 – the child cruelty count related to the period 1988 to 1996; One count of indecent assault against a girl then aged between 13 and 15.

via farrightwatch: Peter Gillett’s Dirty Secret – As Yet Another Far Right Sex Offender Is Jailed

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Three girls spark outrage after doing Nazi salutes outside Auschwitz

Wed, 10/10/2018 - 13:46

Three girls have sparked outrage after a picture emerged showing them doing Nazi salutes outside Auschwitz. The picture showing the girls standing outside the ‘gate of death’ at the WW2 concentration camp was posted on Instagram by the girls on Tuesday but was deleted shortly after. But not before museum authorities at the Auschwitz-Birkenau Memorial spotted the picture and called in prosecutors. Though giving a Nazi salute is not banned in Poland, the law does forbid hate speech based on religion, with prison sentences of up to three years. Pic shows: Three teenagers raising their hands in the Nazi gesture in front of the “Gate of death” in Auschwitz-Birkenau. Auschwitz officials are trying to identify three teenage girls who performed a Nazi salute outside the ???gate of death??? to the World War II concentration camp. According to local media, the girls uploaded the image to Instagram but quickly decided to take it down. However, officials at the Auschwitz-Birkenau Memorial and Museum had already been alerted to the image and informed the public prosecutor???s office. The photo was also shared on Facebook by the group ???Racist and Xenophobic Behaviour Monitoring Centre??? which wrote: “The girls??? ???prank??? proves how education about the horrors of the Holocaust and totalitarian systems is needed, especially with anti-Semitism growing in Poland.” The group added that “young people unknowingly absorb hateful content”. Local authorities are in the process of identifying the teenagers and their school will be informed about the incident. This is not the only case of Nazi gestures being carried out by ignorant visitors of the Auschwitz II-Birkenau concentration camp. In 2017, a group of Swedish teenagers were filmed making inappropriate gestures and remarks while visiting the memorial complex. Meanwhile, an Israeli student ended up in hot water when he dropped his trousers at the Majdanek concentration camp close to the Polish capital Warsaw. In that case, the Israeli Ministry of Education intervened and made the culprit pay a 250 GBP fine. The girls were spotted doing Nazi salutes outside Auschwitz in Poland (Picture: CEN) The image was spotted after it was re-posted on Facebook group ‘Racist and Xenophobic Behaviour Monitoring Centre’. The caption said: ‘The girls’ “prank” proves how education about the horrors of the Holocaust and totalitarian systems is needed, especially with anti-Semitism growing in Poland.’ It added that ‘young people unknowingly absorb hateful content’. Polish officials are currently in the process of identifying the girls and will be in touch with their school to inform them about the incident.

via metro.co.uk: Three girls spark outrage after doing Nazi salutes outside Auschwitz

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Three girls cause outrage after doing nazi salutes at Auschwitz @uaf Stand Up To Racism Stop the far right. Join UAF here www.uaf.org.uk

Posted by Unite Against Fascism on Wednesday, October 10, 2018

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“Der Fall Lisa” – Entwicklungen in Berlin Hellersdorf-Marzahn

Tue, 10/09/2018 - 14:07

Die erfundene Vergewaltigungsgeschichte eines minderjährigen Mädchens löste eine Diskussion um die Russlanddeutschen und Russischsprachigen in Deutschland aus. Medina Schaubert beobachtet als aktives Mitglied eines Aussiedler Vereins seit Jahren die Stimmung in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Sie skizziert die Entwicklungen im Ostberliner Bezirk. Eine erfundene Vergewaltigungsgeschichte eines minderjährigen Mädchens aus Marzahn-Hellersdorf im Januar 2016, der sogenannte Fall Lisa, brachte eine rechtsorientierte und anti-demokratische Entwicklung innerhalb “russlanddeutscher” und russischsprachiger Migranten-Communities ans Tageslicht, die schon länger unter der Oberfläche der öffentlichen Aufmerksamkeit brodelte. Dabei spielt die Sozialisation der “postsowjetischen Migranten” in der sozialistischen Diktatur sowie die gegenwärtige Medien- und Informationspolitik Russlands eine zentrale Rolle. Diese Mischung aus anerzogenen Ressentiments und Weltbildern auf der einen und Desinformation und aufrührerischer Berichterstattung russischer Medien auf der anderen Seite verstärkte antidemokratische und rechte Tendenzen in Teilen dieser Migrantengruppe.

via bpb: “Der Fall Lisa” – Entwicklungen in Berlin Hellersdorf-Marzahn

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Kardinal Marx spendet 50.000 Euro für private Seenotrettung

Tue, 10/09/2018 - 13:55

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx stellt für die private Seenotrettung des deutschen Schiffs “Lifeline” im Mittelmeer 50.000 Euro zur Verfügung. Das bestätigte eine Sprecherin des Erzbistums. Kapitän Claus-Peter Reisch bedankte sich für die Hilfe. Münchens Kardinal Reinhard Marx stellt der privaten Seenotrettung 50.000 Euro zur Verfügung. Das Bistum bestätigte einen entsprechenden Tweet des aus Landsberg am Lech stammenden “Lifeline”-Kapitäns Claus-Peter Reisch. “Lifeline”-Kapitän bedankt sich für Hilfe Reisch schrieb am Montag: “Ich bedanke mich für die überaus großzügige Unterstützung durch das Erzbistum München-Freising für die nächste Mission. Vielen Dank Herr Kardinal Marx!” Das Geld stammt der Sprecherin zufolge aus Mitteln, die Marx, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, zur Verfügung stehen. Zuletzt hatte die “Lifeline” versucht, unter vatikanischer Flagge zu fahren. Dies lehnte der Vatikan aber ab. Nicht unter vatikanischer Flagge Man könne einer entsprechenden Bitte von Anfang Juli nicht nachkommen, weil das “Schiff keine tatsächliche Beziehung zum Vatikanstaat” habe, hieß es in dem Schreiben an Reisch. Der Vatikan könne “die eigene Zuständigkeit über das Schiff nicht ausüben” sowie “die Immunität von Besatzung und Passagieren nicht gewährleisten”. Laut dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen muss jeder Staat “seine Hoheitsgewalt und Kontrolle in verwaltungsmäßigen, technischen und sozialen Angelegenheiten über die seine Flagge führenden Schiffe wirksam ausüben” (Artikel 94 SRÜ).

via br: Kardinal Marx spendet 50.000 Euro für private Seenotrettung


By Botulph – Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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Three UCP Candidates Got Caught Partying With a Hate Group. Jason Kenney’s Excuse Makes No Sense.

Tue, 10/09/2018 - 13:46

Jason Kenney’s UCP has gone into full damage control mode after three UCP hopefuls partied with the ‘Soldiers of Odin’ hate group Why did three nomination candidates for Jason Kenney’s United Conservative Party end up partying with a white supremacist hate group? Over the weekend, the “Soldiers of Odin” – a group founded by a violent neo-Nazi, classified as an anti-Muslim hate group by the Southern Poverty Law Center – made headlines across Alberta after they were spotted partying with multiple UCP nomination contestants from Edmonton-West Henday. The Soldiers of Odin have been covered extensively by the media in recent years, after the group established vigilante patrols and organized an anti-Muslim rally outside Edmonton’s Commonwealth Stadium. Declassified intelligence reports suggest the group is prone to violence.Photos from a UCP “pub night” in Edmonton this weekend show UCP nomination candidates Leila Houle, Nicole Williams and Lance Coulter hanging out and posing for photos with members of the Soldiers of Odin hate group: The UCP’s official explanation is they were tricked into taking taking the photos. Never mind none of the UCP candidates thought it was odd they were surrounded by a group of people wearing matching black hats, t-shirts and jackets displaying the group’s name and an image of a demonic-looking Norse god. After the photos surfaced, Kenney said he was “disturbed to learn that a UCP pub night in Edmonton was crashed” by “members of hate groups.” The UCP, as well as the president of the local constituency association, both claim the candidates were tricked by a “fringe group” who had “deliberately crashed a UCP event to cause mischief.” Besides, they add: “anyone” could show up since the event was held at a “public bar.” Well, if you believe Kenney and the UCP, a group of white supremacists showed up uninvited to a UCP event, the party crashers tricked three UCP hopefuls into taking photos with them, and that’s the end of the story. Appears the fringe ‘Alberta Independence Party’ deliberately crashed a public #UCP event to cause mischief. Public bar, so anyone/general public was allowed to enter. Party did not have entire venue booked. #ableg #abpoli pic.twitter.com/0RKJzIidS7 — United Conservative Party (@Alberta_UCP) October 7, 2018 And from the Constituency Association: pic.twitter.com/z6cE1dm96C
— Jason Kenney (@jkenney) October 7, 2018 Except it seems like there are a few holes in Kenney’s explanation. For one thing, it’s a little hard for the UCP to dismiss the Soldiers of Odin as random party crashers considering several members of the hate group actually RSVP’d in advance to let UCP officials know they’d be dropping by.

via pressprogress: Three UCP Candidates Got Caught Partying With a Hate Group. Jason Kenney’s Excuse Makes No Sense.

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Berlin startup offers €1m to save ancient #Hambach forest from coal mining

Tue, 10/09/2018 - 13:34

#Ecosia offers to buy remaining forest from energy firm RWE, which plans to fell most of the trees. Protesters next to trees felled in the Hambach forest before a demonstration calling for the forest to be saved and the government to outlaw lignite as an energy source. A non-profit Berlin tech startup has offered to buy the remaining 200 hectares of an ancient German forest to save it from being destroyed for coal surface mining. Ecosia, a search engine which donates the majority of its advertising revenue to conservation initiatives and funded the planting of almost 40m trees across the world, has approached the energy firm RWE with an offer of €1m (£877,000) to secure the final stretch of the 12,000-year-old Hambach forest in the western state of North Rhine-Westphalia. “We think that a fair reconciliation of interests can be found between RWE and the people, and with our commitment to buy the remaining stretch, are pursuing the ecological and societal interests of those who have committed themselves to protecting the forest and dedicated themselves to nature conservation,” Christian Kroll, Ecosia’s CEO, wrote to the head of RWE, Rolf Martin Schmitz. Ecosia’s offer was unsolicited. RWE had not sought a buyer for the land, which is believed to have been bought in the 1970s for the equivalent of about €500,000 in today’s money.

via guardian: Berlin startup offers €1m to save ancient Hambach forest from coal mining

siehe auch: Öko-Suchmaschine Ecosia will RWE den Hambacher Forst abkaufen. Kaufangebot für Hambacher Forst: In einem Schreiben an RWE-Chef Rolf Martin Schmitz bietet Öko-Suchmaschine Ecosia eine Million Euro für den Wald. Nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst wollen die Betreiber der Suchmaschine Ecosia dem Energiekonzern RWE den Wald abkaufen. Ein Angebot über eine Million Euro für die verbliebenen 200 Hektar Wald habe das im Umweltschutz engagierte Unternehmen am frühen Dienstagmorgen per Fax an RWE geschickt, sagte Génica Schäfgen von Ecosia. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Das Angebot sei gültig bis zum 31. Oktober, heißt es in dem Schreiben an RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. RWE wollte zu der Ecosia-Offerte nicht Stellung nehmen. “Dieses Angebot kommentieren wir nicht und werden darauf auch nicht reagieren – das Angebot spricht für sich selbst”, erklärte ein Konzernsprecher in Essen.

Der Stromkonzern RWE will den Hambacher Forst für Braunkohle abholzen!

Du kannst helfen, das zu verhindern. Hier erfährst du mehr: https://t.co/3CUuE5YHzP #CiaoRWE #HambiBleibt #HambacherWald pic.twitter.com/8iFLMy2PSn

— Ecosia (@Ecosia) September 12, 2018

Hab heute morgen schon unzählige Links gepostet, hier der vom Guardian ist noch gut zum Twittern https://t.co/nOIEKxfLQu

— softlabhennef (@noXforU) October 9, 2018

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Staatsschutz ermittelt Attacke auf jugendliche Sorben

Tue, 10/09/2018 - 13:19

Vor vier Jahren machte eine Reihe von Angriffen auf sorbische Jugendliche Schlagzeilen. Die Täter wurden in der rechtsextremen Szene vermutet. Am Wochenende kam es wieder zu einer antisorbischen Attacke. Sachsens Linke kritisiert den Umgang der Polizei mit diesen Fällen. Auf einer Tanzveranstaltung am Wochenende in Schönau in der Oberlausitz ist es zu Angriffen auf sorbische Jugendliche gekommen. Laut sorbischen Augenzeugen hat es sich um Rechtsextreme aus Bautzen gehandelt. Der sächsische Linken-Politiker Heiko Kosel fordert Aufklärung. Die antisorbischen Provokationen und Angriffe sind nach Aussagen von Augenzeugen sowohl in der Gaststätte von Schönau als auch auf dem Parkplatz davor geschehen. Bei den Auseinandersetzungen wurden mindestens zwei Personen leicht verletzt. Es wurden zwei Polizeistreifen aus Kamenz herbeigerufen. Die Polizisten nahmen die Personalien von vier Verdächtigen auf. Darunter befand sich ein 19 Jahre alter Bautzener, der einen 17-Jährigen aus Panschwitz-Kuckau durch Schläge leicht verletzt hatte. Während der Anzeigenaufnahme warf laut Polizeibericht zudem ein 18-Jähriger eine Flasche auf einen 20-Jährigen, verfehlte diesen aber knapp. Zeugen berichten von szenetypischer Kleidung Nach ersten Angaben der polizeilichen Pressestelle soll es sich um Russisch sprechende junge Männer gehandelt haben, die die Sorben attackierten. Sorbische jugendliche Augenzeugen dementierten dies im Gespräch mit dem MDR. Die Randalierer haben nach ihren Aussagen szenetypische Kleidung mit Symbolen der Neonazis getragen, zum Beispiel die “88”. Die Provokationen hätten mit der Aufforderung an die sorbischen Gäste begonnen, doch Deutsch zu sprechen. Auf Nachfragen des MDR nach einem rechtsgerichteten Hintergrund der Auseinandersetzung schrieb die Polizei später, der Staatsschutz habe mit den Ermittlungen begonnen. Man sei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Solange die Untersuchungen nicht beendet seien, blieben weitergehende Aussagen spekulativ.

via mdr: Staatsschutz ermittelt Attacke auf jugendliche Sorben

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Race hate suspects ‘said Tube passengers would blow District line train up’

Tue, 10/09/2018 - 12:50

Two suspects remarked that a District line Tube train was going to be blown up as they targeted passengers in a suspected racist hate crime, police said. Police said two suspects abused passengers on board an eastbound Tube train between West Ham and Upton Park.  British Transport Police said they were heard making “inappropriate and offensive comments” on the train on the afternoon of September 19.  The force told the Standard two men aimed comments towards the victims about “how the train may be blown up”. Officers are appealing for witnesses to come forward and have issued CCTV images of two men they want to speak to in connection with the suspected hate crime, which happened between 4pm and 4.20pm. A spokesman said: “Officers investigating a hate crime on board a District Line train in London are today releasing these images in connection. “Between 4pm and 4.20pm on September 19, two men were overheard making inappropriate and offensive comments on board the eastbound service travelling between West Ham and Upton Park.  “Officers believe the men shown in these images may have information which could help them investigate.”  A spokesman added: “They [the suspects] started talking about how the train may be blown up.” Police have not said how many victims were involved.

via standard.co.uk: Race hate suspects ‘said Tube passengers would blow District line train up’

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The black dawn of Greece: Golden Dawn on trial

Tue, 10/09/2018 - 12:45

The trial against the neo-Nazi party Golden Dawn is currently underway in Greece. A case that is testing the ability of the Greek society to reject the drive of intolerance and hatred grown in the shadow of the economic crisis At the dawn of September 18th, 2013, Golden Dawn, the Greek neo-Nazi party, in line with its violent political programme, sent its squads in the Western Athens district of Keratsini, to stab rapper and shipyard worker Pavlos Fyssas, 34, in the heart. Fyssas died that night, together with any illusion that Greece would remain unaffected by the spread of the far-right in Europe. The young man’s murder, however, initiated the legal prosecution of several Golden Dawn’s MPs and members, and eventually a massive trial consisting of four distinct, but interlinked cases, 69 defendants, and 2 terabytes of documents. The trial began on April 20th, 2015, and is still ongoing. While the Golden Dawn trial has been characterised as the biggest trial on fascism in Europe after Nuremberg for bringing a fascist yet, parliamentary political party to justice for its criminal actions, its significance also lies in whether it will manage to restrain the legitimacy that fascism has gained within Greek society. Tradition in crime Golden Dawn did not turn to violence on September 18th, 2013. A long list of vandalism acts, arsons, beatings, tortures, and attempted murders in the standards of the squadistri raids of the Mussolini era has won the organisation a reputation since the early 1990s. Launched as a secret club for ideological fermentation in the early 1980s, Golden Dawn became a political party in 1993, seizing the opportunity to play a more active role in Greece’s public sphere after the outburst of the Macedonian issue and the following massive nationalistic demonstrations.
Golden Dawn’s attacks, for which the organisation rarely took responsibility – even when the perpetrators were well known members, targeted all those regarded as a neo-Nazism enemy: left-wing and anti-racism activists, Roma, and immigrants (especially Albanians, who flooded in Greece after the collapse of the communist regime). In 1998, for example, Greek student Dimitris Kousouris, 24, survived a brutal attack that left him heavily injured and in coma for a month. Kousouris, today a historian and professor at the University of Vienna, testified during the GD trial to underline the consistent methodology of the violent attacks that the organisation has carried out through the years. Attempted murders continued after Golden Dawn entered the Greek parliament in 2012, despite its leadership’s claims that “being MPs is a disgrace”. The new status
facilitated violent activities, murder included – not just Pavlos Fyssas’. Not long before the rapper’s assassination, Pakistani Sahzat Luqman, 27, was stabbed to death by Golden Dawn members while riding his bike to the street market where he worked in Petralona, in the dawn of January 13th, 2013. Thanks to eyewitnesses, the attackers got arrested later that day: one of them felt confident enough to still carry the bloody knives around.Their trial was the first in Greece to end with a conviction that recognised the racist motives of the murder. However, the arrest of the perpetrators did not undermine the organisation’s morale in crime, as it never had in Golden Dawn’s two and a half decades of criminal history. Even after Pavlos Fyssas’ assassination and the trial that followed, Golden Dawn continued with the violent attacks. Eugenia Kouniaki, a prosecution lawyer in the GD trial, was punched in the face close to the court in November 2017. SYRIZA Youth member Vangelis Papamicahail had been beaten while going to a concert in memory of Pavlos Fyssas earlier that month.

via balcanicaucaso: The black dawn of Greece: Golden Dawn on trial

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